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Prämie 1
Wer Beton sät, wird Zorn ernten. Mexikos Umweltbewegung von unten. Dokumentation von Luis Hernández Navarro

Der Raubbau an den natürlichen Ressourcen und der Basiswiderstand gegen die fortschreitende Zerstörung der Umwelt sind Thema dieses Buches. Dargestellt wird die opferreiche, zum Teil von Erfolg gekrönte Verhinderung der Abholzung von Wäldern, der Privatisierung des Trinkwassers, die Verhinderung industrieller Megaprojekte und der Widerstand gegen eine Landwirtschaft, die schwere Gesundheitsschäden für die Bevölkerung nach sich zieht. Die im Buch dokumentierten Fälle sind Beispiele von Konflikten größeren Ausmaßes.

Lesen Sie dazu:
Empört euch auch deswegen. Ein Buch über Mexikos verfolgte Umweltschützer
ila 361 | Dezember 2012
Prämie 2
Luiz Ruffato, Teilansicht der Nacht. Vorläufige Hölle, Band 3

Luiz Ruffatos fünfbändiges Romanprojekt »Vorläufige Hölle« ist ein historisches Porträt Brasiliens auf dem Weg von der Agrargesellschaft in das postindustrielle Zeitalter aus der Perspektive der arbeitenden, gewöhnlichen Menschen.

Auch im dritten Band des Romanwerks, der auf dem Hintergrund der 1970er Jahre zwischen Militärdiktatur, Pop und vermeintlichem Fortschritt im brasilianischen Hinterland spielt, vermischen sich Fiktion und Erinnerung, staunende Kinderaugen und das Delirium Sterbender zu einem kraftvollen Tableau all der unspektakulären Leben, die eine Gesellschaft ausmachen.

Lesen Sie dazu:
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Prämie 3
Paco Ignacio Taibo II, Die Yaqui. Indigener Widerstand und ein vergessener Völkermord

Paco Ignacio Taibo II zeichnet in diesem Buch ein umfassendes Porträt der Yaqui, ihrer Geschichte und Kultur und schildert den 42 Jahre währenden Kampf ihrer Guerilla-Einheiten um Land und Freiheit gegen den Zugriff der mexikanischen Regierung. Mit der Rekonstruktion ihrer Geschichte hebt er darüber hinaus einen vergessenen Genozid ins Bewusstsein.

Lesen Sie dazu:
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Prämie 4
Rio de Janeiro: CIDADE EM JOGO – Umsiedlungen, Militarisierung und Proteste

Aus der Perspektive von sechs FotografInnen – AF Rodrigues, Elisângela Leite, Kátia Carvalho, Luiz Baltar, Rosilene Miliotti und Thiago Diniz – werden in diesem Buch die Umsiedlungen ganzer Wohnviertel und die Militarisierung der Favelas in Rio de Janeiro im Vorfeld der Olympischen Sommerspiele 2016 aufgegriffen, aber auch gezeigt, wie die Bevölkerung seit Jahren auf den Straßen Widerstand leistet und Teilhabe einfordert.

Lesen Sie dazu:
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