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Lateinamerika Presseschau 19.07. - 25.07.  

Presseschau-Archiv


Gefährliche Latinos  (23.07)
Samuel Huntington fürchtet um die amerikanische Identität

Mercosur bricht Verhandlungen mit Europa ab   (23.07)
Die EU will die Agrarimporte aus Südamerika drosseln - und nimmt ein Scheitern der Freihandelsgespräche in Kauf

Schwachstelle Bildung  (19.07)
Millenniumsziele für Mehrheit der Staaten unerreichbar

Argentinien
AMIA: hallan cintas extraviadas  (20.07)
El gobierno de Argentina anunció la aparición de
 grabaciones vinculadas al atentado de 1994.

Bolivien
Corte Nacional Electoral

Boliviens Erdgasdebatte geht in neue Runde  (24.07)
Präsident Carlos Mesa und Evo Morales, aber auch die oppositionellen Gewerkschaften können sich vom Referendum bestätigt fühlen. Mesa profitiert von der Spaltung der sozialen Bewegungen und möchte die Gasexporte vorantreiben

Más gas para Argentina  (23.07)
El nuevo acuerdo alivia la situación argentina y llega después del referendo en el país andino.

Gas für ein stabiles Bolivien  (21.07)
Mit dem Ausgang des Referendums gibt die Bevölkerung des ärmsten Landes in Südamerika jetzt die wirtschaftspolitische

Verstaatlichung kein Thema  (20.07)
Referendum: Rund 60 Prozent der Bolivianer stimmten 
dem Export von Erdgas zu. Streit unter Ureinwohnern

Erdgasexport gebilligt  (20.07)
Bolivianer sprechen sich bei Referendum für Handel mit der Ressource aus. Nur: Viele stimmten erst gar nicht ab

Bolivien stützt Präsident Mesa  (20.07)
Bevölkerung stimmt für Export von Erdgas / "Fest der Demokratie"

Entscheidung über Boliviens Zukunft  (20.07)
Beim Referendum über die nationale Erdgaspolitik zeichnet sich für Boliviens Präsident Carlos Mesa ein Erfolg ab. Die Mehrheit stimmte für seine Energiepolitik. Doch die Opposition gibt sich nicht geschlagen.

Bolivien für Teilverstaatlichung von Gasvorkommen (19.07)
TV: Mehr als 83 Prozent für Regierungsplan

Los bolivianos dicen "sí" en referendo  (19.07)
El presidente Carlos Mesa parece estar ganando de forma
 clara la consulta popular sobre el futuro del gas natural.

Abstimmung über Boliviens Erdgas (18.07)
Viele Bolivianer würden die Erdgasressourcen des Landes am liebsten verstaatlichen. Der neue Präsident hält aber an den Verträgen mit ausländischen Investoren fest. Ein Referendum soll für Ruhe im Land sorgen

Brasilien
Krieg im Knast  (24.07)
In Brasilien hat das Blutbad im Benfica-Gefängnis nur kurz den Blick auf die Misere in den Haftanstalten gelenkt

Träum weiter, Brasilien  (22.07)
Die Wirtschaft wächst doch hohe Staatsschulden, Korruption und eine marode Infrastruktur hindern das Land daran, sein Potenzial auszuschöpfen

Esclavos en Brasil   (22.07)
Desde trabajadores en la Amazonia hasta bolivianos en fábricas de San Pablo.

Stimme seines Landes  (22.07)
Brasiliens Musiklegende Gilberto Gil in Deutschland

Schmuggel-Flugzeuge sollen abgeschossen werden  (21.07) Reaktion auf zunehmenden Drogen-Transit - Bisher reagierten Schmuggler mit obszönen Gesten auf Jets der Luftwaffe

Internet für alle   (20.07)
Die UNO propagiert es, Brasilien versucht es. Mit dem Internetzugang für die Ärmsten der Armen soll ein Weg in die Wissensgesellschaft und für Entwicklung eröffnet werden. 

Chile
Richter untersucht Konten Pinochets  (22.07)

Haiti
"Haiti ist eine permanente humanitäre Katastrophe"  (23.07)

Geberländer belohnen Haitis Regierung  (22.07)
Lob für Übergangspremier Latortue - und rund 1,1 Milliarden Dollar für die Entwicklung der verarmten Karibikinsel

Geberkonferenz für Haiti bringt Zusagen über eine Milliarde Dollar  (21.07)  Premier: "Bin mit Ergebnis hoch zufrieden"

Das schwere Erbe des Jean-Bertrand Aristide  (20.07)
Haitis Aufbruch zu neuen Ufern

Kolumbien
FARC-Guerilla lehnt Gespräche mit Präsident Uribe ab  (21.07) Verhandlungen erst mit neuer Regierung

»Die Oligarchie will Frieden zum Nulltarif«  (20.07)
Carlos Lozano Guillén ist seit über zehn Jahren Chefredakteur der sozialistischen Wochenzeitung VOZ, mit einer Auflage von 30000 Exemplaren eine der großen Zeitungen in Kolumbien. Der 56-jährige Journalist, Anwalt und Unversitätsprofessor setzt sich seit Jahren für eine friedliche, politische Lösung des bewaffneten Konflikts ein. Kein ungefähliches Engagement: Auf Lozano wurden in den letzten Jahren fünf Anschläge verübt. 

Kuba
Dissidentin freigelassen  (24.07)

Rum und Drumrum  (24.07)
Die Revolution verkaufen: Ein Kuba-Fanshop in Berlin-Pankow

Lust auf Lernen wecken wie Durst auf Coca-Cola  (24.07)
Gespräch mit Luis Abreu Mejías über das kubanische Bildungssystem, Brain Drain und eine »Revolution«, die trotz Blockade durch USA, IWF und Weltbank gemacht wird

Kubanische Dissidentin Roque freigelassen  (23.07)
Nach 16 Monaten auf freien Fuß gesetzt


Tod in großer Höhe  (22.07)
Kubaner wollte im Fahrwerksschacht eines Ferienfliegers entkommen. Leiche auf Düsseldorfs Flughafen entdeckt

Mexico
Anklage gegen Expräsidenten   (24.07)

Anklage gegen Ex-Präsidenten wegen Massakers  (23.07)
Richter muss über Haftbefehl gegen Echeverria entscheiden

Die Erfindung der Frankensteinmonster  (23.07)
Der mexikanische Schriftsteller Carlos Fuentes über George Bush, den weißen Wal und Literatur in Zeiten des Internet

Mexiko und Kuba einigen sich auf Wiederentsendung von Botschaftern (19.07)
Länder wollen diplomatische Krise beilegen

Nicaragua  (s.a. Woche vom 12. bis 18.07)
Radio Sandino 1979

Vivirás, Monimbó!  (23.07)
Unzeitgemäße Würdigung einer Volksrevolution

Aus der Vergangenheit lernen  (23.07)
(LeserInnenbrief)

Jubiläum mit einer Messe für Ortega  (21.07)
25 Jahre nach dem Beginn der sandinistischen Revolution versöhnen sich konservative Kirchenfürsten und Comandantes. Mit dem Segen der katholischen Kirche möchte Sandinistenchef Daniel Ortega im Jahre 2006 die Präsidentenwahlen gewinnen

Der Präsident sprach von einem Tag der Trauer  (21.07)
Zehntausende feierten in Nicaragua Sieg der sandinistische Revolution vor 25 Jahren

Ansichtssache: Tausende feiern 25. Revolutionsjahrestag (21.07) Großkundgebung in Managua - Erzbischof von Managua: "Verzeihen soll die Rache besiegen" - Präsident: "Tag der nationalen Trauer"

Land der solidarischen Begierde  (19.07)
Nach jahrelangem Guerillakrieg ziehen am 19. Juli 1979 die Truppen der Befreiungsfront in die Hauptstadt Managua ein. Der Diktator Somoza ist gestürzt, die Revolution hat gesiegt. Es herrscht Aufbruchstimmung, nicht nur in Nicaragua - in der ganzen Welt. Ein melancholischer Rückblick 

Der Aufstieg der Somozas
Sandino-Dröhnung

Vor der Silhouette des Sandino (19.07)
Die Helden von einst haben an Glanz verloren, Städte und Viertel sich kaum verändert. Kinder lernen nur aus Erzählungen, was sich vor 25 Jahren ereignete. Doch noch immer steht das Denkmal des Freiheitshelden. An den historischen Orten ist der Geist von 1979 noch zu spüren. 

Kampf gegen Somoza
Humberto Ortega (Portrait)

Ernesto Cardenal (Portrait)

Der Autor Ralf Leonhard (Portrait)

"Ein Orgasmus hält nicht ewig" (19.07)
Die Revolution ging nicht verloren, sie war erfolgreich." Das sagt Dora María Téllez, eine der schillerndsten Figuren der Sandinisten: "Die Nicaraguaner wissen jetzt, dass sie Rechte haben: soziale, politische und Menschenrechte." Auch der bewaffnete Kampf sei heute berechtigt - im Irak

Die CIA greift ein
Edén Pastora (Portrait)

Dora Maria Tellez (Portrait)

Omar Cabezas

Anhaltender Ausnahmezustand (19.07)
"Wir sind Nummer eins bei Drogen, Kinderarbeit, Alkohol und Geschlechtskrankheiten", sagt der Bürgermeister von Bluefields, dem Zentrum der autonomen Region am Atlantik. Die Revolution hat hier nichts geändert - Bluefields ist Endstation geblieben. Nicht nur für die Autobahn

Dia taz-Schule
Der Krieg mit den Contras

Sergio Ramírez (Portrait)

Violeta Chamorro (Portrait)

Kreuzberger Solidarität (19.07)
Nicaragua konkret unterstützen - das wollten vor zwanzig Jahren Kreuzberger Aktivisten und bekamen die Stadt San Rafael zugewiesen. Die ersten Brigaden fanden zwar nicht die Revolution, aber jede Menge Arbeit. Konservative hüben und drüben wähnten nur eine Verschwörung

Ausbruch aus dem linken Ghetto (19.07)
Den CDU-Stadträten galt der Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Kreuzberg/San Rafael del Sur in den Achtzigerjahren als "kommunistische Verschwörung". Heute sehen ihn viele als Erfolgsprojekt

Das Ende der Sandinisten
Daniel Ortega (Portrait)

Carlos Fernando Chamorro (Portrait)

Eine Messe für Daniel Ortega  (19.07)
Fast jeden Tag findet irgendwo in Managua eine kleine Gedenkfeier statt. Man erinnert sich der – meist jugendlichen – Opfer des Aufstandes gegen Diktator Anastasio Somoza, der heute vor 25 Jahren gestürzt wurde. 

Panama
Am Kanal spielt die Musik  (24.07)
Einst empfing der Rastafarianismus-Begründer Marcus Garvey in Panama seine ersten spirituellen Lektionen. Hundert Jahre später boomt die dortige Reggae-Szene, vor allem im Armenviertel Colón. Mit La Plena hat sich aus der Calypso-Tradition heraus eine eigene Reggae-Variante entwickelt

Uruguay
»Wir werden den Reichtum umverteilen«  (21.07)
Der 64-jährige Herzspezialist Tabaré Vázquez ist seit Jahren das Aushängeschild des uruguayischen Mitte-Links-Bündnisses Frente Amplio (Breite Front). 1989 eroberte er das Bürgermeisteramt in der Hauptstadt Montevideo. Im Oktober will er im dritten Anlauf die Präsidentschaft erringen.  

Venezuela
Entsendet Europa Beobachter?  (24.07)
Sahra Wagenknecht, PDS-Abgeordnete im Europaparlame

Ölgeschenke der Chávez-Gegner an die USA  (20.07)
In Venezuela hat das Oppositionsbündnis »Demokratische Koordination« jetzt Leitlinien eines Programms für den Fall der Machtübernahme vorgelegt – wenn es ihr denn gelingt, Präsident Hugo Chávez in dem Referendum am 15. August abzuwählen. 

Weitere Quellen (deutsch)
Jeden Dienstag/Mittwoch neue Berichte aus Lateinamerika bei
Poonal  
Für gewerkschaftliche Nachrichten siehe auch LabourNet

In der Presseschau täglich junge WelttazFRSZNeues DeutschlandStandard/Wien,  telepolis, BBC  (Auswahl, spanisch)
 unregelmäßig  Znetwöchentlich  WoZFreitagJungle World, Zeit, Spiegel monatlich  ak, trend, soz  
Kein Anspruch auf Vollständigkeit.