Lateinamerika Presseschau 29.11.09 -  05.12.09

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Lässt sich Solidarität globalisieren?  (ND, 04.12.)
Die Europäische Kommission möchte, dass in den kommenden Wochen ein Freihandelsabkommen mit den Ländern Lateinamerikas unterzeichnet wird.

Minen-Hoffnung  (ND, 04.12.)
Heute geht im kolumbianischen Cartagena die zweite internationale Minenkonferenz zu Ende. Vertreter von 156 Unterzeichnerstaaten der Ottawa-Konvention ... 

Mit den Indianern  (jW, 04.12.)
Heute abend geht es in der jW-Ladengalerie um Liselotte Welskopf-Henrich. 

Kommentar: Dreierlei Wahlen   (Amerika21, 03.12.)
Ein Kommentar zu den Wahlen in Uruguay, Honduras, Bolivien und Chile

Honduras, Lateinamerika   (Quetzal, 03.12.)
Keine Einigung auf dem Iberoamerika-Gipfels zu Honduras

Was macht Südamerikas rosarote Welle?   (ND, 02.12.)
In Bolivien steht Morales vor einem Sieg, in Chile könnten 
Pinochets Erben an die Macht kommen

Keine Killingfields im Hinterhof   (Linkezeitung, 02.12.)
Unter Führung von Präsident Obama, der smarten "Hoffnung" nicht nur der  US-amerikanischen Jugend, sind die USA im Begriff, ihre Infrastruktur für blutige Militäroperation in Lateinamerika und der Karibik auszuweiten - und stoßen dabei auf wachsenden Widerstand selbst von Seiten der bürgerlichen Regierungen in weiten Teilen ihres traditionellen Hinterhofs.

Gipfel fordert Rückkehr Zelayas   (jW, 02.12.)

Honduras spaltet die iberoamerikanische Gemeinschaft   (NZZ, 02.12.)  Keine gemeinsame Position beim Lissabonner Jahresgipfel

Ibero-amerikanischer Gipfel fordert Zelayas Wiedereinsetzung    (Standard, 02.12.)   
Keine gemeinsame Linie hinsichtlich der umstrittenen Präsidentenwahl in Honduras

Lateinamerika fordert Geld von den Reichen   (Zeit, 02.12.)
Allein in Mittelamerika belaufen sich die Klimaschäden auf 105 Milliarden Dollar, sagen Minister der Region. Verantwortlich seien die Industriestaaten. Sie sollen zahlen

Iberoamerika-Gipfel in Portugal  (jW, 01.12.)

Korrekt gekleidet im Dienste des Friedens   
(Latinorama, 30.11.)   Wer so schöne Spitzenkleidchen und rote Schuhe trägt, bekommt natürlich nur ungern Konkurrenz von weiblichen Besuchern.

Argentinien
Argentinien: Anklage fallengelassen   (jW, 04.12.)

Abstimmung mit Fäusten: Schlägerei in argentinischem Regionalparlament  (Spiegel, 04.12.)

Wüste Schlägerei in Regionalparlament  (Stern, 04.12.)
Sie warfen Plastikstühle, rempelten und beschimpften sich: Bei der Wahl eines neuen Präsidenten kam es im Regionalparlament der argentinischen Region Chaco zu wüsten Auseinandersetzungen zwischen Regierung und Opposition

Erste Homo-Hochzeit per Gericht verboten   (taz, 02.12.)

Richterin verhindert Lateinamerikas erste Homo-Ehe   (Standard, 02.12.)   Marta Gómez Alsina erklärte Genehmigung für nichtig

Ohne, aber mit Maradona   (jW, 02.12.)
Latin Lovers. Die WM steht draußen vor der Tür und Alemannien kommt wahrscheinlich in eine Gruppe mit Algerien. 

Schüsse in Genick und Rücken  (Jungle-World, 01.12.)
Verfahren gegen frühere Militärs in Argentinien

Zwischen den Stühlen  (jW, 01.12.)
In Argentinien setzen linke Betriebsgruppen die 
Gewerkschaftsbürokratie zunehmend unter Druck.

