ila

„Wir befinden uns im Krieg gegen einen mächtigen Feind, der nichts und niemand respektiert“, erklärte der chilenische Präsident Sebastián Piñera, Multimilliardär

„Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen.“ Warren Buffett, Multimilliardär

2017 verfügte ein Prozent der chilenischen Bevölkerung über 26,7 Prozent des Reichtums des Landes, während die Hälfte der Bevölkerung gerade einmal 2,1 Prozent für sich beanspruchen konnte. (CEPAL/taz)

Nach der 2014 veröffentlichten, auf SOEP-Daten basierenden Untersuchung des DIW wies Deutschland 2012 die höchste Ungleichverteilung von Vermögen innerhalb der Eurozone auf. Nach den Berechnungen des DIW auf Basis der SOEP-Daten unter Hinzuschätzung der besonders großen Vermögen besaß 2012 das reichste Prozent in Deutschland 31–34 % des Gesamtvermögens, während die ärmere Hälfte der Bevölkerung gerade einmal 1,4 Prozent für sich beanspruchen konnte. (Wikipedia)

Ausschlaggebend ist nicht die Ungleichverteilung, sondern ob jemand mit dem Geld welches er oder sie monatlich zur Verfügung hat, über die Runden kommt, ohne sich weiter zu verschulden. Die Lebenshaltungskosten sind in Chile vergleichbar mit denen in Deutschland. Daten der Fundación Sol zufolge verdienen mehr als zwei Drittel der Chilenen weniger als 600 Euro im Monat, die Hälfte der Rentner*innen bekommen weniger als 200 Euro im Monat. Krankwerden ist verboten.