Lateinamerika Presseschau 23.08.10 -  28.08.10

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nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick  (redblog, 27.08.)

Menschen stark machen  (jW, 27.08.)
Sie wollte Unterdrückten in Lateinamerika helfen, »Subjekte ihrer Geschichte« zu sein: Der Psychoanalytikerin, Feministin und Kommunistin Marie Langer zum 100.

Kurze Wut und lange Zärtlichkeit  (jW, 27.08.)
Einheit der Linken auf dem Forum von São Paulo.

Pachamama and Progress: Conflicting Visions for Latin America’s Future (udw, 27.08.)

Momentaufnahmen   (Freitag, 25.08.)
Die Reportagen des Fotografen-Kollektivs Cooperativa Sub 
aus Buenos Aires porträtieren einen Kontinent im Wandel

Linke Kräfte koordinieren sich (Amerika21, 25.08.)
Nach Foro von São Paulo: Progressive Parteien und Organisationen wollen Arbeit abstimmen. Vereinbarung mit europäischen Teilnehmern geschlossen

Südamerika per Motorrad: Zähneklappern beim Morgenkaffee (Spiegel, 24.08.)

UNASUR fördert Gesundheitssysteme  (Amerika21, 23.08.)
Treffen in Quito: Binnen fünf Jahren sollen die Gesundheitssysteme in Kernbereichen gefördert und angepasst werden

Zuverdienst mit Bibeln  (taz, 23.08.)
Aufschwung an der kolumbisch-venezolanischen Grenze

Linke Basisprozesse in Lateinamerika  (ak, 552)

Argentinien
Sigue la polémica por control del papel de diario  
(BBC, 28.08.)  En medio de una pelea con Clarín, el gobierno envió al Congreso un proyecto para declarar de interés público la producción de papel.

Schreiben, um zu vergessen  (FR, 27.08.)
Argentinien, 1975: Laura Alcobas beeindruckendes autobiografisches Debüt „Das Kaninchenhaus“ erzählt von einem Kind in einer Diktatur - und ist dabei schonungslos ehrlich

Angezapfte Telefone (jW, 25.08.)
Bürgermeister von Buenos Aires soll jüdische Gemeinde ausspioniert haben.

Argentina: acusan a diarios por "torturas" (BBC, 25.08.)
Informe del gobierno dice que Clarín y La Nación habrían estado involucrados en "delitos de lesa humanidad" para controlar firma.

Argentinische Leidenschaft erobert Deutschland 
(DW, 24.08.)  Die Deutschen sind ihm längst verfallen. 2009 erklärte ihn die UNESCO zum Weltkulturerbe, in diesem Jahr kürte der "Dachverband deutscher Tanzschulen" ihn zum "Tanz des Jahres 2010": den Tango Argentino

Wie man Menschen bewegen kann  (FR, 23.08.)
Die argentinische Diktatur und ihre Handlanger müssen den Journalisten, Autor und Polit-Aktivisten Rodolfo Walsh sehr gefürchtet haben. Nicht erst seit der Veröffentlichung des „Offenen Briefs eines Schriftstellers an die Militärjunta“

Bolivien
Verheerende Feuer  (jW, 27.08.)
Waldbrände bedrohen zunehmend die bolivianische Amazonas-Region

Brasilien
“Lula arroganter als Militärdiktatoren”  (Latinorama, 28.08.)
“Wir kämpfen seit 30 Jahren gegen dieses Mobnstrum”, sagt Erwin Kräutler, Bischof von Altamira und Vorsitzender des Indígenamissionsrates

Glücklich ohne Gott  (taz, 28.08.)
FELDFORSCHUNG Pirahã können weder rechnen noch an Gott glauben. "Das glücklichste Volk" nennt der Linguist Daniel Everett die Amazonas-Indianer, die er seit 1977 studiert

Vertrag für Grosskraftwerk im Amazonasgebiet  
(NZZ, 28.08.)  Jahrzehntelanger Widerstand von Indianern bleibt erfolglos

Stahlwerk verpestet Brasiliens Küste  (ND, 27.08.)
Vor kaum drei Monaten nahm ThyssenKrupp sein umstrittenes Stahlwerk in Brasilien in Betrieb. Nun verhängte ein staatliches Amt Strafen wegen Umweltverstößen.

Lula gibt grünes Licht für Mega-Kraftwerk 
(Standard, 27.08.)  Trotz massiver Proteste von Umweltschützern - Drittgrößtes Wasserkraftwerk der Welt

Protest, den niemand hört  (SZ, 26.08.)
Für Brasiliens Präsident Lula zählt nur eins: der wirtschaftliche Aufstieg seines Landes. Kurz vor der Wahl soll nun mitten im Regenwald der drittgrößte Staudamm der Welt gebaut werden. Die Ureinwohner klagen: "Lula ist ein großer Zerstörer."

Deutsche Abgeordnete hinterfragt Atomkooperation  (Poonal, 25.08.)

Der Hausmüll mit dem Regenwurm (taz, 25.08.)
Brasilien schickt illegal ausgeführte Abfälle aus Tschechien nach Hamburg zurück, von wo sie nach Südamerika verschifft wurden. Der kriminelle Müllexport ist zu einem lukrativen Geschäft der Mafia geworden

Geldstrafe für ThyssenKrupp wegen Umweltverschmutzung (Poonal, 25.08.)

Grüne Wahlkampfhilfe aus Brüssel (Latinorama, 24.08.)
Daniel Cohn-Bendit möchte Brasiliens grüner Präsidentschaftskandidatin Marina Silva unter die Arme greifen

Lulas väterliche dritte Amtszeit (FAZ, 24.08.)
Der brasilianische Präsident Lula darf bei den Wahlen Anfang Oktober nicht noch einmal antreten. Aber er hat eine Kronprinzessin gefunden: Dilma Rousseff. Lula nennt sie „meine Tochter“ und will ihr nach seinem Ausscheiden aus dem Amt politisch beistehen. 

Maradona juega en las elecciones de Brasil (BBC, 24.08.)
Cuatro candidatos a diputados adoptaron el nombre del 
astro argentino para las elecciones de octubre.

Geiselnahme im Hotel  (FR, 23.08.)
Die Täter ergeben sich nach stundenlangen Verhandlungen. Bei einer heftigen Schießerei vorher kommt eine Frau ums Leben. 

Chile
Im Ausstand gegen »Sparpläne«  (jW, 28.08.)
Chile: Größte Massenproteste seit Präsident Piñeras Amtsantritt im März.

Minenbetreiber müssen viel zahlen  (taz, 28.08.)

„Und hier beten wir“  (FR, 28.08.)
Auf einem Videofilm schildern die chilenischen Kumpel
  ihren Alltag - eingeschlossen tief unter der Erde.

Heiratsantrag aus 700 Metern Tiefe  (FR, 28.08.)
Einer der 33 verschütteten Minenarbeiter macht seiner Freundin einen Heiratsantrag. Auf einem Video zeigen die Kumpel, wie sie sich eingerichtet haben

Gebete in der Hölle  (SZ, 28.08.)
Seit drei Wochen sind die 33 Bergarbeiter aus Chile in einer Mine eingeschlossen, freikommen werden sie wohl erst an Weihnachten. Fernsehaufnahmen zeigen nun erstmals den gut organisierten Alltag der Männer unter Tage - und ihren Lebensmut.

Chile: Chile schließt Minen  (Quetzal, 27.08.)
Das Nationale Amt für Geologie und Minen Chiles hat eine Überprüfung von Schächten durchgeführt und die Schließung von 18 Minen aufgrund erheblicher Sicherheitsmängel angeordnet.

Der Präsidentenkanal  (taz, 27.08.)
CHILE Der US-Konzern Time Warner übernimmt das Programm des Staatschefs. Die Sendelizenz liegt aber bei der Universidad de Chile

Tief unter der Erde  (taz, 27.08.)
CHILE In 688 Metern Tiefe warten 33 Bergleute der Kupfermine San José in der Atacama-Wüste auf Rettung. Die aber könnte dauern

Die in der Hölle warten  (FR, 27.08.)
Nach der Euphorie kommt die Ernüchterung: Die verschütteten Kumpel wissen jetzt, dass sie wohl erst zu Weihnachten wieder Tageslicht sehen. Auf einem ersten Video sehen sie aber gesund und munter aus.

Warten auf die Rettungsbombe  (ND, 27.08.)
Verschüttete Kumpel richten sich auf Monate in der Tiefe ein

Verschüttete wissen nun um ihre Situation  (FR, 26.08.)
Die verschütteten 33 Bergleute haben nun erfahren, dass sie noch Monate auf ihre Rettung warten müssen. Der Gesundheitsminister erwartet. dass sie mit „Depressionen, Angst und Niedergeschlagenheit“ reagieren.

Präsident Piñera verkauft Fernsehsender  (Standard, 26.08.)
Medienunternehmer hat sich bereits von seinem einen 26-prozentigen Anteil an der Fluggesellschaft LAN Chile getrennt

Verschüttete Bergarbeiter in ChileJetzt kennen sie die bittere Wahrheit (Stern, 26.08.)

U-Boot-Kapitäne geben Überlebenstipps  (Stern, 26.08.)
Zur Rettung der verschütteten Bergleute in Chile hat die Regierung nun die Marine um Hilfe gebeten. U-Boot-Kapitäne sollen Tipps für ein Leben auf engstem Raum geben.

Chile: Nahrung für Verschüttete  (jW, 25.08.)

Eingeschlossene Bergleute erhalten Nahrung (taz, 25.08.)

Verschüttete Bergleute in Chile nach 17 Tagen noch am Leben  (jW, 24.08.)

Astronautenfutter für die Verschütteten (FR, 24.08.)
Alle 48 Stunden zwei Löffel Thunfisch und ein halbes Glas Milch: Seit mehr als zwei Wochen hielten sich die in Chile verschütteten Bergleute so am Leben.

Nabelschnüre für die Wie-Neugeborenen (FAZ, 24.08.)
Chile jubelte, als am Sonntag herauskam, dass die verschütteten Bergleute wohlauf sind. Doch die Familien müssen weiter bangen: Wenn alles nach Plan geht, sind die 33 Kumpel bis Weihnachten daheim - viel früher nicht. Immerhin kann man sie jetzt mit Essen und Medizin versorgen. 

Putzmunter und stimmgewaltig (SZ, 24.08.)
Als die 33 eingeschlossenen Bergleute erfahren, dass auch alle anderen Kumpel überlebt haben, erklingen in der Tiefe Jubelgesänge.

Verschüttete Bergleute in Chile  (Spiegel, 24.08.)
Alle 48 Stunden zwei Löffel Thunfisch

Chiles Lengede  (Latinorama, 23.08.)
Chile hat sein Bergmann-Wunder: 17 Tage nach dem Einsturz einer Gold- und Kupfermine im Norden des Landes gibt es Gewissheit, dass alle 33 unter Tage vermissten Arbeiter am Leben sind.

Bergung kann drei Monate dauern  (FR, 23.08.)
33 verschüttete Bergarbeiter werden nach 18 Tagen gefunden. Doch bis sie befreit sind, könnte es noch dauern.

Lebenszeichen aus der Tiefe "Ganz Chile weint vor Freude"  (SZ, 23.08.)
Auf diese Nachricht hatten die Angehörigen der verschütteten Bergleute 17 Tage lang gewartet, jetzt feiert das ganze Land mit ihnen: die Verkündung des "Wunders von Copiapó"

33 verschüttete Bergarbeiter am Leben   (Zeit, 23.08.)

Mapuche-Widerstand gegen den »neuen Kolonialismus«  (ND, 23.08.)

Widerstand gegen "neuen Kolonialismus"   
(Standard, 23.08.)  Im Land wächst der Unmut der Volksgruppe der Mapuche gegen Repressionen

Ecuador
Präsident Correa setzt Ölmultis Ultimatum  
(Amerika21, 27.08.)  Förderverträge für transnationale Konzerne sollen auch in Ecuador neu verhandelt werden. Regierung folgt den Beispielen Boliviens und Venezuelas

Die Natur »yasunisieren«  (jW, 23.08.)
Ecuador zu Verzicht auf Ölbohrungen im Yasuní-Nationalpark bereit. 

Guatemala
Die Stadt der Verbrecher (taz, 25.08.)
Der Drogenkrieg in Mexiko wirkt im Vergleich zu Guatemala fast harmlos. Dort sitzen die Mafia-Chefs sogar in der Regierung. Politik, Justiz und Armee sind mafiös verschränkt. Deswegen lässt die UNO unabhängige Juristen ermitteln. Mit Erfolg


Haiti
Zu verschenken  (taz, 28.08.)
Katastrophen Nach dem Erdbeben in Haiti soll die achtjährige Dienlanda zur Adoption in die USA gebracht werden. Ihre Mutter hat das Mädchen Baptisten gegeben, damit es ein besseres Leben bekommt. Menschenhandel oder Gutmenschentum?

Dann gibt sie ihr die Mädchen  (taz, 28.08.)
NACHBEBEN Als Haiti nach den Erdstößen vom Januar in Trümmern liegt, sieht eine Baptistin aus den USA ihre Chance. Sie will Adoptivkinder besorgen. Und holt sich die Töchter von Maletide Fenelon. Doch an der Grenze endet die Reise. Die Geschichte eines gescheiterten Geschäfts

Keine Chance mehr für Kandidatur von Wyclef Jean in Haiti  (NZZ, 28.08.)  Hip-Hop-Musiker revanchiert sich mit Protestsong

Rapper scheitert mit Kandidatur als Drittweltsstaatschef  (Telepolis, 27.08.)  Wyclef Jean steht in Haiti nun doch nicht auf dem Wahlzettel

HipHop-Star will Ausschluss anfechten (taz, 24.08.)

Haiti zeigt, was Pakistan bevorsteht (Zeit, 24.08.)
Die Flutopfer in Pakistan kämpfen ums Überleben – die Katastrophe in Haiti ist aus dem Blick geraten. Das Beispiel zeigt, wie schwer der Wiederaufbau ist. 

Das Idol der Jugend steht nicht zur Wahl  (FR, 23.08.)
Der Hip-Hop-Musiker Wyclef Jean scheitert mit seiner Bewerbung als Präsidentschafts-Kandidat für Haiti. Der Wahlrat begründete den Grund für den Ausschluss nicht.

Rapper will gegen Ablehnung seiner KAndidatur berufen  (Standard, 23.08.)  Wyclef Jean: "Alle gesetzlich vorgeschriebenen Voraussetzungen erfüllt"

Wyclef Jean kämpft um Präsidentschaftskandidatur  
(Zeit, 23.08.)  Der Rapper Wyclef Jean hat sich Anwälte genommen, um doch noch als Präsident in Haiti kandidieren zu können. Laut Gesetz aber kann die Ablehnung nicht angefochten werden.

Wyclef Jean will Ablehnung anfechten  (Stern, 23.08.)

Haitis gestohlene Kinder  (WoZ, 33/10)
Die Geschichte der Maletide Fenelon und ihrer vier Mädchen

Honduras
Weiterer Journalist in Honduras ermordet  
(Amerika21, 26.08.)

