Lateinamerika Presseschau 26.10.10 -  30.10.10

Home    Presseschau-Archiv


Mehr Verständnis für Amerika  (Amerika21, 29.10)
Zum zweiten Mal luden Botschaften der ALBA zum Gespräch über den Integrationsprozess in Lateinamerika. Amerika21-Redakteur moderierte

Stillstand in Nagoya  (Poonal, 29.10.)
Nationale Prioritäten und Desinteresse blockieren 
Fortschritte beim Schutz der biologischen Vielfalt

Belohnung der Biopiraterie?  (Poonal, 29.10.)

Evangelischer Entwicklungsdienst fordert Abkommen gegen Biopiraterie  (DR, 29.10.)  
Michael Frein: Indigene Völker fühlen sich betrogen und bestohlen

Protest gegen US-Drogenpolitik  (DW, 29.10.)
Kalifornien will den Konsum von Marihuana legalisieren. Das Vorhaben stößt auf Kritik in Lateinamerika. Vor allem Mexiko und Kolumbien kritisieren die "uneinheitliche Drogenpolitik" der USA.

California Dreaming  (taz, 29.10.)
DROGEN In Kalifornien könnte Cannabis bald legal werden. Das ist überfällig. Um die Macht der Kartelle zu brechen, muss die weltweite Prohibition enden

"Trennung nach Hautfarben ist so schlimm wie in den 70ern  (Standard, 29.10.)
Rich Benjamin hat fast zwei Jahre lang in den weißen Enklaven der USA gelebt

El sueño latinoamericano  (BBC, 29.10.)
Para algunos europeos y estadounidenses, América Latina es la "tierra de las oportunidades" y el destino de sus proyectos migratorios.

"Wäre McCain besser gewesen?"   (taz, 28.10.)
REFORM Viele Latinos haben vor zwei Jahren Obama gewählt. Oder zumindest auf ihn gesetzt. Vor allem die "Illegalen" unter ihnen, die auf eine Reform des Immigrationsrechts hofften - vergebens

Entwicklungsminister vor Südamerika-Reise  
(Amerika21, 27.10.)
  Delegation wird Bolivien, Peru und Kolumbien besuchen. Konflikte um Umweltschutzprojekt Ecuadors und Unterstützung für Bogotás Führung

Telesur als Vorbild   (Hintergrund, 28.10.)
Ein Pressegespräch über die Bolivarianische Allianz (ALBA) und die Medien

Erneut überwältigende Mehrheit gegen Kuba-Blockade  (Redglobe, 26.10.)

Und US-Bank profitiert vom Drogenhandel  
(Redglobe, 27.10.)  US-Regierung militarisiert Lateinamerika im Zeichen des "Drogenkrieges"

Südamerika kommt Haiti zu Hilfe  (jW, 27.10.)

Industriestaaten blockieren Fortschritte auf dem Biodiversitätsgipfel in Nagoya  (Poonal, 26.10.)

Argentinien
Trauer in Argentinien  (jW, 30.10)

Ex-Präsident Kirchner an Geburtsort beigesetzt  
(Standard, 30.10)

Argentinien: Südamerika trauert um Néstor Kirchner  (Spiegel, 30.10)

In die Haut eingebrannt  (jW, 30.10)
Die 10 wichtigsten Spiele von Diego Maradona.

Ein halbes Jahrhundert Maradona  (FR, 30.10)
Mit 16 Jahren wurde er jüngster Nationalspieler Argentiniens, mit 18 führte er die Junioren als Kapitän zum Weltmeister-Titel. Diego Armando Maradona wurde zu Fußball-Idol. Drogenexzesse folgten, doch er kriegte die Kurve. Heute wird er 50 Jahre alt

Hand Gottes in Hamburg  (Spiegel, 30.10)

"Er dachte, ich sei ein Zwerg"  (Stern, 30.10)
Als Spieler eine Legende, als Nationaltrainer gescheitert: Keine andere Fußball-Persönlichkeit fasziniert und polarisiert so wie Diego Maradona. Nach Drogenexzessen und Fettsucht schon einmal für tot erklärt, feiert der Argentinier nun seinen 50. Geburtstag. 

