ila

  • Ausgabe Nr. 476 - Juni 2024

    Arbeitskämpfe

  • Editorial ila 476
    Wenn Seeleute mit ihren Arbeitsbedingungen unzufrieden waren oder die Reedereien ihnen die Heuer (Löhne) vorenthalten wollten, strichen sie die Segel (engl. to strike the sails), legten also die Arbeit nieder und machten die Schiffe manövrierunfähig. Mit der in Großbritannien im 18. Jahrhundert beginnenden Industrialisierung wurde „to strike“, die organisierte Arbeitsniederlegung, zum Kampfmittel aller Arbeiter*innen. Ihre deutschen Kolleg*innen übernahmen einige Jahrzehnte später den englischen Begriff. Eingedeutscht wurde daraus „streiken“. Der Streik ist bis heute das wichtigste Mittel der abhängig Beschäftigten, um ihre Interessen zu verteidigen und – gegebenenfalls auch gewaltsam – durchzusetzen. „Wenn dein starker Arm es will, stehen alle Räder still“ – die alte Losung der Arbeiter*innenbewegung wurde alsbald zum Schreckgespenst der Kapitalist*innen. Der… Editorial weiterlesen

Notizen

Seiten

Presseschau

A conversation with Libre Sankara, a Puerto Rican aid worker providing humanitarian assistance in Gaza. Sankara discusses the situation in Rafah and the parallels between the Puerto Rican and Palestinian liberation struggles.
Kanzler Scholz empfängt am Wochenende den ultrarechten Präsidenten Argentiniens, Javier Milei: Berlin hat Interesse am Lithium und an den erneuerbaren Energien des Landes. Milei unterstützt in Westeuropa die extreme Rechte.
In der vergangenen Woche hatte der argentinische Senat ein Gesetzespaket gebilligt. Dieses erlaubt die Ausrufung des wirtschaftlichen Notstands, Rentenkürzungen und die Aufweichung von Arbeitnehmerrechten.
Journalisten leben in Mexiko gefährlich, viele bezahlen mit ihrem Leben. Die neue Präsidentin Claudia Sheinbaum will das ändern. Wie stehen ihre Chancen?

Seiten

Titelblatt ila 365 Literatur aus Brasilien
Titelblatt ila 366 Familienzustände
Titelblatt ila 367 Santo Domingo
ila 362 Titelblatt Experiment Selbstverwaltung
Titelblatt ila 371 Umweltkonflikte
Titelblatt ila 372 Recht auf Stadt
Titelblatt ila 347 Rio de Janeiro
Titelblatt ila 346 Straßenkunst
Titelblatt ila 345 Chile
Titelblatt ila 344 Kriminalisierung sozialer Proteste
Titelblatt ila 343 Fleisch
Titelblatt ila 342 Musik & Politik
Titelblatt ila 341 Haiti
Titelblatt ila 340 Mexiko Revolution
Titelblatt ila 370 Steuern
Titelblatt ila 364 Landgrabbing
Titelblatt ila 369 Reggae
Titelblatt ila 368 Militärputsch in Chile
Titelblatt ila 373 Jesuiten in Lateinamerika
Titelblatt ila 339 Brasilien Lula
Titelblatt ila 361 Postkolonialismus
Titelblatt ila 360 Indigene Literatur
Titelblatt ila 359 Märkte und Menschen
Titelblatt ila 358 50 Jahre Jamaica
Titelblatt ila 357 Städtepartnerschaften
Titelblatt ila 356 Peru
Titelblatt ila 355 Fische
Titelblatt ila 354 Anarchismus
Titelblatt ila 353 Cumbia
Titelblatt ila 352 Honduras
Titelblatt ila 351 Textilproduktion
Titelblatt ila 350 Atom
Titelblatt ila 349 Universitäten
Titelblatt ila 348 Buen Vivir
Titelblatt ila 374 Entwicklungszusammenarbeit
Titelblatt ila 338 Den Nazis entkommen
Titelblatt ila 337 Quito
Titelblatt ila 336 Müll
Titelblatt ila 335 Literatur aus Argentinien
Titelblatt ila 334 Jüdisches Lateinamerika
Titelblatt ila 333 Bus & Bahn
Titelblatt ila 332 Klima
Titelblatt ila 322 Obamania
Titelblatt ila 323 Gemeingüter
Titelblatt ila 324 Drogenkrieg in Mexiko
Titelblatt ila 325 Männerbilder
Titelblatt ila 326 Militär
Titelblatt ila 327 El Alto
Titelblatt ila 328 Ernährungssouveränität
Titelblatt ila 329 Bergbau

Informationsstelle Lateinamerika e.V.

Die Informationsstelle Lateinamerika e.V. (ila) arbeitet seit Ende 1975 als unabhängige Organisation. Sie versorgt Aktivist*innen der Lateinamerika-Solidarität und der globalisierungskritischen Arbeit, Politiker*innen, Journalist*innen und Interessierte mit Informationen zu Politik, Sozialem und Kultur in und aus Lateinamerika. Mittelpunkt ist die Herausgabe der Zeitschrift ila.

Spenden

Nerdige Analysen, umfassende Schwerpunkte und all die versteckten Nachrichten zu Lateinamerika kriegt ihr nur bei uns. Unabhängig und mit Haltung. Das kostet. Denn unabhängig heißt: Wir kriegen keine staatliche Förderung und keine großen Unternehmensspenden. Wir sind abhängig von euch. Daher DANKE an alle, die die ila schon seit vielen Jahren oder erst seit ein paar Monaten unterstützen.

Die ila

In zehn Ausgaben pro Jahr widmet sich unsere Zeitschrift sowohl unterschiedlichen Schwerpunktthemen als auch der aktuellen Berichterstattung zu Lateinamerika, mit wichtigen Fakten und hintergründigen Reportagen, mit interessanten Interviewpartner*innen und von kompetenten Autor*innen.

Referent*innen

Einige Redakteur*innen und Mitarbeiter*innen der ila arbeiten als Referent*innen und informieren Presse und Öffentlichkeit über das politische Geschehen in Lateinamerika. Sie freuen sich über Einladungen zur aktiven Teilnahme an Ihrer Informations- oder Diskussionsveranstaltung. Kontakt über die ila.