ila

Wohin geht Peru? Zukunftsvorstellungen peruanischer Jugendlicher

Seminar

60 Prozent der EinwohnerInnen Perus sind Kinder und Jugendliche. Sie leben in einem Land, das in den letzten Jahren für seine wirtschaftliche Entwicklung viel gelobt wurde. Aber auch in einem Land mit zahlreichen sozialen und Umweltkonflikten. In den Minen-Regionen wehren sich Betroffene gegen die Zerstörung der Umwelt und die Gefährdung der Versorgung mit ausreichendem und sauberem Wasser. Die indigene Bevölkerung des Regenwaldes wehrt sich gegen die Zerstörung ihres Lebensraums durch Minen, Ölgewinnung und Monokulturen. Viele Menschen wehren sich gegen Frauenmorde, gegen häusliche und sexuelle Gewalt an Frauen, gegen die Verweigerung von Entschädigung für die Opfer der Diktatur Fujimori: Zwangssterilisierte Frauen, Opfer der militärischen Gewalt. In den letzten Jahren haben sich viele Jugendliche an Protestaktionen beteiligt, nicht nur gegen das geplante Jugendarbeitsrecht (Ley Pulpin), sondern auch an der Kampagne „Ni una menos“ (Gegen Morde an Frauen) und gegen die Präsidenten-Kandidatin Keiko Fujimori. Wie stellen sich diese Jugendlichen die Veränderung Perus vor? Haben die Jugendlichen in den Küsten-Städten, im Hochland und im Regenwald identische Interessen? Welche Zukunftsperspektiven haben sie? Wie wollen sie sie durchsetzen? Wie können wir sie bei der Veränderung Perus unterstützen? Welche Erwartungen haben sie an uns? Wie stellen sie sich künftige Beziehungen zwischen Europa und Peru, zwischen den Menschen in Europa und den Menschen in Peru vor? Darüber wollen wir uns bei unserem Seminar informieren und auseinandersetzen.

Anmeldung bitte schriftlich bis spätestens 18. April an:

Informationsstelle Peru e.V.

Postfach 1014, 79010 Freiburg

Tel. 0761-7070840, Fax -709866

email: merk@infostelle-peru.de

 

Freitag, 28. April 2017 - 18:00 bis Sonntag, 30. April 2017 - 12:00
Kölner Tagungs- und Gästehaus St. Georg