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Die andere Sicht aus und über Lateinamerika

 zu Wirtschaft, Politik, Kultur und sozialem Engagement.

Aktualisiert am Donnerstag den 2. September 2010 um 1530 Uhr


Quito - