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Lebenswege       Lebenswegelogo


Schicksale von Menschen zwischen zwei Kontinenten

Ende 1991 (ila 150) begann die ila mit der Veröffentlichung der "Lebenswege".
In dieser Reihe werden durch Interviews und kurze Texte Menschen vorgestellt, deren persönliche und häufig auch politische Biographie zwischen Europa und Lateinamerika verläuft. Die meisten der Vorgestellten haben Europa aus politischen Gründen in Richtung Lateinamerika verlassen oder sind aus eben solchen Gründen von Lateinamerika nach Europa gekommen.  In den konkreten Schicksalen spiegeln sich nicht nur Erfahrungen von Verfolgung und Flucht wieder, sondern auch die oft konfliktive, aber durchaus fruchtbare Konfrontation verschiedener Welten und Kulturen mit all ihren Ecken, Kanten und Mißverständnissen, und nicht zuletzt ein Stück linker Geschichte dieses Jahrhunderts.

u.a. Esther Andradi, Lenka Reinerová, Peter Lehmann, Jacques Arndt, Fritz Kalmar

Das Buch: "Lebenswege". 15  ausgesuchte Interviews sind inzwischen als Buch im Verlag Libertäre Assoziation in Hamburg erschienen. Hg: Gert Eisenbürger. Es hat 240 Seiten und kann für 12,- Euro bei der ila bestellt  werden.

Link
Stiftung Clement Moreau

 

Bisher in der ila erschienene "Lebenswege"

(*) auch im Buch "Lebenswege" veröffentlicht

ila 150* "Ich habe mich immer als Lateinamerikaner gefühlt" Interview mit Pieter Siemsen, antifaschistischer
             Emigrant in Argentinien und Mitarbeiter der Organisation "Das Andere Deutschland"

             "Das Andere Deutschland" Antifaschistischer Kampf in Lateinamerika.
ila 151* Gegen deutsche Nazis und uruguayische Putschisten. Das doppelte Exil des Ernesto Kroch
             "Erstens spreche ich ein veraltetes Deutsch, und zweitens bin ich kein Schriftsteller" Die Bücher des
             Ernesto Kroch
   Zum 85. Geburtstag von Ernesto Kroch
ila 152   "Mir ist das nie als etwas besonderes vorgekommen" Exil und Emigration der Buchhändlerin
            Susanne Bach.
S. Bach: Deutsche Exilliteratur in Lateinamerika.
ila 153* "Chronist mit eigener Meinung" Der argentinische Schriftsteller und Publizist Osvaldo Bayer.
             O.Bayer: Exil im Land der Tyrannenfreunde. Das Deutschlandbild eines Flüchtlings aus Lateinamerika.
ila 154* Der rassisch Verfolgte hielt sich für minderwertig. Interview mit dem Österreichisch-argentinischen   
             Arzt und Schriftsteller Alfredo Bauer.
Bilanz eines Arztes. Eine Erzählung von A. Bauer
             110 Jahre Verein Vorwärts in Buenmos Aires
ila 155* Theaterspielen als Überlebensmittel. Exil in Mexico: Steffie Spira
ila 156   Die Zuflucht für die Kinder der Verfolgten. Das Engagement der Annemarie Rübens in Europa und
             Uruguay

ila 157* Als "Cholo" unter Deutschen. Der Politiker und Soziologe German Menenses
ila 159* "Ich musste anfangen, die Wirklichkeit hier zu mögen" Die Malerin Cecilia Boisier
             Die Gestaltung eines Lebens als Kunstwerk. Die Malerei von C. Boisier
ila 161   Exil in den Anden. Wolfgang Hirsch-Weber fand in Bolivien Zuflucht vor dem Nazi-Terror
ila 163* "Humorlosigkeit hat den deutschen Sozialismus kaputtgemacht". Exil in der DDR: Omar Saavedra
             Santis

ila 166* Ein ständiges Hin und Her. Lebensstationen des Chilenen Pedro C. Holz
ila 168* "Ohne Würde gibt es keinen Grund zum Überleben" Interview mit Mauricio Rosencof.
             M. Rosencof: Die Funktion der Erinnerung. Über die Bedeutung der Zeugnisliteratur.
ila 172* Der Generalkonsul. Interview mit ehemaligen mexicanischen Generalkonsul Gilberto Bosques.
             Fluchthilfe in Marseille. G. Bosques und die Arbeit des  mexicanische Generalkonsulat.
             Flucht nach Lateinamerika. Symposium in Mexico über das Exil deutschsprachiger Künstler während des
             NS-Faschismus
             Mexico - Zufluchtsland und Wahlheimat. Zwei Frauenbiographien im mexicanischen Exil.s
ila 175   "Mit dem großen Zeh immer noch in Deutschland ...," Interview mit Heinz Ostrower,
             antifaschistischer Emigrant in Brasilien, gestorben 1992 in Rio de Janeiro