Buchempfehlung  (ZMag, 01.12.)
Die offene Zukunft der argentinischen Fabriken unter Arbeiterkontrolle

Schönheitskönigin starb nach Po-Operation  (SZ, 01.12.)
Die einstige "Miss Argentinien" wollte sich das nicht mehr so straffe Gesäß mit einer Substanz aufspritzen lassen - und starb an Lungenembolie.

Bolivien
Evo Morales steht vor zweiter Amtszeit  (taz, 05.12.)
Der erste indigene Präsident des Landes geht dank umfangreicher Sozialprogramme als hoher Favorit in die Wahlen am Sonntag. Er will die Industrialisierung unter Lenkung des Staates vorantreiben

Präsident Morales hat gute Chancen  (FR, 05.12.)
Der Präsident hat die Wirtschaft angekurbelt und den Indios Perspektiven verschafft.

Fast alles spricht für Evo Morales  (ND, 05.12.)
Boliviens Präsident und seine Bewegung zum Sozialismus steuern auf klare Mehrheiten zu

Bolivien vor der Wahl  (Amerika21, 04.12.)
Evo Morales verfügt über beste Prognosen. Biometrische Wahltechnik umstritten

Bolivien: Wahlausgang vorprogrammiert?  (Quetzal, 05.12.)

Evo Morales ungefährdet  (NZZ, 05.12.)
Boliviens Präsident kann mit Wiederwahl rechnen – Umkämpftes Parlament

Sozialist vor Wiederwahl  (jW, 04.12.)
Bolivien wählt seinen Präsidenten. Alles deutet darauf hin, 
daß Evo Morales im Amt bleibt.

Evo will weitermachen  (Redblog, 04.12.)

Morales vor neuer Amtszeit  (Standard, 04.12.)
Der erste indigene Präsident punktet mit Sozialprogrammen, die Nationalisierung der Erdgasindustrie hat Geld gebracht

Morales mit guten Chancen auf Wiederwahl als Präsident   (Standard, 03.12.)  
Laut Meinungsumfragen 55 Prozent Zustimmung - Konservative Konkurrenten weit abgeschlagen

Morales: "Geändert hat sich aber höchstens die Farbe ..."   (Redblog, 02.12.)

Morales: Kommission will Präsidentenwahl torpedieren   (Standard, 30.11.)   Gremium hatte mehr als 400.000 registrierte Wähler zur Vorlage von Geburtsurkunden aufgefordert

Brasilien
Die Musik im Urwaldbaum  (taz, 05.12.)
Das Holz des Pau brasil ist für Geigenbögen unersetzlich. Bogenmacher wollen ihn retten

"In aller Musik steckt ein Stück Brasilien"  (taz, 05.12.)
Der brasilianische Filmemacher Otavio Juliano zu Biodiversität und kulturellem Alltag

Ende der Regenwaldabholzung möglich  (FR, 05.12.)
Ein umfassendes Programm zum Stopp der Regenwaldabholzung im Amazonas bis 2020 würde einer Studie zufolge zwischen 6,5 und 18 Milliarden US-Dollar (4,3 bis 12 Milliarden Euro) kosten.

Deutsch-brasilianischer Doppelpass  (DW, 04.12.)
Brasilien und Deutschland wollen ihre Zusammenarbeit deutlich ausbauen. Dies vereinbarten Bundeskanzlerin Merkel und der brasilianische Präsident Lula da Silva in Berlin. Auch Fußball war ein Thema bei dem Treffen.

Schmeicheln fürs Klima  (SZ, 04.12.)
Merkel trifft Lula. Vier Tage vor der Weltklimakonferenz versucht Bundeskanzlerin Angela Merkel Brasiliens Präsident Lula zur Zusammenarbeit zu bewegen. Mit mäßigem Erfolg.

Lula: Mit Iran reden  (jW, 04.12.)

Lula Superstar   (SZ, 03.12.)
Brasiliens Präsident in Deutschland. Die Brasilianer lieben ihren Präsidenten Lula da Silva, die Mächtigen der Welt reißen sich um ihn - jetzt besucht der "beliebteste Politiker der Erde" Bundeskanzlerin Merkel in Berlin.

Agrarlobby kriminalisiert die Landlosen  (ND, 01.12.)

Holzmafia das Handwerk legen   (DR, 30.11.)
Neu aufgelegter Amazonasfonds soll Urwald schützen

Chile
Ehrung  (jW, 05.12.)
Chiles Präsidentin Michelle Bachelet hat in Santiago de Chile den 1973 ermordeten Sänger Victor Jara geehrt.

Chile erweist Victor Jara die letzte Ehre  (taz, 05.12.)

Späte Ehrung für Victor Jara  (Zeit, 05.12.)
Pinochets Schergen folterten und erschossen ihn. Heute, 36 Jahre nach seinem Tod, geben die Chilenen dem Volks- und Protestsänger Victor Jara ein würdiges Begräbnis. 

Víctors letzter Auftritt  (Latinorama, 04.12.)

Pinochets Geld Wahlkampfthema   (jW, 04.12.)

Ehrung für Victor Jara   (jW, 03.12.)
Chile: 36 Jahre nach seiner Ermordung wird der Sänger würdig zu Grabe getragen.

Spanien ermittelt gegen Pinochet-Witwe  
(Standard, 01.12.)   Verdacht der Geldwäsche und Unterschlagung

Costa Rica
Drei Länder wollen Sparweltmeister werden  (taz, 05.12.)
KLIMANEUTRAL Costa Rica bezieht schon heute fast den gesamten Strom aus Wasserkraft und Erdwärme. Norwegen setzt auf technisch unerprobte CO2-Lagerung. Die Malediven ignorieren den Flugverkehr

Guatemala
Erstes Urteil gegen Terrormilitär in Guatemala 
(NZZ, 05.12.)  53 Jahren Haft für Ex-Oberst – Bauern zum Verschwinden gebracht

Haiti
Two-faced Democracy in Haiti   (udw, 30.11.)

Honduras
Neue Strategie  (jW, 05.12.)
Putschgegner in Honduras geben Hoffnung auf Wiedereinsetzung Zelayas auf.

Putschgegner ändern Strategie  (Standard, 05.12.)
Zelayas Anhängerschaft gibt Anspruch auf Wiedereinsetzung auf - Forderung nach Verfassunggebender Versammlung

Insulza comienza a aceptar a Lobo  (BBC, 05.12.)
El secretario general de la OEA reconoció tácitamente que 
la pasada elección hondureña es un hecho irreversible.

Behind Bars in Honduras  (udw, 04.12.)
An Interview with a Women's Rights Leader Before the 'Free' Election  

Honduras: Putschisten bleiben stur  (jW, 04.12.)
Parlament verweigert Zelaya Rückkehr in das Präsidentenamt.

Widerstand kämpft jetzt für Verfassunggebende Versammlung  (Redblog, 04.12.)

Zelaya bleibt gestürzt  (taz, 04.12.)
Parlament gegen Wiedereinsetzung des weggeputschten Präsidenten

Debatte nach Honduras-Wahl  (Amerika21, 03.12.)
Kongress verweigert gewähltem Präsidenten Rückkehr. Deutscher Staatsminister sieht Wahlen als "Schritt zur Überwindung der Krise"

Frau bringt Kind im Leichenwagen zur Welt  
(Spiegel, 03.12.)   Vom Leichentransporteur zum Geburtshelfer: Ein Angestellter der Gerichtsmedizin im honduranischen Tegucigalpa wollte nur schnell eine hochschwangere Frau ins Krankenhaus bringen. Doch dann kam ihm ein Stau in die Quere. Das Kind wurde im Leichenwagen geboren.

Putschisten bleiben Putschisten   (Redglobe, 03.12.)
Der Kongress von Honduras hat eine Wiedereinsetzung des rechtmäßigen Präsidenten Manuel Zelaya in sein Amt abgelehnt.

Parlament lehnt Rückkehr Zelayas an die Macht ab   
(FR, 03.12.)   Die Mehrheit der 128 Abgeordneten des von konservativen Parteien dominierten Kongresses sprach sich in namentlicher Abstimmung dafür aus, Zelaya nicht vorübergehend an die Macht zurückkehren zu lassen.

Parlament gegen Rückkehr Zelayas an die Macht   (Standard, 03.12.)  Von Konservativen dominierter Kongress auch gegen vorübergehende Wiedereinsetzung - Brasiliens Präsident sieht "Demokratie in Mittel- und Südamerika ernsthaft gefährdet"

Honduras Parlament stimmt gegen Zelayas Rückkehr   (NZZ, 03.12.)   Keine vorübergehende Wiedereinsetzung des gestürzten Präsidenten

Parlament blockiert Wiedereinsetzung Zelayas  
(DW, 03.12.)   Der entmachtete Präsident von Honduras, Manuel Zelaya, hat wohl keine Chancen mehr auf eine Rückkehr in sein Amt. Das Parlament des mittelamerikanischen Landes verhinderte sein Vorhaben

Behind Bars in Honduras   (udw, 03.12.)
An Interview with a Women's Rights Leader Before the 'Free' Election

Parlament verhindert Zelayas Rückkehr an die Macht   (Spiegel, 03.12.)   Manuel Zelaya darf nicht ins Präsidentenamt zurückkehren.

Kongress gegen vorübergehende Rückkehr Manuel Zelayas   (Stern, 03.12.)
Vier Monate nach seinem Sturz hat das Parlament eine befristete Rückkehr von Manuel Zelaya ins Präsidentenamt abgelehnt.

Kritik an Berlins Honduras-Politik   (Amerika21, 02.12.)
Oppositionsparteien und Nichtregierungsorganisationen beanstanden drohende Anerkennung der Wahlen unter dem Putschregime

FIAN: Bundesregierung darf Wahl in Honduras nicht anerkennen   (Redglobe, 02.12.)

Honduras: Pöbel im Hotel Marriott   (ZAS, 01.12.)

"Wahlen" in Honduras - Unterdrückung, Boykott und Widerstand    (DerFunke, 01.12.)  
Bei den vom Putschisten-Regime in Honduras einberufenen Wahlen am 29. November kam es, trotz der Unterdrückungsmaßnahmen durch Militär und Polizei, zu einer hohen Wahlenthaltung.

Honduras-Krise setzt sich fort  (Telepolis, 01.12.)
Streit um Beteiligung an Wahlen vom Sonntag. Deutsche Liberale verteidigen international umstrittenen Urnengang

Massenhafter Boykott  (jW, 01.12.)
Geringe Beteiligung und massive Gewalt kennzeichnen Wahlfarce in Honduras.

Konservativer Porfirio Lobo siegt bei Präsidentenwahl   
(taz, 01.12.)  Wahlrat spricht von hoher Beteiligung. Oppositionsgruppen rufen zu Demonstrationen auf


Wahlfarce in Honduras gescheitert  (Linkezeitung, 01.12.)

Der ewige Lächler  (FR, 01.12.)
Der konservative Großgrundbesitzer Lobo gewinnt die nach einem Putsch umstrittene Wahl in Honduras. Porifrio Lobo ist ein freundlicher Mann von 61 Jahren. Früher wollte er die Todesstrafe einführen.

Konservativer gewinnt umstrittene Wahl  (Standard, 01.12.)
Staatengemeinschaft ist uneins, ob Anerkennung den Putsch gegen den linken Präsidenten Manuel Zelaya legitimiert

Widerstand erkennt Ergebnis nicht an  (Amerika21, 30.11.)
Putschisten in Honduras loben "Sieg der Demokratie". 
Militär statt Wahlfeiern in Tegucigalpa

Porfirio Lobo gewinnt die umstrittenen Präsidentschaftswahlen  (Quetzal, 30.11.)

Massive Wahlenthaltung  (Amerika21, 30.11.)
Kommuniqué der Nationale Front gegen den Staatsstreich in Honduras

Honduras - frisiert für democracy  (ZAS, 01.12.)

