Die Informationsstelle Lateinamerika e.V. (ila) arbeitet seit Ende 1975 als unabhängige Organisation. Sie versorgt Aktivist*innen der Lateinamerika-Solidarität und der globalisierungskritischen Arbeit, Politiker*innen, Journalist*innen und Interessierte mit Informationen zu Politik, Sozialem und Kultur in und aus Lateinamerika. Mittelpunkt ist die Herausgabe der Zeitschrift ila.
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Editorial ila 467Seit es die ila gibt, hat die Berichterstattung über Landkonflikte ihren festen Platz in unserer Zeitschrift. Und es gab auch schon mehrere Schwerpunkte, die unterschiedliche Aspekte der politischen und soziale Kämpfe in den Agrarregionen beleuchteten. Dennoch finden wir es nötig, uns in einem Schwerpunkt den „Neuen Landkonflikten“ zu widmen. Nach wie vor werden in Lateinamerika Menschen, vor allem Indigene, von ihrem Land vertrieben. Weiterhin gibt es viele Leute, die gerne Äcker bebauen würden, um ihr Überleben zu sichern, es aber nicht können, weil sie kein Land haben. Immer noch gibt es mächtige Gruppen, denen das Schicksal der kleinen Produzent*innen und Landlosen völlig egal ist und die sich auf deren Kosten bereichern. Also alles beim Alten? Keineswegs! Früher haben die traditionellen halbfeudalen Großgrundbesitzer*innen aus den „großen“ weißen Familien von… Editorial weiterlesen
Notizen
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Der Wettbewerb "Bety und Jyri, der Samen geht auf" wird bis zum 31. August 2023 verlängert. Mit den Arbeiten soll die historische Erinnerung an die beiden bewahrt werden, die als Teilnehmer*innen einer humanitären Karawane in Mexiko ermordet wurden. |
Gegründet wurde sie in Solidarität mit der Allende-Regierung der Unidad Popular mit dem Namen Chile-Nachrichten. Ihren Namen haben sie inzwischen geändert, der Anspruch ist geblieben: kritisch, solidarisch und unabhängig über Lateinamerika zu berichten. |
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„Wir werden siegen!“ – Venceremos –, diese Worte machen heute traurig, nicht nur weil in Chile 1973 Salvador Allende in den Tod getrieben wurde. aus der Freitag |
„Ein wichtiges Ergebnis ist die Einigung, dass in diesem Format permanent – alle zwei Jahre – zusammengearbeitet werden soll.“ Die Bundesregierung (Außer Spesen ...., der webmaster) Siehe Declaracion Final „Cumbre de los Pueblos“ |
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Presseschau
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Die Nutzungspläne für den bolivianischen Madidi-Naturschutzpark werden nach den Wünschen des Goldbergbaus angepasst |
Nach einem Jahr linker Regierung zeigen sich viele in Kolumbien ernüchtert– und die Rechte jubelt. |
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Kampf gegen Feudalismus in Peru. Ein Leben für die Rechte der Bauern und indigene politische Prozesse |
Das südamerikanische Land leihe sich bei dem Emirat 775 Millionen US-Dollar in Form von Sonderziehungsrechten, teilte die Regierung in Buenos Aires am Freitag mit. |
Seiten
Termine & Veranstaltungen
| 26.08.2023 | Berlin |
| 28.09.2023 | Online-Diskussion |
| 20.10.2023 | Bonn |
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Die ila
In zehn Ausgaben pro Jahr widmet sich unsere Zeitschrift sowohl unterschiedlichen Schwerpunktthemen als auch der aktuellen Berichterstattung zu Lateinamerika, mit wichtigen Fakten und hintergründigen Reportagen, mit interessanten Interviewpartner*innen und von kompetenten Autor*innen.
Referent*innen
Einige Redakteur*innen und Mitarbeiter*innen der ila arbeiten als Referent*innen und informieren Presse und Öffentlichkeit über das politische Geschehen in Lateinamerika. Sie freuen sich über Einladungen zur aktiven Teilnahme an Ihrer Informations- oder Diskussionsveranstaltung. Kontakt über die ila.
Mitarbeit & Unterstützung
Mitarbeiter*innen willkommen! Die ila freut sich über ehrenamtliche Mitarbeit.
Als Organisation mit wenig Geld sind wir auf solidarische Menschen angewiesen.
Und so könnte ein Engagement aussehen:



