Lateinamerika Presseschau 31.01.10 -  06.02.10

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Weiße Westen für Korrupte   (jW, 06.02.)
Naumann-Stiftung hilft Rechten in Nicaragua und Honduras.

Regionalwährung Sucre eingeweiht  (Amerika21, 06.02.)
Kuba und Venezuela wickeln erstes Geschäft mit
 der neuen Zahlungseinheit ab

Deutscher überquert im Ballon die Anden (Spiegel, 05.02.)

Neue Agenda  (jW, 01.02.)
Beim Weltsozialforum in Brasilien diskutierten Zehntausende über Wirtschaftsentwicklung, Umweltschutz und Rechte der indigenen Völker

Sozialbewegte entdecken Umweltschutz  (taz, 01.02.)
WELTSOZIALFORUM Klimawandel, Ausbeutung, Finanzkrise - die Weltbürgerbewegung in Porto Alegre sagt dem ungezügelten Kapitalismus den Kampf an. Das nächste zentrale Weltsozialforum soll wieder in Afrika stattfinden

Die grüne Agenda der Weltbürgerbewegung  (ND, 01.02.)
Mit der Forderung nach einem neuen Wirtschaftssystem ist in Porto Alegre das Weltsozialforum zu Ende gegangen.

Uribe con Lobo, Correa con Zelaya  (BBC, 01.02.)
El colombiano se convirtió en el primer mandatario en visitar a Lobo. Mientras, Correa pidió protección ante futuros golpes.

Debatten über Zukunft des Weltsozialforums  
(Amerika21, 31.01.)  Beratungen in Porto Alegre endeten nach fünf Tagen. Aktivisten ziehen positive Bilanz. Neue Herausforderungen an die Bewegung

Den Kapitalismus aufgeben  (Telepolis, 31.01.)
Interview mit dem politischen Denker Atilio Boron über
 den "Sozialismus des 21. Jahrhunderts" zur Rettung der Welt

Argentinien
Fernández bestätigt Redrados Absetzung (jW, 05.02.)

Buenos Aires Stadt der Kunst  (Zeit, 05.02.)

Erzählen gegen den Tod  (FR, 03.02.)
Nachruf auf Tomás Eloy Martínez. Sie kamen aus unterschiedlichen Ländern, doch ihr Schicksal und der Versuch, dagegen anzuarbeiten, einte sie. Ariel Dorfman erinnert sich an die Begegnungen seinem jetzt gestorbenen Freund Tomás Eloy Martínez.

Argentinien protestiert gegen Suche nach Öl vor Falkland-Inseln  (NZZ, 03.02.)

Bolivien
Kartoffeln auf der Skipiste  (WoZ, 5/10)
Am Chacaltaya-Gletscher in den bolivianischen Anden lag einmal das höchste Skigebiet der Welt – bevor er geschmolzen ist

Knastausbruch: Häftlinge entwischen durch Loch in Gefängnismauer  (Spiegel, 03.02.)

Personeller Wandel in Bolivien  (Amerika21, 02.02.)
Boliviens Präsident Morales stellt neues Kabinett vor. Bergbauminister nach Kritik nicht vereidigt. Wechsel auch bei Polizei und Armee

Prinzipien vergessen  (jW, 01.02.)
Eine Woche nach Amtsantritt muß Boliviens Präsident
 Evo Morales sein Kabinett umbauen 

Notstand aufgrund von “El Niño” verursachten Überschwemmungen  (Quetzal, 01.02.)

Brasilien
Putschversuch gegen Lula 2005 und das Weltsozialforum  (BT, 05.02.)

Bischöfe protestieren gegen Menschenrechtsplan  (Standard, 05.02.) Katholikenführer stoßen sich an straffreier Abtreibung, Homosexuellen-Ehe und Verbot religiöser Symbole

36 französische Jagdbomber "Rafale" an Brasilien 
(BT, 05.02.)

Streit um Wasserkraftwerk in Brasilien  
(Amerika21, 03.02.)   Vorläufige Umweltgenehmigung für Industrieunternehmen Belo Monte erteilt. Folgen für Bewohner der Region und Umwelt befürchtet

Riesenplan am Amazonas  (jW, 03.02.)
Brasiliens Regierung gibt grünes Licht für drittgrößtes
  Staudammprojekt der Welt.