Konservativer soll Honduras aus der Staatskrise führen  (Zeit, 01.12.)   Der Großgrundbesitzer Porfirio Lobo hat die honduranische Präsidentenwahl klar gewonnen. Er wird sich der internationalen Isolation und der Armut im Land annehmen müssen.

Der honduranische Versöhner  (FAZ, 01.12.)
Der neue honduranische Präsident hat sich schon während seiner Zeit als Kongresspräsident als Vermittler bewährt. Lobo muss nun die Trümmer nach dem Umsturz im Land zusammenlesen und ein tragfähiges Regierungsgebäude zimmern. Vor allem muss er aber im Ausland Vertrauen gewinnen. 

Lobo gewinnt Präsidentenwahl  (Stern, 01.12.)
Der konservative Oppositionskandidat Porfirio "Pepe" Lobo ist der Sieger der Präsidentenwahl in Honduras. Beobachter hoffen, dass damit nach dem Sturz von Präsident Manuel Zelaya vor fünf Monaten wieder Ruhe in das Land einkehrt. Einige Regierungen wollen die Wahl allerdings nicht anerkennen.

Las ilegítimas elecciones de Honduras registraron el 65% de abstención    (Rebelión, 30.11.)

Wahlfarce in Honduras gescheitert   (Amerika21, 30.11.)
Widerstandsfront und unabhängige Medien bestätigen sehr hohe Wahlenthaltung. Daten des Obersten Wahlgerichtes angezweifelt

Weniger als ein Drittel ging zur Wahlfarce der Putschisten   (Redglobe, 30.11.)

Konservativer Lobo gewann Präsidentenwahl   
(Standard, 30.11.)   Fünf Monate nach Putsch - Mit fast 56 Prozent der Stimmen

Porträt Pepe Lobo: Reich, konservativ, undurchsichtig   (Standard, 30.11.)

Wahlfarce in Honduras    (jW, 30.11.)

"Pepe" Lobo gilt als am aussichtsreichsten   (taz, 30.11.)

Weiter Proteste gegen liberale Putsch-Helfer   
(Amerika21, 30.11.)   Demonstration in Berlin. Demokratische Mitarbeiter der Friedrich-Naumann-Stiftung reagieren auf neue Angriffe

Honduras - weiteres Kommuniqué des Widerstandes   (ZAS, 30.11.)

Konservativer Lobo siegt bei Wahl in Honduras   
(NZZ, 30.11.)   Gestürzter Präsident Zelaya bezeichnet Abstimmung als rechtswidrig

Ohne Zelaya   (DR, 30.11.)
Honduras wählt einen neuen Präsidenten

Ende der Staatskrise in Honduras?   (DW, 30.11.)
Fünf Monate nach der Entmachtung von Präsident Manuel Zelaya ist in Honduras ein neuer Staatschef gewählt worden. Der konservative Unternehmer Porfirio Lobo erklärte sich zum Sieger.

Honduraner wählen Lobo zum Präsidenten   (SZ, 30.11.)
Sein Sieg war erwartet worden: Bei den umstrittenen Präsidentschaftswahlen in Honduras liegt der konservative Kandidat Lobo mit 56 Prozent klar vorne.

Konservativer Kandidat in Honduras führt deutlich   
(Zeit, 30.11.)   Der neue Präsident von Honduras heißt aller Voraussicht nach Porfirio Lobo. Der Kandidat der rechtskonservativen Opposition liegt laut ersten Ergebnissen klar vorn.

Lobo gewinnt Präsidentenwahl   (FAZ, 30.11.)
Fünf Monate nach dem Staatsstreich in Honduras hat der konservative Oppositionskandidat „Pepe“ Lobo die umstrittene Präsidentschaftswahl in dem zentralamerikanischen Land gewonnen. Der entmachtete Zelaya und Übergangspräsident Micheletti standen nicht zur Wahl.

Konservativer Lobo erklärt sich zum Wahlsieger   
(Spiegel, 30.11.)

Kolumbien
Frühere FARC-Geisel Rojas will Senatorin werden  (Standard, 01.12.)   Wahlen finden im März 2010 statt

Colombia: a seis meses sin reglas claras  (BBC, 01.12.)
La duda sobre la candidatura del presidente colombiano Álvaro Uribe para una segunda reelección sigue sin despejarse.

»Pass auf, wo Du hintrittst«   (ND, 30.11.)
Kolumbien – nirgendwo sonst auf der Welt werden mehr Menschen Opfer dieser Waffen als hier. Jeden Tag sterben durchschnittlich zwei Menschen, weil sie auf eine Mine treten. Das kann überall passieren, denn in über der Hälfte der Gemeinden wurden schon Personenminen gefunden. Ein Grund, weshalb die Überprüfungskonferenz der Ottawa-Konvention dieses Mal in Cartagena stattfindet.

Kuba
»Gibt es einen Spielraum für Scheinheiligkeit und Lüge?«   (jW, 02.12.)  »Reflexion« von Fidel Castro

Sagt Yoaní Sánchez die Wahrheit?   (Amerika21, 30.11.)
Kubanische Ärzte widersprechen der Bloggerin

Mexico
Mexiko: 107 Arbeitssklaven aus Fabrik befreit  (jW, 05.12.)

Opfer der NAFTA  (jW, 05.12.)
Mexiko: Extreme Abhängigkeit von US-Wirtschaft 
verschärft ökonomisches Desaster.

4. Dezember 1814  (ND, 05.12.)
Francisco »Pancho« Villa erobert mit seinen Truppen die Hauptstadt Mexikos und zwingt die Regierung des Landes zu sozialen Verbesser ... 

107 Menschen als Arbeitssklaven gehalten  (SZ, 05.12.)
Die Fabrik war als Heim für Alkohol- und Drogenkranke unter dem Namen "Die Auserwählten Gottes" getarnt. Nun hat die Polizei in Mexiko-Stadt 107 Menschen befreit, die dort unter erbärmlichsten Bedingungen zur Arbeit gezwungen wurden.

Machos sehen rot  (jW, 04.12.)
Mexikos Norden: Ökonomische Selbständigkeit macht Frauen zu Haßobjekten der Patriarchen. 

Mexiko: Polizei befreit 107 Arbeitssklaven  (Spiegel, 04.12.)

Selbstjustiz in Mexiko  (Spiegel, 04.12.)
Bürgermeister will Todesschwadron auf Drogenbosse ansetzen

Sechs Frauen in ­Mexiko ermordet   (jW, 02.12.)

Ironisch gegen Barbarei   (ND, 02.12.)
Der mexikanische Schriftsteller José Emilio Pacheco hat den Cervantes-Literaturpreis erhalten.

»Das Massaker von Tlatelolco – Zeitzeugin berichtet (mit Übersetzung)«   (ND, 01.12.)

Pacheco erhält Cervantes-Preis  (Zeit, 01.12.)
Der mexikanische Dichter José Emilio Pacheco wurde mit der höchsten literarischen Auszeichnung der spanischsprachigen Welt geehrt. Der Preis ist mit 125.000 Euro dotiert.

Indigenen-Führer in Chiapas ermordet   (jW, 30.11.)

Nicaragua
»Ortega will sich rächen«  (Jungle-World, 05.12.)
Vilma Núñez im Gespräch über Menschenrechte und Repression in Nicaragua

Nicaragua bald frei von Minen  (jW, 04.12.)

Eine Alternative zur Flucht aus der Heimat   
(ND, 01.12.)   Seit zehn Tagen läuft die achte Auflage der gemeinsamen Spendenaktion unserer Zeitung mit INKOTA, SODI und Weltfriedensdienst. In diesem Jahr sollen mit Spenden unserer Leserinnen und Leser Frauenprojekte unterstützt werden, zum Beispiel »Xochilt Acalt« im nicaraguanischen Malpaisillo. 

Zur Menschenrechtslage in Nicaragua   (jW, 30.11.)

