Die Informationsstelle Lateinamerika e.V. (ila) arbeitet seit Ende 1975 als unabhängige Organisation. Sie versorgt Aktivist*innen der Lateinamerika-Solidarität und der globalisierungskritischen Arbeit, Politiker*innen, Journalist*innen und Interessierte mit Informationen zu Politik, Sozialem und Kultur in und aus Lateinamerika. Mittelpunkt ist die Herausgabe der Zeitschrift ila. In zehn Ausgaben pro Jahr widmet sich unsere Zeitschrift sowohl unterschiedlichen Schwerpunktthemen als auch der aktuellen Berichterstattung zu Lateinamerika, mit wichtigen Fakten und hintergründigen Reportagen, mit interessanten Interviewpartner*innen und von kompetenten Autor*innen. Über uns
-
Editorial ila 484Für wen wird eigentlich die Energiewende gemacht? Das fragten wir in der ila von Mai 2024. Was wir festgestellt haben, war wenig überraschend: vor allem für die, die auch im fossilen Zeitalter zu den Gewinnern zählten. Aber Moment mal – im fossilen Zeitalter? Klingt, als wäre das schon vorbei. Doch das ist reine Wunschvorstellung. Allein im letzten Jahr stieg der Energieverbrauch weltweit um 2,2 Prozent. Das geht aus dem Globalen Energiebericht der Internationalen Energieagentur hervor. Die Treiber sind demnach vor allem die Stromfresser Klimaanlagen und KI. Zwar stieg der Verbrauch der Erneuerbaren am meisten, aber auch die Energieträger Erdöl und Gas legten zu. Das zeigt: Die Energiewende ist bisher eher eine Energieblende. Die eurozentrischen Antworten auf die Klimakrise reichen von CO2-Verpressung über Subventionen für E-Autos bis zu Investitionen in den Aufbau… Editorial weiterlesen
Notizen
Die aktuellen gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen, sowohl hier als auch in Lateinamerika und weltweit, nehmen uns vielmehr den Atem und den Mut. Pessismismus und Rückzug machen nichts besser, deshalb sammeln wir bis zum 21. April Lichtblicke |
Unter den Nominierten befindet sich der Energiekonzern EnBW. Dieser verbrennt seit Jahren Steinkohle aus kolumbianischen Tagebauen. Die Betreiber sind für eine Vielzahl von Menschenrechtsverletzungen und Umweltverschmutzung verantwortlich |
Seiten
Presseschau
María Elena Carbajal ist eine von über 300 000 Frauen, die in Peru zwangssterilisiert wurden. Nach Jahren des Protests hofft sie auf Entschädigung |
Neue Wohnungspolitik der Regierung Lula will obdachlose Menschen von der Straße holen |
Er geißelte den Kapitalismus, doch großen Reformen in der Kirche widersetzte er sich. Am Montag ist Papst Franziskus gestorben |
Die Trump-Regierung löst mit migrationsfeindlichen Spots im mexikanischen Fernsehen viel Verärgerung aus. Die Kampagne verletze die Souveränität des Landes. |
Seiten
Informationsstelle Lateinamerika e.V.
Abhängig? Nur von euch!
Die Kampagne ist angesichts der schwierigen Zeiten gut gelaufen. Der Stand am 5. Februar: 41 Abos und 10.551 Euros an Spenden. Wir bedanken uns.
Um unser Ziel zu erreichen fehlen uns nur noch 9 Abos.
Und dann übers Jahr 2025 noch einmal 50 Abos - 50 Abos vor der 50, quasi - also vor unserem 50-jährigen Jubiläum. Damit steht die ila noch nicht auf komplett soliden Füßen, aber es ermöglicht uns erst mal, den Kopf gerade so über Wasser zu halten. Abhängig? Nur von euch!
Mitarbeit & Unterstützung
Referent*innen
Einige Redakteur*innen und Mitarbeiter*innen der ila arbeiten als Referent*innen und informieren Presse und Öffentlichkeit über das politische Geschehen in Lateinamerika. Sie freuen sich über Einladungen zur aktiven Teilnahme an Ihrer Informations- oder Diskussionsveranstaltung. Kontakt über die ila.