Drastische Verschlechterung der Lage (ZAS, 24.08.)

Kolumbien
Riesiger Kokain-Fund in Venezuela  (jW, 28.08.)

Santos schweigt zu Mord an Aktivistin  (Amerika21, 28.08.)
Auch Kolumbiens neue Regierung setzt Militärpolitik von Expräsident Uribe fort. Weitere Massengräber im Süden des Landes entdeckt

„Kolumbien versucht, politische und soziale Konflikte militärisch zu lösen.“  (Hintergrund, 28.08.)  Der Publizist und Buchautor Hernando Calvo Ospina ist in Kolumbien geboren und lebt seit einigen Jahren in Paris, wo er unter anderem als Redakteur...

Landraub mit Hilfe des Staates  (jW, 27.08.)
Widerstand gegen Regierungsinitiative, von Paramilitärs
 gestohlenes Land zurückzugeben.

Todesliste auf Facebook wird Wirklichkeit  (Spiegel, 26.08.)

Botschafter in Italien entlassen  (Amerika21, 26.08.)

Pablo Emilio wieder auf der Flucht  (Redglobe, 23.08.)
Pablo Emilio Moncayo, der im April nach zwölfjähriger Gefangenschaft in der Gewalt der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) freigelassen worden war, ist wieder auf der Flucht.

Kuba
Überraschende Wirtschaftsreformen  (Standard, 28.08.)
Ausländische Investoren dürfen staatlichen Grund für 99 Jahre pachten - Kubaner dürfen eigenes Obst und Gemüse verkaufen

Kuba streicht verbilligte Zigaretten  (taz, 27.08.)

Kuba: Chávez trifft Fidel und Raúl Castro  (jW, 27.08.)

Chávez traf die Castros  (ND, 27.08.)

Kubas alter Stern (jW, 25.08.)
Latin Lovers. Die CONCACAF hat sich daran erinnert, daß sie mal Fußballer hatte.

Kubanische Transition (Sd, 25.08.)

Castro: Raketenstationierung 1962 war "Opfer" 
(Standard, 25.08.)  Aus "sozialistischer Solidarität" mit der Sowjetunion

Auf Rädern durch Kuba (Zeit, 24.08.)
US-Limousinen der 1950er Jahre prägen das touristische Bild von Kuba. Daneben gibt es auf der Karibikinsel aber noch so manch anderes, teils skurriles Gefährt zu sehen.

Mexico
Ermittler des Massakers an Migranten verschwunden  (Standard, 28.08.)  Möglicherweise enthauptete Leichen des Sonderermittlers und eines Polizisten gefunden - Diplomaten aus El Salvador, Ecuador und Brasilien reisen an

Mexiko: Bislang 15 Mordopfer identifiziert  (jW, 28.08.)

Zwei Ermittler verschwunden  (SZ, 28.08.)
Nach dem Massaker an 72 illegalen Einwanderern im Nordosten Mexikos sind zwei mit dem Fall betraute Ermittler spurlos verschwunden. Die USA wenden sich an ihre Diplomaten: Sie sollen ihre Kinder in Sicherheit bringen.

Zwei Ermittler des Einwanderer-Massakers offenbar verschwunden  (Spiegel, 28.08.)

Nachdenken über das Undenkbare  (SZ, 27.08.)
Das Massaker von Tamaulipas ist kein Symbol für das Scheitern Mexikos. Es steht für das Scheitern der Welt. Nun muss darüber nachgedacht werden, den Drogenverkauf unter staatliche Kontrolle zu stellen.

Massaker an Migranten  (Telepolis, 27.08.)
In Mexiko ist das Kidnapping von Migranten ein gutes Geschäft für die Drogenbanden, die teilweise mit den Sicherheitskräften unter einer Decke stecken

72 Wanderarbeiter hingerichtet  (taz, 27.08.)
Ein abscheuliches Verbrechen: Berüchtigtes Drogenkartell bringt 72 Migranten um, die auf dem Weg in die USA waren. Sie hatten sich geweigert, mit der Mafia zu kooperieren

Massaker-Opfer wollten in die USA  (FR, 27.08.)
Die Einwanderer verweigerten Killer-Jobs für ein mexikanisches Drogenkartell und wurden deswegen selbst getötet und im Nordosten Mexikos abgeladen.

Mexikos Staatsversagen  (ND, 27.08.)

Identifizierung der 72 Leichen in Mexiko hat begonnen  (NZZ, 27.08.)  Entsetzen in Lateinamerika über Greueltat 

72 Leichen in Mexiko entdeckt  (jW, 26.08.)

Schon 28.000 Tote im Drogenkrieg  (FR, 26.08.)
In einem Massengrab bei San Fernando entdeckt die Polizei 72 Tote. Es ist der grausigste Fund in vier Jahren Drogenkrieg. 

72 Migranten ermordet  (SZ, 26.08.)
Eine Drogenbande hat in Mexiko 72 Auswanderer aus anderen lateinamerikanischen Ländern ermordet. Die Opfer waren auf dem Weg in die USA. Ein 18-jähriger Ecuadorianer hat das Gemetzel als Einziger überlebt - und berichtet Schreckliches.

Gewaltverbrechen in Mexiko: Maurer gesteht Mord an deutscher Touristin  (Spiegel, 26.08.)

Drogenkrieg in Mexiko: 18-Jähriger überlebt Massaker als einziger Zeuge  (Spiegel, 26.08.)

Höhle in Yucatán: Taucher bergen 10.000 Jahre altes Skelett  (Spiegel, 26.08.)

Leichen von 58 Männern und 14 Frauen endeckt 
(Standard, 25.08.)  Soldaten fanden Tote nach Schießerei mit Mitgliedern eines Drogenkartells im Norden Mexikos

72 Leichen im Norden Mexikos gefunden (NZZ, 25.08.)
Grösster Leichenfund seit Beginn einer Offensive gegen Drogenkriminalität

Soldaten finden 72 Leichen im Norden Mexikos 
(FAZ, 25.08.)

Das Polizeirevier in der Schule (FR, 25.08.)
Besondere Schutzprogramme und transparente Ranzen sollen mexikanische Kinder vor der Gewalt der Drogenkartelle bewahren. 

Säugling stirbt nach Kopfschuss bei Schießerei 
(Spiegel, 25.08.)

Growing Fuel Instead of Food: Agro-fuels in Chiapas 
(udw, 25.08.)

Drogenkrieg: Vier Männer enthauptet  (jW, 24.08.)

Grüne Lungen gegen den Smog in Mexiko-Stadt 
(ND, 24.08.)  Umweltschützer wollen Hauptstadt auch mit
 Dach- und »vertikalen« Gärten regenerieren

Mexiko-Stadt verbannt Plastiktüten (Hb, 24.08.)

Die schönste Frau des Universums (FR, 24.08.)
Die Mexikanerin Jimena Navarrete ist zur 
Miss Universe 2010 gekürt worden.

Nicaragua
Lichtenbergerin läuft in Monimbó (ND, 25.08.)
Zum 25-jährigen Jubiläum des Moia-Wandbildes
 reisten zwei Frauen von Berlin nach Nicaragua

Paraguay
Paraguay: Minister bietet Rücktritt an  (jW, 26.08.)

Peru
Hochzeit im Gefängnis  (jW, 23.08.)

Chefs des Leuchtenden Pfades heiraten im Gefängnis
(Standard, 23.08.)  Guerillaführer Abimael Guzmán und Elena Iparraguirre seit 18 Jahren in Haft

Venezuela
Wettlauf um das schwarze Gold  (ND, 28.08.)
Knapper werdende Rohstoffe und der gleichzeitige Aufstieg vor allem der bevölkerungsreichen Schwellenländer China und Indien verschieben nicht nur die Gewichte in der Weltwirtschaft, sondern auch die Balance in der Weltpolitik. Die USA sehen Chinas Jagd nach Öl in ihrem Hinterhof mit Sorge.

