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Newsletter 07/2020 Rosa-Luxemburg-Stiftung

Lateinamerika in Zeiten von Corona Krise und Widerstand. Ab jetzt möchten wir Sie wieder regelmäßig über unsere Arbeit in Lateinamerika informieren.

Ja, die Krise hat Lateinamerika schlimm getroffen. Missstände, die bereits existierten, rücken ins Zentrum der Aufmerksamkeit – wie die prekären Gesundheitssysteme. Aber auch Solidarität und die Suche nach Auswegen nehmen zu. Über Videokonferenzen reden wir noch häufiger mit unseren Kolleg*innen in den vier Büros und unseren Partner*innen als vor der Krise. Mit dem Newsletter wollen wir Ihnen weitergeben, was uns aus Lateinamerika in Zeiten von Corona erreicht: Berichte, Analysen und Debatten. Sie lohnen sich.

Wir haben unsere Büroleiter*innen in Mexiko, Ecuador, Brasilien und Argentinien gebeten, die aktuelle Lage einzuschätzen. Unsere im vergangenen Jahr Entsandte für das Globale Feminismusprogramm wirft ein Schlaglicht auf die kontroverse Debatte in Argentinien über den Umgang mit Gefangenen in der Krise. Überhaupt liegt uns die feministische Perspektive, als Schwerpunkt -und Querschnittsthema unserer Arbeit, am Herzen und spiegelt sich entsprechend in vielen Beiträgen wider. Und wir haben weitere Analysen aus dem lateinamerikanischen Kontinent ausgewählt: Zur Corona- und Gesundheitskrise, zum Freihandelsabkommen zwischen der EU und dem Mercosur, zur Lage in Nicaragua (drei Texte anlässlich des zweiten Jahrestages der Bürgerrebellion vom April 2018), sowie der Situation der Arbeiter*innen in den Maquilabetrieben im Norden Mexikos. In Brasilien mobilisieren unsere Partner*innen nicht nur gegen die Krise und die radikal rechte Regierung, sondern auch noch gegen den extremen Rassismus.

Ans Herz legen möchten wir Ihnen eine Fotoreportage über den „Tren Maya“, das umstrittene Prestigeprojekt des mexikanischen Präsidenten. Dies ist nur ein sehr kleiner Teil der Analysen, die unsere Büros und Partner anfertigen. Bitte konsultieren sie die Homepages oder abonnieren sie die Newsletter und sozialen Netzwerke unserer Büros (überwiegend auf Spanisch und Portugiesisch, aber auch auf Englisch und Deutsch). Mexiko: www.rosalux.org.mx , Quito: https://www.rosalux.org.ec/ , Sao Paulo: https://rosalux.org.br , Buenos Aires: https://rosalux-ba.org , Globaler Feminismus newsletter: www.rosalux.de/feminismos-internacionalistas

Diese Woche findet außerdem noch eine interessante Videoveranstaltungen statt, die Sie auch später noch ansehen können: Am 15.7. um 15 Uhr MEZ interviewt die RLS in der Reihe Global Crisis, - Global Solidarity die argentinische Soziologin Maristella Svampa zu einer lateinamerikanischen Initiative, die Auswege aus der Krise zeigt, dem Pacto Ecosocial del Sur. Die Veranstaltung ist auf Englisch: Hier können Sie sich anmelden: https://www.youtube.com/watch?v=jF4yDtGZ6Eg&feature=youtu.be Bleiben Sie gesund und genießen Sie den Sommer!

Das Lateinamerikareferat der RLS   https://www.rosalux.de/themen/international-transnational/amerika