»Eva, Perón und Néstor im Himmel«  (ND, 29.10.)
Tausende Argentinier haben in der Nacht zum Donnerstag bei einer Großkundgebung vor dem Präsidentenpalast in Buenos Aires um den gestorbenen Expräsidenten Néstor Kirchner getrauert.

Zukunft ohne Pinguin  (FR, 29.10.)
Der plötzliche Tod des früheren argentinischen Präsidenten hat weltweit Bestürzung ausgelöst. Néstor Kirchner war die beherrschende Figur Argentiniens – wie seine Frau das Land weiterführt, ist ungewiss.

Cristinas neuerliche Kandidatur steht bevor  
(Standard, 29.10.)  Comeback von Ex-Präsident Kirchner in Argentinien galt als sicher - Nach dessen Tod wird seine Frau Cristina wohl kandidieren - Sie muss mit Widerstand der Wirtschaftseliten rechnen

Erschütterung in Argentinien  (NZZ, 29.10.)
Néstor Kirchners Tod stürzt das Land in neue Ungewissheit

Der Machtquell ist versiegt  (FAZ, 29.10.)
Argentiniens Präsidentin Cristina Kirchner muss nun eigenes Profil gewinnen. Nach der Verfassung ist nach Néstor Kirchners Tod kein Vakuum entstanden, praktisch aber schon. 

Argentinien zwischen Trauer und Courage  (Amerika21, 28.10.)
Der Tod des ehemaligen Präsidenten Néstor Kirchner erschüttert das südamerikanische Land. Impressionen aus der Hauptstadt

Argentiniens Expräsident Néstor Kirchner gestorben   
(jW, 28.10.)

Tod eines Peronisten   (taz, 28.10.)

Der Pinguin ist tot   (Latinorama, 28.10.)
Néstor “El Pingüino” Kirchner ist heute in Patagonien einem Herzinfarkt erlegen.

Argentiniens Ex-Präsident Kirchner ist tot   (FR, 28.10.)
Der frühere argentinische Präsident Néstor Kirchner ist am Mittwoch an einem Herzinfarkt gestorben. Er galt neben seiner Frau, der amtierenden Präsidentin Cristina Kirchner, als der mächtigste Politiker des Landes.

Argentiniens Ex-Präsident tot   (ND, 28.10.)
Der frühere argentinische Präsident Néstor Kirchner ist am Mittwoch gestorben. Das berichteten argentinische Medien am selben Tag.

Argentiniens Ex-Präsident Néstor Kirchner tot   (Amerika21, 27.10.)

Néstor Kirchner 1950-2010   (Standard, 28.10.)
Der ehemalige argentinische Präsident starb am Mittwoch an einem Herzinfarkt

Der Tod von Néstor Kirchner stellt die Politik auf den Kopf   (NZZ, 28.10.)

Argentiniens gar nicht so heimlicher Herrscher  
(FAZ, 28.10.)

Staatstrauer nach Nestor Kirchners Tod   (DW, 28.10.)

Der Tod des mächtigen Reformers   (SZ, 28.10.)

Der Schattenpräsident   (Zeit, 28.10.)
Argentinien lag am Boden, als er ins Amt kam. Doch seine drastischen und international umstrittenen Maßnahmen zeigten Wirkung. Zum Tode von Ex-Präsident Nestor Kirchner 

Argentinier trauern um ihren Ex-Präsidenten  
(Stern, 28.10.)

Liebe in Zeiten der Militärdiktatur   (ND, 28.10.)

"In Ihren Augen"   (DR, 28.10.)
Argentinischer Kino-Hit über den Staatsterror

Argentinien: 200 Kinder verhungert  (jW, 27.10.)