Megastaudamm im Regenwald  (taz, 03.02.)
ENERGIE Brasiliens Umweltminister genehmigt umstrittenes Großprojekt Belo Monte am Amazonas-Nebenfluss Xingu. Baufirmen sponsern Lulas Partei

Megastaudamm im Amazonas-Regenwald  (ND, 03.02.)
Die brasilianische Regierung hat grünes Licht für das Staudammprojekt Belo Monte im Herzen des Amazonas-Regenwaldes gegeben.

Brasil tendrá otro gigante hidroeléctrico  (BBC, 03.02.)
El gobierno da licencia ambiental para su construcción, pero indígenas y ecologistas se oponen a ubicarlo en la Amazonía.

Brasilien Das schönste Gefängnis der Welt  (Zeit, 01.02.)

Deutscher Transrapid-Traum zwischen São Paulo und Rio de Janeiro  (Quetzal, 01.02.)

Costa Rica
Linkstrend vor Wahlen in Costa Rica  (Amerika21, 06.02.)
Aufholjagd für Mitte-Links-Politiker Ottón Solís. Progressiver Kandidat bekommt Unterstützung von Mitbewerbern

Tritt Chinchilla in Arias' Fußstapfen?  (ND, 06.02.)
In Costa Rica könnte erstmals eine Frau in das Amt des Staatsoberhauptes gewählt werden. Die frühere Vizepräsidentin Laura Chinchilla (50) hat laut Umfragen die besten Chancen, bei der Präsidentenwahl am Sonntag die meisten Stimmen zu erhalten.

Laura Chinchilla greift nach der Macht  (FR, 06.02.)
Das zentralamerikanische Musterland kürt am Sonntag vermutlich erstmals eine Frau zur Präsidentin. Der Wahlkampf kam erst in den vergangenen Wochen mit absurden Radio- und TV-Spots in Gang.

In Costa Rica ist Mittelamerika noch stabil  (Zeit, 06.02.)
Es geht auch anders: Mit Bildung und staatlicher Fürsorge hat Costa Rica einen Musterstaat geschaffen. Am Sonntag ist Präsidentschaftswahl, Favoritin ist Laura Chinchilla

In Unterwäsche auf der Jagd nach Wählerstimmen 
(taz, 05.02.)   Bei der Präsidentenwahl am Sonntag ist die Kandidatin der Sozialdemokraten die Favoritin

Verzicht zugunsten von Solis  (jW, 04.02.)
Allianz, um Chancen für Mitte-links-Kandidaten 
bei Präsidentschaftswahlen zu erhöhen.

Anwältin strebt in den Präsidentenpalast   
(Standard, 03.02.) Bei der Wahl in der "Schweiz Mittelamerikas" deutet alles auf einen Sieg Laura Chinchillas hin

Dominikanische Republik
Dominikanische Republik Auf der anderen Seite  
(Zeit, 06.02.)

Haiti
Attacken auf Haiti  (jW, 06.02.)
Seit Generationen schüren die USA das Chaos in dem 
Karibikstaat und stützten seine Diktatoren.

Europas »Schutztruppe«  (jW, 06.02.)
Humanitäre Soforthilfe für Haiti gering. Frühere Kolonialmächte setzen 300 Polizeisoldaten in Marsch.

Kindesentführung  (jW, 06.02.)

Kinder machen keinen Staat  (taz, 06.02.)
HAITI Der aktuelle Hype um Auslandsadoptionen zeigt den staatsfeindlichen Zeitgeist. Und Hollywoodstars liefern die Bilder für diese Privatisierungswut

Haiti klagt zehn US-Baptisten an  (ND, 06.02.)
Haitis Justiz hat zehn US-Bürger der Kindesentführung und der kriminellen Vereinigung angeklagt. Dies teilte ein Sprecher in der Hauptstadt Port-au-Prince mit.

Träume, mit dem Herzen gemalt  (ND, 06.02.)
Wer von Santo Domingo, der Hauptstadt der Dominikanischen Republik im Osten der Insel Hispanola, in die westlich gelegene Republik Haiti fliegt, sieht vom Flugzeug aus nicht nur Trümmerlandschaften, sondern kann auch die Grenze sofort erkennen.

In Sekunden die eigene Welt zerstört  (FAZ, 06.02.)
Selten hat eine Naturkatastrophe weltweit so viel Mitgefühl
 erregt wie das schwere Erdbeben von Haiti. 

Clinton will Hilfe für Haiti verbessern  (DW, 06.02.)
Gerade erst zum UN-Hilfskoordinator für Haiti berufen, hat der frühere US-Präsident Bill Clinton in Port-au-Prince eine bessere Abstimmung der Hilfen zugesagt. Als erstes will er herausfinden, wo die Engpässe liegen.

Einer von zweihunderttausend (Freitag, 05.02.) 
Zum Tod des haitianischen Schriftstellers 
George Anglade und seiner Frau Mireille

Die Prioritäten der Großmächte (gfp, 05.02.) 
Berlin entwickelt Konzeptionen für eine langfristige Übernahme der Kontrolle über Haiti durch die westlichen Führungsmächte. Wie die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in einem neuen Strategiepapier schreibt, sei die Absicht der Großmächte deutlich, "Haiti nun nach ihren eigenen Prioritäten zu entwickeln".

Unnatural Devastation in Haiti (udw, 05.02.)

Haiti schaltet Staatsanwalt ein (jW, 05.02.)

200.000 Tote, eine Million Obdachlose (taz, 05.02.)

Haiti: Jetzt über 200 000 Todesopfer (ND, 05.02.)

Baptisten in Haiti wegen Kindesentführung angeklagt   
(NZZ, 05.02.) Amerikanische Organisation betont ihre gute Absichten

Duvalier-Geld wird nicht ausbezahlt  (taz, 04.02.)
Die auf einem Schweizer Konto blockierten 4,6 Millionen Dollar des Clans um den Exdiktator "Baby Doc" Duvalier werden Haiti nicht ausbezahlt, sondern können an Duvaliers Familie gehen.

Peinliches Dilemma  (Telepolis, 04.02.)
Die Schweiz kann die "Potentaten"-Gelder des ehemaligen Diktators Duvalier (Baby Doc) nicht Haiti übergeben – die Straftaten sind verjährt

Hilfsgüter nur an Frauen  (taz, 04.02.)
Humanitäre Helfer und Stacheldraht? Welthungerhilfe und schwer bewaffnete Soldaten? Ja! Wir sind sehr froh darüber, dass sie hier sind

Haitianische Hilflosigkeit  (ND, 04.02.)
Die Regierung Haitis hat sich am Dienstag für handlungsunfähig erklärt. Jetzt soll ein Notstandskabinett gebildet werden.

Rettung aus dem «Land des Teufels»  (NZZ, 04.02.)
US-Medien folgen verschiedenen Spuren in der Affäre um haitianische Kinder

Premierminister will Notstandsregierung  (FAZ, 04.02.)
Drei Wochen nach verheerenden Erdbeben geht die Regierung in Haiti inzwischen von mehr als 200.000 Todesopfern aus. Noch immer kommt die Hilfe nur schleppend an. Die Regierung sieht sich der schwierigen Situation nicht mehr gewachsen.

Opferzahlen in Haiti nach oben korrigiert  (DW, 04.02.)
Mehr als drei Wochen nach dem Erdbeben in Haiti wird das ganze Ausmaß immer deutlicher. Die Regierung geht mittlerweile von mehr als 200.000 Toten aus. Derweil mehrt sich der Unmut der Opposition gegenüber der Regierung.

Proteste gegen die Regierung   (jW, 03.02.)
Überlebende kritisieren Untätigkeit von Präsident Preval.

»Cash for Work« hilft Haitianern  (ND, 03.02.)
Bei der Versorgung der Erdbebenopfer in Haiti haben die Vereinten Nationen mehr Probleme als erwartet. »Es gibt täglich neue Schwierigkeiten. 

Spenden für kubanische Ärzte in Haiti  (Amerika21, 03.02.)
Organisationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz rufen zur Unterstützung der medizinischen Brigade Henry Reeve auf


Haiti: The Impacts of Militarized Aid  (udw, 03.02.)

Kidnapper für Christus  (jW, 02.02.)
In Haiti festgenommene Kindesentführer sind religiöse Fundamentalisten.

Angebliche Waisen mit Urlaub gelockt  (taz, 02.02.)
HAITI Nach dem Scheitern des Kinderschmuggels vom Wochenende sind die Opfer im SOS-Kinderdorf untergekommen. Jetzt werden ihre Angehörigen gesucht. Die USA nehmen die Rettungsflüge wieder auf

Wo Kriminalität auf Naivität trifft  (taz, 02.02.)

US-Luftbrücke steht wieder  (FR, 02.02.)
Die USA nehmen die Luftbrücke für schwer verletzte Opfer des Erdbebens in Haiti wieder auf. Nach mehreren Tagen Unterbrechung wird die US-Armee wieder Verletzte zur Behandlung in die USA ausfliegen.

Haiti braucht vor allem Hilfe zur Selbsthilfe  (ND, 02.02.)
ND: Die USA haben nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti über 10 000 Soldaten in den Karibikstaat geschickt, rund 5000 von ihnen sind nach Angaben des Fernsehsenders CBS nach wie vor im Katastrophengebiet. Weshalb diese massive Truppenentsendung?

Wieder Evakuierungen nach Florida  (ND, 02.02.)
Port-au-Prince (Agenturen/ND). Schwer verletzte haitianische Erdbebenopfer können darauf hoffen, wieder zur Behandlung in die USA geflogen zu werden.

Haitis Behörden warnen vor Kinderhandel  (NZZ, 02.02.)
Offizielle Stellen wollen Adoptionen unter Kontrolle halten

Experte warnt vor weiterem starken Beben (Spiegel, 02.02.)

Neue Kolonien  (gfp, 01.02.)
Anlässlich der Übernahme staatlicher Hoheitsrechte in Haiti durch westliche Mächte plädieren deutsche Medien für eine Neubewertung kolonialer Herrschaft.

Keine Hilfe mehr in Florida  (jW, 01.02.)
Haiti: Nach Streit um die Kosten stoppen die USA das Ausfliegen von Erdbebenopfern

Afrika soll Haitianer aufnehmen  (taz, 01.02.)
HAITI I Zum Auftakt des Staatengipfels der Afrikanischen Union schlägt Senegal vor, die Erdbebenopfer des Karibikstaates wieder auf ihren Ursprungskontinent zu holen

USA setzen die Evakuierung von Erdbebenopfern aus 
(taz, 01.02.)  HAITI II Streit über Behandlungskosten. US-Bürger wegen Verdachts auf Kindesraub festgenommen

Verdacht auf Kindesraub  (FR, 01.02.)
Den fünf Männern und fünf Frauen aus den USA wird vorgeworfen, insgesamt 31 Kinder im Alter zwischen zwei Monaten und zwölf Jahren entführt zu haben. Sie wurden nahe der Grenze zur Dominikanischen Republik festgenommen.

Haiti: Hilfe kommt nicht bei den Ärmsten der Armen an  (DW, 01.02.)  Ärztin Barbara Höfler hilft in den Slums von Port-au-Prince

USA fliegen wieder Erdbebenopfer aus  (DW, 01.02.)
Nachdem die Evakuierung vergangene Woche gestoppt worden war, fliegen die USA nun doch wieder schwer verletzte Erdbebenopfer aus Haiti aus. Ein neues Lebensmittelverteilungssystem der UN richtet sich vor allem an Frauen.

Neue Hoffnung für Verletzte  (SZ, 01.02.)

Kolumbien
Schmutziger Krieg und wachsende Armut  (jW, 04.02.)
In Kolumbien ist eine Verbesserung der Lage für die Bevölkerung nicht in Sicht.

Terror und Business  (WoZ, 05/10)
Raul Zeliks Buch über die Nützlichkeit des kolumbianischen Paramilitarismus

Bis zu 2000 Tote in Massengrab in Kolumbien 
(Telepolis, 04.02.)  Menschenrechtsorganisationen befürchten zivile Mordopfer der Armee

Human Rights Watch prangert Verletzung der Menschenrechte durch die „Erben der Paramilitärs“ an  (Quetzal, 04.02.)

Trauergast am Sarg erschossen  (Spiegel, 03.02.)

Grösstes Massengrab in Lateinamerika entdeckt  
(ZAS, 03.02.)

Uribe macht Putschisten in Honduras seine Aufwartung  (jW, 01.02.)

Bis zu 2000 Leichen in Massengrab  (Amerika, 31.01.)
Menschenrechtsorganisationen und Anwohner befürchten zahlreiche Zivilisten unter den Opfern. Armee hatte Tote verscharrt 

Kuba
»Wir stellen auch Videos ins Netz«  (jW, 06.02.)
Am Donnerstag beginnt die 19. Internationale Buchmesse in Havanna.

Mehr Auslandskubaner kommen auf die Insel 
(Amerika21, 05.02.)   2009 haben fast 300.000 im Ausland ansässige Kubaner den Karibikstaat besucht. Widerspruch zu politischer Berichterstattung

Kuba registriert Schußwaffen  (jW, 01.02.)

