ila

  • Ausgabe Nr. 433 - März 2020

    Klimabewegungen

  • Editorial ila 433
    Anfang März 2020 macht sich bei manchen die Corona-Panik breit. Im Supermarkt sind die Tiefkühlregale leergefegt. „Tiefkühlpommes haben einen größeren CO2-Fußabdruck als Schweineschnitzel“, blitzt der Gedanke auf. Aus Krankenhäusern werden Desinfektionsmittel geklaut (wie anti-sozial) und in den USA wird weniger Corona-Bier getrunken (Hauptsache gegen Mexiko!). Fluggesellschaften stellen ihre Flüge nach China ein, dort stehen Autofabriken still, Shopping-Malls sind leergefegt, der Straßenverkehr ist stark eingeschränkt. Die Quarantäne-Maßnahmen haben den Nebeneffekt, dass Strom- und Kraftstoffbedarf des Landes massiv zurückgehen – und damit auch die CO2-Emissionen: in den zwei Wochen nach dem chinesischen Neujahrsfest um ein Viertel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Blauer Himmel über China, aber nicht nur das. Auch weltweit bekommt der Planet eine Verschnaufpause… Editorial weiterlesen

Notizen

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Presseschau

Der Kreml hält den Plan zur Bildung einer Übergangsregierung in Venezuela für absurd. Die USA wollten so nur ihre Macht in dem Land ausweiten, heißt es in Moskau.
Die Coronaquarantäne stellt die Menschen in den Favelas vor ein Problem: Wenn sie nicht arbeiten, verlieren sie ihr Einkommen. Statt auf den Staat zu warten, organisieren sie sich nun lieber selbst. Ein Streifzug.
Washington baut Militärpräsenz in der Karibik aus und droht Venezuela. Maduro weist Aggression zurück
Zezico Rodrigues Guajajara hatte sich gegen die Rodung der Indigenengebiete eingesetzt. Immer wieder kommt es im brasilianischen Amazonasgebiet zu Morden an Indigenen.

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