Proteste nach Totem bei Straßenschlacht 
(Standard, 27.10.)  Von Ungekannten erschossen - "Mafia der Mörder"

Inzest: Argentinier zeugte sechs Kinder mit Tochter  (Spiegel, 27.10.)

Bolivien
Neue Herausforderungen für Evo Morales in Bolivien   
(NZZ, 28.10.)
   Anhänger des Präsidenten verfolgen immer
 selbstsicherer ihre Partikulärinteressen

Bolivianer erkunden deutschen Föderalismus  (DW, 27.10.)
Auf der Suche nach Vorbildern für die Dezentralisierung des Landes bereisten bolivianische Politiker Deutschland. Um ein Haar hätten sie den Eindruck eines perfekt funktionierenden Modells mitgenommen.

Brasilien
Papst facht Abtreibungsstreit vor Stichwahl an  
(FAZ, 30.10)  Vor der Entscheidung über den künftigen brasilianischen Präsidenten an diesem Sonntag hat Papst Benedikt XVI. indirekt in den Wahlkampf eingegriffen. Er hatte die Bischöfe aufgefordert, Abtreibungen zu verurteilen und so die Kontroverse der beiden Kandidaten über dieses Thema noch einmal aufleben lassen. 

Auf dem Weg zur Wirtschaftsmacht  (FR, 30.10)
Fußball-WM 2014, Olympia 2016 - dabei will Brasilien nicht nur sportlich punkten, sondern sich auch zu einer der führenden Wirtschaftsmächte aufschwingen. Am Sonntag ist aber erst mal Präsidentenwahl.

Die neue Weltmacht wackelt  (Spiegel, 30.10)

Brasilien vor der Stichwahl: Dilma Rousseff als Favoritin  (jW, 30.10)

Pro-Serra-Demo mit Ex-Präsident Cardoso   (BT, 30.10)

Alle Umfragen sprechen für Dilma Rousseff  (ND, 30.10)
Am Sonntag findet in Brasilien die Stichwahl zum Präsidentenamt statt. Dilma Rousseff von der Arbeiterpartei PT liegt zwölf Prozentpunkte vor dem rechten Sozialdemokraten José Serra.

Mafia-Parlamentarier in Rio verliert Mandat  
(Amerika21, 29.10)  Cristiano Girão soll Milizen angeführt haben. Linke kritisiert halbherziges Vorgehen gegen Banden durch das Parlament von Rio de Janeiro

Aufregung um machistisches "Rodeio der dicken Frauen"  (BT, 29.10.)

Brasilien: Rousseff vor Stichwahl vorn   (jW, 28.10.)

Gravierende Menschenrechtsverletzungen   (BT, 27.10.)

Konfuse Praesidentschaftswahlen/   (Blättchen, 25.10.)

Das Regierungsprogramm  (taz, 27.10.)
Am Sonntag kommt es zur Stichwahl: Dilma Rousseff gegen José Serra. Wer ist die Frau, die Brasiliens Präsidentin werden könnte?

Die Kämpferin  (taz, 27.10.)
Dilma Rousseff ist Präsident Lulas Wunsch- nachfolgerin. Es gilt als sicher, dass sie die Stichwahl gewinnt. Wie Lula verficht sie einen radikalen Wachstumskurs - ohne Rücksicht auf die Umwelt. Ein Teil der Grünen unterstützt sie trotzdem


Dilmas Programm der Liebe und Hoffnung 
(Standard, 27.10.)

Jesus wählt mit  (JW, 27.10.)
Wahlkampf in Brasilien

Evangelikale machen Politik in Brasilien  (DW, 27.10.)
Im größten katholischen Land der Welt haben die Pfingstkirchen ihre Macht ausgebaut. Von der Politik verlangen sie, dass am strikten Abtreibungsverbot festgehalten wird und auch die Homosexuellen-Ehe ein Tabu bleibt.

Chile
Piñera entschuldigt sich für Nazi-Losung  
(Amerika21, 27.10.)

Fauxpas des chilenischen Präsidenten  (FR, 26.10.)
"Deutschland über alles" schrieb der chilenische Präsident Sebastián Piñera bei seinem Besuch ins Gästebuch des Bundespräsidenten Christian Wulff. Er habe die Worte in der Schule gelernt, entschuldigte er sich nun.

Piñera   (FR, 27.10.)
Die Gefahr, in die Nazifalle zu tappen, ist in den letzten Jahren nicht geringer geworden, und nicht selten war sie mit dem Bestreben verknüpft, besonders originell sein zu wollen. So wie beim Chilenischen Präsidenten Sebastián Piñera als er sich ins Gästebuch des Bundespräsidenten eintrug.

„Niemals war Chile so stark wie heute“  (FAZ, 26.10.)
Chile hat ein Jahr der Schicksalsschläge hinter sich: Im Februar das große Erdbeben, dann das Unglück der Bergleute und deren wundersame Rettung. Im Gespräch mit der F.A.Z. sagt Präsident Piñera, er sehe sein Land geeint und gestärkt aus den Ereignissen hervorgehen.

Das Überleben in Zeiten der Cholera  (SZ, 27.10.)
Erst das Erdbeben, jetzt die Seuche: Bereits 253 Haitianer sind gestorben - nun steigt die Angst, dass die Cholera die Lager der Obdachlosen erreicht.

Mapuche Communities in Chile  (udw, 27.10.)
Not Underground, Still Fighting For Their Ground

Redebeitrag, leicht gestört  (Latinorama, 24.10.)

Kampf um Grundrechte: die Mapuche  (DR, 23.10.)
Erste Erfolge chilenischer Indianer

Costa Rica
Hungerstreikende abgefrühstückt  (Poonal, 25.10.)

Ecuador
Correa entlässt Chef des Geheimdienstes 
(Amerika21, 27.10.)  Sicherheitsapparat wird nach Angriffen auf Regierung Ende September umgebaut. Präsident äußert sich zu CIA-Einfluss im Land

El Salvador
Auf verlorenem Posten  (jW, 29.10.)
El Salvador: Feministinnen fordern von Regierung 
bislang vergeblich Schutz von Mädchen und Frauen. 

Guatemala
Megaprojekte und Morddrohungen  (Quetzal, 29.10)

Haiti
Cholera-Epidemie: Haiti, eine vergebene Chance  
(Spiegel, 30.10)

UN-Soldaten sollen Cholera nach Haiti eingeschleppt haben  (jW, 29.10.)

Das kranke Land  (Zeit, 29.10.)

Cholera-Epidemie: Haiti erwägt Verschiebung der Präsidentenwahl  (Spiegel, 29.10.)

Haiti in den Zeiten der Cholera   (taz, 28.10.)
SEUCHE Sauberes Wasser ist für die meisten Menschen in Haiti unerschwinglich. Erdbebenopfer in Zeltstädten sind noch am besten dran. 
Aber Hilfswerke sorgen sich

Ein Wunder, dass sie so spät kommt“  (FR, 27.10.)
Wenig sauberes Wasser, kaum Toiletten, und eine Million Menschen in Obdachlosen-Camps unter tropischer Hitze: Die Cholera trifft Haiti mitten im Wiederaufbau. Aus Angst vor Korruption fließen die Finanzhilfen zudem nur schleppend

Cholera-Klinik in Haiti angegriffen  (NZZ, 27.10.)
Epidemie breitet sich weiter aus – Bisher fast 300 Todesopfer

Neues Unheil über Haiti  (Zeit, 27.10.)
Über 250 Tote: Der arme Inselstaat lebt weiter mit der Furcht vor einer Ausbreitung der Cholera-Seuche – und vor Panikausbrüchen in den Erdbeben-Camps. Bilder aus Haiti 

Honduras
"Deutsches Geld schürt Gewalt in Honduras"  
(Amerika21, 30.10)
  Juristin Flores Lanza erhebt schwere Vorwürfe gegen Bundesregierung. Richterin berichtet in Berlin von Repression unter De-facto-Führung

Todesschwadrone in Honduras  (Amerika21, 29.10)

Widerstandsfront lehnt Dialog mit Lobo ab  
(Amerika21, 28.10.)   Oppositionsbündnis FNRP in Honduras setzt sich weiter für Staatsreform ein. OAS-Kommission soll Gewalt gegen Andersdenkende untersuchen

Honduras mit höchster Mordrate  (jW, 27.10.)