ila 177* "Mittelstandskaninchen interessierten mich nie," Nach 10 Jahren Haft in BRD-Knästen lebt der
             Schriftsteller Peter-Paul Zahl heute in Jamaica

ila 178   "...ein ständiges Suchen," Militärpfarrer, Studentenpfarrer, Befreiungstheologe. Stationen im
             Leben des Martin Huthmann

ila 179* "Das Leben ist kürzer als ein Wintertag," Die Flucht nach Chile bewahrte die Hamburgerin
             Leni Alexander vor KZ und Holocaust

ila 180   Befreiung durch Schreiben, Interview mit der Lyrikerin Hilde Domin
ila 182* "Wir waren sehr glücklich in Argentinien". Die Schweizer Antifaschistin Nelly Meffert-Guggenbühl.
             
Siehe auch Stiftung Clement Moreau
ila 183* "Meine Sprache ist mein innerer Ort" Interview mit Esther Andradi (Argentinien)
ila 188   "Im Knast erfuhr ich, daß ich Deutscher bin," Interview mit Carlos Flaskamp (Argentinien)
             Abschied vom Generalkonsul. Gilberto Bosques (siehe ila 172) 1892-1995
ila 189   Der Wille zu leben war stärker als der Wunsch zu sterben. Interview mit dem "Schindlerjuden"
             Leopold Degen (Brasilien)

ila 194   Die Kraft der Solidarität. Im Knast spürte die Deutsch-Chilenin Beatriz Brinkmann, wie wichtig
             Soliarbeit sein kann

ila 196   Ich fühle mich an erster Linie als Mensch. Interview mit Stefan Blass (Brasilien)
ila 197   Ein Geschenk des Lebens, Künstlerin zu sein. Eine der bedeutendsten bildenden Künstlerinnen
             Brasiliens: Fayga Ostrower

ila 198   Als erstes suchten sie uns immer eine Schule. Interview mit Ruth Radvanyi, der Tochter von
             Anna Seghers

ila 204   Trier - Montevideo - Ost-Berlin - Montevideo, Stationen im Leben des Willi Israel
ila 207   Hinter jeder Maske steht eine Geschichte. Interview mit Ruth Deutsch de Lechuga (Mexico)
ila 208   In Köln habe ich mich politisiert, Der uruguayisch-cubanische Schriftsteller Daniel Chavarría
             Daumendrücken zwecklos, Daniel Chavarrías Thriller „Die Wunderdroge"
ila 210   Ich habe es trotzdem überlebt, Interview mit der tschechischen Schriftstellerin Lenka Reinerová
             Mehr als Erinnerungen, Die Erzählungen von Lenka Reinerová
ila 211   Ich war eher so ein Außenseiter, Der Fotograf und Filmemacher Walter Reuter (Mexico)
ila 212   »Ich bin immer mit meinen Diplomen gereist«, Jeanne Stern: Ein Leben zwischen Frankreich,
             Deutschland und Mexico

ila 218   Ein Leben in zwei Kulturen, Mariana Frenk-Westheim (Mexico) zum 100. Geburtstag
ila 222   Ich wäre auch gern Chinese, Interview mit dem deutsch-chilenischen Schauspieler und Theaterautor               Peter Lehmann
ila 224   Es ging um deutsches Theater. Der Schauspieler und Regisseur Jacques Arndt
ila 229   Politisch war mein Leben durch die Familie vorbestimmt. Interview mit Charlotte Janka
ila 240   Vom Emigranten zum Konsul. Interview mit Fritz Kalmar
ila 242   Cuba hat mich beflügelt. Lateinamerika und die DDR. Interview mit Prof. em. Dr. Max Zeuske
ila 244  
Es gibt keine Regel. Interview mit Werner Guttentag (Cochabamba, Bolivien)
ila 256   Ein Schachspieler zwischen deutschem Faschismus und lateinamerikanischer Emigration. Am 5. Juli 1997,
            verstarb in Argentinien mit  87 Jahren Miguel Najdorf
ila 276  Von der Schweiz nach Argentinien. Das Leben von Nelly Meffert-Guggenbühl und Clément Moreau  
             im Strudel der Weltgeschichte. Siehe auch Stiftung Clement Moreau
ila 279  Von Hamburg nach Sosúa. Das Leben des Arturo Kirchheimer
ila 320  Die Verpflichtung nicht zu schweigen Abschied von der deutsch-argentinischen Menschenrechtlerin 
            Ellen Marx

ila 302  Zwischen Uruguay und Deutschland. Ernesto Kroch zum 90. Geburtstag
ila 335 
Zwei Heimaten sind weniger als eine. Interview mit dem deutsch-argentinischen Schriftsteller 
             Robert Schopflocher
(*1923)
ila 337 
Zuflucht in Quito. Lilo Linke und Paul Engel (Diego Viga) integrierten sich schreibend in Ecuador