Mexico
Frauenrechte in Mexiko?  (ND, 06.02.)
ND: Ihre Organisation hat eine Studie zu den Frauenmorden (Feminiziden) in Oaxaca veröffentlicht ...

Regierung beabsichtigt ökotouristische Zentren einzurichten  (Zmag, 06.02.)
Die Junta der Guten Regierung (JBG) ''Pfad der Zukunft'', mit Sitz im Caracol von La Garrucha, denunzierte am Freitag die gewaltsame Räumung und Zerstörung der indigenen Gemeinde Laguna San Pedro, im autonomen Bezirk Ricardo Flores Magon, am 22. Januar dieses Jahres. Die Regierung beabsichtige die "Wiederaufforstung" der Gegend, um in Montes Azules, innerhalb des Biosphärenreservats, private Ökotourismuszentren einzurichten.

Regenfälle in Mexiko  (Spiegel, 06.02.)
Unwetter fordert Dutzende Todesopfer. Tausende Häuser stehen unter Wasser, mit Booten retten sich die Menschen aus ihren Wohnungen: In Mexiko haben schwere Regenfälle für Überschwemmungen und Erdrutsche gesorgt. Dutzende Menschen kamen durch die Unwetter ums Leben.

»Ganz Mexiko hat ein Problem mit Gewalt gegen Frauen«  (jW, 05.02.)  Die Rechte ist auf dem Vormarsch, es droht ein Rückfall in die Zeit vor 1917.

Gegen Armut und Gewalt in Mexiko (jW, 05.02.)

Die dunkle Seite des Drogenkrieges (Zeit, 05.02.) Mit der Armee bekämpft Mexikos Regierung die Drogenmafia. Doch die Soldaten verbreiten Angst und Terror unter der Landbevölkerung. Ihre Vergehen bleiben ungesühnt.

In Mexiko stehen die Zeichen auf Sturm  (ND, 04.02.)
Die Gewaltspirale des Drogenkrieges in Mexiko dreht sich immer schneller

Todos unidos contra el PRI en México  (BBC, 03.02.)
La derecha y la izquierda se unen para evitar que el Partido Revolucionario Institucional vuelva a la presidencia de México.

 »Wir haben unsere Zukunft in die eigenen Hände genommen«   (ND, 02.02.)
Celsa Valdovinos Ríos über die Ökobäuerinnen im 
militarisierten mexikanischen Guerrero

Drogenkartell bedroht Dschungel  (taz, 02.02.)
ZENTRALAMERIKA Kokainhändler aus Mexiko machen sich in Naturschutzgebieten breit. Sie sind für den Regenwald gefährlicher als Holzfäller. Menschen vor Ort werden zu Komplizen

14 Tote bei Mexiko-Massaker  (FR, 02.02.)
In Mexiko hat eine schwer bewaffnete Gruppe von Männern bei einer Geburtstagsparty 13 Menschen umgebracht. Die Staatsanwaltschaft vemutet einen Zusammenhang mit Drogengeschäften.

Massaker in der Drogenstadt  (SZ, 02.02.)
Blutbad auf einer Party in Mexiko: In Ciudad Juárez, der Stadt mit der weltweit höchsten Mordrate, haben bewaffnete Männer eine Feier gestürmt. 13 jugendliche Gäste starben im Kugelhagel

Mexiko will Narcocorrido verbieten  (Telepolis, 01.02.)
Die Preislieder auf führende Figuren des Organisierten Verbrechens sind in dem mittelamerikanischen Land eines der populärsten Musikgenres

Massaker auf Party in Mexiko  (DW, 01.02.)
Im mexikanischen Ciudad Juarez wurden bei einer Geburtstagsparty 13 Menschen erschossen. Die Opfer des Überfalls waren 15 bis 20 Jahre alt. Am Wochenende gab es noch zwei andere Massaker.

"Drück doch ab!"  (SZ, 01.02.)
Noch immer ist ungeklärt, wie es zu dem Attentat auf den paraguayischen Fußball-Nationalstürmer Cabañas kam - eine Zeugin beschreibt jetzt eine neue Version der Tat.

Massaker in Drogenhochburg: Blutbad bei Jugendparty in Mexiko  (Spiegel, 01.02.)

Nicaragua
Armeezelte waren der Anfang  (ND, 06.02.)
Armeegrüne Zelte aus Rostock machten im Mai 1985 den Anfang. Fertigteilhäuser, Operationssäle, Entbindungsstation, Apotheke, Labor sowie Röntgenabteilung sollten folgen. Das »Hospital Carlos Marx«, im Nordosten der nicaraguanischen Hauptstadt Managua gelegen, war eines der größten Solidaritätsprojekte der DDR

Ortega: Erfolg bei Alphabetisierung   (jW, 03.02.)

Panama
Kubanische Ärzte ziehen ab  (jW, 03.02.)
Panamas Regierung beendet Zusammenarbeit und
 will eigenes Augenoperationsprogramm starten.

Paraguay
Dubiose Guerillatruppe agiert im Nordosten Paraguays  (taz, 02.02.)  KLEINKRIEG Entführungen sind das Markenzeichen der "Volksarmee Paraguays". Ihr Charakter ist unklar

Verhaftung des Entführers José Mariano Villalba 
(Quetzal, 02.02.)

Peru
Lateinamerikas größte Dreckschleuder  (ND, 06.02.)
Die mit vergilbtem Puderzucker überzogen wirken die Berghänge rund um die peruanische Andenstadt La Oroya. Nur einzelne Sträucher krallen sich in den unwirtlichen Untergrund, den der saure Regen blankgewaschen hat. »Hier wächst kaum mehr etwas.

"Eine Art Weimarer Republik"  (taz, 06.02.)
DIE POSTMODERNE IN PERU Gespräch mit Gustavo Buntinx, Begründer des ambulanten "Micromuseo" in Lima

Uruguay
Kommunistin kandidiert in Montevideo  (Amerika21, 31.01.)
Basiskomitee schlug Ana Olivera für den Posten in Uruguays Hauptstadt vor

Venezuela
Geld für die Partizipation in Venezuela  (Amerika21, 06.02.)
Regierung von Präsident Hugo Chávez fördert massiv den Ausbau der Kommunalen Räte  Siehe auch  Comuna im Aufbau

Zehntausende demonstrieren für Chávez  (jW, 06.02.)
Opposition provoziert Auseinandersetzungen

Neue Minister in Venezuela vereidigt (jW, 05.02.)

Kuba berät Venezuela wegen Energiekrise 
(Amerika21, 04.02.)  Minister und Vizepräsident Ramiro Valdés in Caracas eingetroffen. Kubaner nimmt an Expertenkommission teil. Opposition läuft Sturm

Grundsatzdebatte vor Parlamentswahlen 
(Amerika21, 02.02.)  Müller Rojas und Roy Chaderton kritisieren Bürokratismus und Fehlentwicklungen des Prozesses

Eliteeinheit soll Revolutionäre töten  (jW, 03.02.)

Russland steigt in Ölförderung ein  (Standard, 02.02.)
Joint-Venture über gemeinsame Erschließung des Ölfelds Junin-6 unterzeichnet

In der Presseschau u.a.: junge Welt taz Latinorama FR ND Amerika21 Telepolis Standard BBC gfp LinkeZeitung, Linkszeitung RedGlobe redblog UDW Zmag BT Correos derfunke Gonorrea Rebelión NZZ Zeit  DW DF Spiegel Stern SZ FAZ WoZ Freitag AK SoZ Jungle-World Le Monde dipl u.a.

Nicht vergessenJeden Dienstag/Mittwoch neue Berichte aus Lateinamerika bei Poonal. Siehe auch Onda produziert Magazinsendungen und Radiobeiträge über Lateinamerika, die kostenfrei herunterladbar sind. Monatlich Lateinamerika Nachrichten (10 Ausgaben im Jahr). Matices (4 Ausgaben im Jahr). Regelmäßig gewerkschaftliche Nachrichten bei LabourNet   Weblogs u.a. Amerika21.de ist in erster Linie eine journalistisch betreute Website zur Beobachtung der politischen Prozesse in Venezuela und Lateinamerika. Gerhard Dilger, Freier Journalist in Porto Alegre, Brasilien. Texte aus Politik, Wirtschaft und Kultur in Lateinamerika. Klaus Hart Brasilienkorrespondent seit 1986 für Medien in Deutschland, Österreich und der Schweiz. redblog nachrichten gegen den mainstream, versucht informationen und kommentare widerzugeben, die man in der bürgerlichen medienwelt kaum findet. thematisiert werden vor allem die politik in lateinamerika und deutschland. 

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