Kolumbien
Widersprüchliche Signale  (ND, 27.10.)
Es klang sensationell: Kolumbien ziehe sein Angebot an die USA zurück, sieben Militärbasen zu nutzen, teilte Senatsvizepräsidentin Alexandra Morena mit. Inzwischen wird die Entscheidung als offen eingestuft.

Kuba
Kuba, der UNO-Menschenrechtsrat und die Edlen  
(ZAS, 29.10.)

187:2 für Kuba   (jW, 28.10.)
Vereinte Nationen verurteilen Blockadepolitik der USA.
 Kritik auch an der Europäischen Union.

UNO erteilt Kuba-Blockade der USA erneute Abfuhr  
(ND, 28.10.)  Zum 19. Mal verurteilte die UNO-Generalversammlung am Dienstag in New York die US-Blockade gegen Kuba. Washington stellt sich dennoch stur.

Eine halbe Million Staats­bedienstete sollen in die Privatwirtschaft  (Freitag, 28.10.)

EU behält Distanz zu Kuba bei  (ND, 27.10.)
Trotz einer Annäherung in den vergangenen Monaten wird die EU ihre »Gemeinsame Position« gegenüber Kuba beibehalten.

Kubas Außenhandel im Aufschwung   (Amerika21, 26.10.)
Internationale Handelsmesse verspricht neue Impulse für die Wirtschaft des sozialistischen Inselstaates. Weitere Kooperation mit Schlüsselländern

UNO verurteilt erneut US-Blockade gegen Kuba  (Amerika21, 26.10.)

Bis zu 50 Prozent Einkommenssteuer  (Standard, 27.10.)
Privatunternehmer müssen Einkommen versteuern:
- dazu kommen 25 Prozent Sozialversicherung

Die EU und die Insel  (Latinorama, 27.10.)

Kuba: das sind seine Menschen  (ND, 25.10.)
ND: Seit August 2008 leben Sie nach zwölf Jahren im Exil wieder in Kuba. Was hat Sie zur Rückkehr auf die Insel bewogen?

Mexico
Mexiko: Polizisten sterben in Hinterhalt  (jW, 30.10)

Sieben Tage, 54 Tote  (jW, 30.10)
In Mexiko endet eine der blutigsten Wochen im Drogenkrieg. Als hätten sich die Killer der Kartelle abgesprochen, nahmen sie dieses Mal vor allem Jugendliche ins Visier.

Mindestens 15 Tote bei Massaker  (taz, 29.10.)
Waschanlage in Mexico

Senken Polizisten die Mordquote?   (ND, 28.10.)
ND: Ciudad Juárez gilt als gefährlichste Stadt der Welt. Im Mai wurde auf Druck der Zivilgesellschaft das Militär abgezogen und durch Bundespolizisten ersetzt. Ist seitdem die Mordquote gesunken?Corchado: Leider nein, die Mordquote ist stabil und auch an der Militarisierung meiner Heimatstadt hat sich nichts verändert.

Ein Blog als Stachel im Fleisch der Drogenkartelle   (Standard, 28.10.)  Die Gewalt der Drogenkartelle hat Lokalzeitungen in Nordmexiko zum Schweigen gebracht - Ein Blog füllt die Stille, teils mit schaurigen Bildern

Tod in der Waschanlage   (SZ, 28.10.)
Der Drogenkrieg nimmt kein Ende: Unbekannte haben 15 Menschen in einer Waschanlage in Mexiko getötet. Es ist das dritte Blutbad innerhalb weniger Tage.

Todesschwadron tötet 15 Menschen in Autowaschanlage   (Spiegel, 28.10.)