Riesiger Kokain-Fund in Venezuela  (jW, 28.08.)

Chávez dementiert angebliche Krebserkrankung 
(Redglobe, 28.08.)

Vier Tonnen Kokain beschlagnahmt  (Amerika21, 27.08.)

Der Ort, an dem ich wohne  (Sd, 27.08.)
Mehr als die Situation meines Heimatlandes interessiert mich die Situation der Stadt, in der ich lebe. Caracas hat zwischen 4 und 8 Millionen Einwohner – je nachdem, welche Meinung gerade diensthabend ist

Mit Chávez gegen Lenin?  (jW, 26.08.)
Die Bolivarische Revolution in Venezuela hat viel erreicht. 
Unumkehrbar ist sie noch nicht. 

Wahlkampf in Venezuela beginnt  (Amerika21, 26.08.)
Parlamentswahl am 26. September mit Spannung erwartet. 
Kampagnen bis drei Tage vor der Wahl erlaubt

Zahl der Internetnutzer stark gestiegen  (Amerika21, 26.08.)

Nationalgarde setzte Tränengas gegen Chavez-Gegner ein  (Standard, 26.08.)  Zusammenstöße zum Auftakt des Wahlkampfes - Chavez traf Fidel Castro

Im Auftrag der CIA - Putsch in Honduras 
(Linkezeitung, 26.08.)

Chávez lanciert seinen Wahlkampf – in Kuba  
(Amerika21, 26.08.)  Grosskundgebung und Tränengas in Caracas

Venezuela: Kritik an Gewalt in Medien (Amerika21, 24.08.)
Debatte geht nach Disput mit Tageszeitung El Nacional weiter. Deutsche Medienschaffende unterstützen Position venezolanischer Regierung

Generalprobe (jW, 24.08.)
Einen Monat vor der Parlamentswahl in Venezuela sagen
 Umfragen Erfolg für Chávez-Lager voraus.

Ein Mord jede halbe Stunde im Jahr 2009 
(Standard, 23.08.)  Regierung verbietet Medien Verbreitung von Gewaltbildern

In der Presseschau u.a.: junge Welt taz Latinorama FR ND Amerika21 Telepolis Standard BBC gfp LinkeZeitung, Linkszeitung RedGlobe redblog UDW Zmag BT Correos derfunke Gonorrea Rebelión NZZ Zeit  DW DF Spiegel Stern SZ FAZ WoZ Freitag AK SoZ Jungle-World Le Monde dipl u.a.

Nicht vergessenJeden Dienstag/Mittwoch neue Berichte aus Lateinamerika bei Poonal. Siehe auch Onda produziert Magazinsendungen und Radiobeiträge über Lateinamerika, die kostenfrei herunterladbar sind. Monatlich Lateinamerika Nachrichten (10 Ausgaben im Jahr). Matices (4 Ausgaben im Jahr). Regelmäßig gewerkschaftliche Nachrichten bei LabourNet   Weblogs u.a. Amerika21.de ist in erster Linie eine journalistisch betreute Website zur Beobachtung der politischen Prozesse in Venezuela und Lateinamerika. Gerhard Dilger, Freier Journalist in Porto Alegre, Brasilien. Texte aus Politik, Wirtschaft und Kultur in Lateinamerika. Klaus Hart Brasilienkorrespondent seit 1986 für Medien in Deutschland, Österreich und der Schweiz. redblog nachrichten gegen den mainstream, versucht informationen und kommentare widerzugeben, die man in der bürgerlichen medienwelt kaum findet. thematisiert werden vor allem die politik in lateinamerika und deutschland. 

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