Peru
Indianervolk droht auszusterben  (FR, 04.12.)
In einem dramatischen Appell haben die peruanischen Candoshi-Indianer die Behörden aufgefordert, gegen die Hepatitis vorzugehen. Andernfalls werde ihr Stamm aussterben

Peru: Ethnie vom Aussterben bedroht   (jW, 03.12.) 

Die magere Story der "Fettmörder"   (FR, 03.12.)
Vor wenigen Tagen schockierte Perus Kripo-Chef noch mit der Geschichte einer Mörderbande, die das Körperfett ihrer Opfer verkauft. Nun ist klar: das Ganze war eine Räuberpistole.

Phantasterei der Polizei   (SZ, 02.12.)
Vor wenigen Wochen schockierte der Körperfett-Skandal in Peru die Welt. Nun wurde bekannt: Die Mörderbande gibt es, die Geschichte von dem Geschäft mit dem Fett ist frei erfunden.

Uruguay
Aus dem Kerker in den Regierungspalast   (ND, 02.12.)
Uruguays künftiger Präsident José »Pepe« Mujica reiht sich mit seinem Wahlsieg vom vergangenen Wochenende in die Riege der linken lateinamerikanischen Präsidenten ein, die auch mit ihrer Persönlichkeit und ihrer Biografie für einen politischen Neuanfang stehen.

 Linkstrend in Uruguay   (Telepolis, 02.12.)
Der neuen Präsident José Mujica will Sozialreformen
 und regionale Integration fortsetzen.

Uruguay wird weiter links regiert  (jW, 01.12.)
José Mujica gewinnt Stichwahl um die Präsidentschaft.

Exguerillero wird Präsident in Uruguay  (taz, 01.12.)
STICHWAHL Der Kandidat der Linksfront, José "Pepe" Mujica, gewinnt die Präsidentenwahl mit deutlicher Mehrheit. Der 74-Jährige gibt sich versöhnlich und nachdenklich zugleich. Keine politischen Änderungen

Uruguay bleibt im linken Lager   (Redglobe, 01.12.)

Früher Tupamaro, heute Präsident   (FR, 01.12.)
Einst Guerillero, dann Minister, jetzt Staatschef und immer eine schillernde Persönlichkeit. Uruguay wählt den linken José Mujica mit absoluter Mehrheit zum Staatsoberhaupt.

Ex-Guerillero an der Staatsspitze  (ND, 01.12.)
Der 74-jährige José »Pepe« Mujica hat die Präsidentschaftswahl in Uruguay deutlich gewonnen. 

José Murija setzt sich in Stichwahl um das Präsidentenamt durch  (Quetzal, 30.11.)

¡Pepe Presidente!  (Latinorama, 30.11.)
Die Garde der volkstümlichen linken Präsidenten 
Südamerikas ist um ein schillerndes Mitglied reicher

Präsidentenwahl in Uruguay   (jW, 30.11.)

Ehemaliger Widerstandskämpfer wird Präsident   (Amerika21, 30.11.)   José "Pepe" Mujica gewinnt die Stichwahl in Uruguay. Linkstrend fortgesetzt

Ex-Guerillero Mujica gewann laut Umfragen die Präsidenten-Wahl   (Standard, 30.11.)  
Ex-Präsident Lacalle gestand Niederlage ein - "Weder Sieger, noch Besiegte"

Ex-Guerilla-Kämpfer gewinnt Wahl in Uruguay   
(NZZ, 30.11.)  Jose Mujica wegen Vergangenheit umstritten – Aufruf zur nationalen Einheit

Wahlsieg für Ex-Guerillero in Uruguay   (DW, 30.11.)
Bei der Stichwahl um das Präsidentenamt in Uruguay zeichnet sich ein Sieg für den Kandidaten der regierenden Linken ab: Der ehemalige Guerillakämpfer Jose Mujica setzte sich gegen seinen konservativen Gegenspieler durch.

Ex-Guerilla-Kämpfer gewinnt Präsidentenwahl   
(Zeit, 30.11.)   Der ehemalige Guerillero José Mujica ist Sieger der Stichwahl in Uruguay. Der 74-jährige Kandidat der Linken bezwang seinen konservativen Konkurrenten Luis Lacalle

Venezuela
Reform der Rätedemokratie  (Amerika21, 04.12.)
Parlament verabschiedet Reform des Gesetzes über Stadtteilräte. Neue Zuständigkeiten und Sonderstatus für die Consejos Comunales

Zwischen Sozialismus und Kriegsgetöse  (Zeit, 05.12.)
Venezuelas Präsident Chávez polarisiert: Er unterdrückt die Opposition und beglückt die Armen. Reise durch ein tief gespaltenes Land.

Venezuela weist Golddiebe aus   (jW, 02.12.)

Polizeireform im Parlament   (Amerika21, 02.12.)
Neue Polizei soll eng mit den Gemeinden kooperieren. 
Bessere Ausstattung und Lohnerhöhung

Randale an der Asamblea Nacional   (Amerika21, 02.12.)
Oppositionelle Abgeordnete inszenieren Aussperrung aus dem venezolanischen Parlament. Eigentlich Protest gegen Kürzung von regionalen Haushalten

Venezuela schließt Banken   (jW, 01.12.)

Chávez will Botschaft in Palästina öffnen  (jW, 01.12.)

Tanz auf der Sabana Grande  (ND, 01.12.)
In Venezuela bemüht man sich um Aufklärung über Aids und verbesserte Prävention.  Lateinamerika wird oftmals vergessen, wenn es um HIV geht. Doch die Zahl der Infizierten steigt hier, mahnen Experten

Gewerkschafter in Caracas auf der Straße   
(Amerika21, 01.12.)  Interessenvertreter in Venezuela pochen auf weitreichende Reform des Arbeitsgesetztes. Unterstützung für Mitsubishi-Arbeiter

Entdeckt im Latino Club  (DR, 01.12.)
Die Sängerin Eliana Cuevas. Die 32-jährige venezolanische Sängerin Eliana Cuevas verbindet lateinamerikanische Rhythmen mit Jazz.

Hugo Chávez unter Druck  (Zeit, 01.12.)
Venezuelas Bevölkerung leidet unter der schlechten Versorgungs- und Sicherheitslage. Doch Präsident Chávez beschäftigt mehr der Ausbau seines autokratischen Regimes.

Radikale Forderungen   (jW, 30.11.)
Linke und kämpferische Gewerkschaften für weitreichende
 Reform des Arbeitsgesetzes.

In der Presseschau u.a.: junge Welt taz Latinorama FR ND Amerika21 Telepolis Standard BBC gfp LinkeZeitung, Linkszeitung RedGlobe redblog UDW Zmag BT Correos derfunke Gonorrea Rebelión NZZ Zeit  DW DF Spiegel Stern SZ FAZ WoZ Freitag AK SoZ Jungle-World Le Monde dipl u.a.

Nicht vergessenJeden Dienstag/Mittwoch neue Berichte aus Lateinamerika bei Poonal. Siehe auch Onda produziert Magazinsendungen und Radiobeiträge über Lateinamerika, die kostenfrei herunterladbar sind. Monatlich Lateinamerika Nachrichten (10 Ausgaben im Jahr). Matices (4 Ausgaben im Jahr). Regelmäßig gewerkschaftliche Nachrichten bei LabourNet   Weblogs u.a. Amerika21.de ist in erster Linie eine journalistisch betreute Website zur Beobachtung der politischen Prozesse in Venezuela und Lateinamerika. Gerhard Dilger, Freier Journalist in Porto Alegre, Brasilien. Texte aus Politik, Wirtschaft und Kultur in Lateinamerika. Klaus Hart Brasilienkorrespondent seit 1986 für Medien in Deutschland, Österreich und der Schweiz. redblog nachrichten gegen den mainstream, versucht informationen und kommentare widerzugeben, die man in der bürgerlichen medienwelt kaum findet. thematisiert werden vor allem die politik in lateinamerika und deutschland. 

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