Mexikos Mutmacherin  (FR, 27.10.)
In Práxedis Guadalupe Guerrero, einem kleinen Ort in Mexiko, wollte kein Mann Polizeichef werden. Jetzt hat die zwanzigjährige Marisol Valles hat den Job übernommen.

Calderón: "EE.UU. tiene responsabilidad" en la violencia del narcotráfico  (BBC, 27.10.)  
El presidente de Mexico aseguró en entrevista con la BBC que la narcoviolencia seguirá presente en su país mientras EE.UU. siga siendo el mayor consumidor de drogas del mundo. 

Los Ramones - das Gesetz gibt auf  (Stern, 27.10.)

Russisch Roulette in Mexiko  (Hb, 26.10.)

Im mexikanischen Juárez-Tal gelten nicht einmal die Gesetze der Verbrecher  (Freitag, 23.10.)

Nicaragua
Nicaragua bleibt bei Putschverurteilung  (jW, 27.10.)

Peru
Linksliberal  (ND, 29.10.)
Eine gewählte Bürgermeisterin gab es in Lima noch nie: Die erste ist Susana Villarán von der relativ jungen, gemäßigt linken Partei Fuerza Social (FS). Villarán schreibt somit peruanische Geschichte, auch wenn während der Militärdiktatur der 60er Jahre schon einmal eine Frau, Ana María Fernandini Clotet, von den Militärs als Bürgermeisterin inthronisiert worden war.

Matador und Krücke  (jW, 27.10.)
Latin Lovers. Der Peruaner hört mehr japanische Musik als alles andere. 

Mumie mit Opferkindern  (SZ, 27.10.)
In der peruanischen Hauptstadt Lima haben Archäologen vier 1160 Jahre alte Mumien entdeckt. Bei den Toten handelt es sich vermutlich um eine bedeutende Wari-Frau und geopferte Kinder, die sie ins Jenseits begleiten sollten.

Puerto Rico
Puerto Rico: el país sin bicentenario  (BBC, 30.10)
Puerto Rico tuvo dos gritos de independencia -el de Lares de 1868 y el de Jayuya de 1950 -pero no celebra como otros en la región.

Venezuela
Chávez kündigt Verstaatlichung von Glasfabrik an  (Amerika21, 29.10.)

In der Presseschau u.a.: junge Welt taz Latinorama FR ND Amerika21 Telepolis Standard BBC gfp LinkeZeitung, Linkszeitung RedGlobe redblog UDW Zmag BT Correos derfunke Gonorrea Rebelión NZZ Zeit  DW DF Spiegel Stern SZ FAZ WoZ Freitag AK SoZ Jungle-World Le Monde dipl u.a.

Nicht vergessenJeden Dienstag/Mittwoch neue Berichte aus Lateinamerika bei Poonal. Siehe auch Onda produziert Magazinsendungen und Radiobeiträge über Lateinamerika, die kostenfrei herunterladbar sind. Monatlich Lateinamerika Nachrichten (10 Ausgaben im Jahr). Matices (4 Ausgaben im Jahr). Regelmäßig gewerkschaftliche Nachrichten bei LabourNet   Weblogs u.a. Amerika21.de ist in erster Linie eine journalistisch betreute Website zur Beobachtung der politischen Prozesse in Venezuela und Lateinamerika. Gerhard Dilger, Freier Journalist in Porto Alegre, Brasilien. Texte aus Politik, Wirtschaft und Kultur in Lateinamerika. Klaus Hart Brasilienkorrespondent seit 1986 für Medien in Deutschland, Österreich und der Schweiz. redblog nachrichten gegen den mainstream, versucht informationen und kommentare widerzugeben, die man in der bürgerlichen medienwelt kaum findet. thematisiert werden vor allem die politik in lateinamerika und deutschland. 

Home| Wir über uns | Aktuelle Ausgabe| LeseprobenArchiv| SolidaritätNotizen | Termine | TV/Radio| Links| Bestellungen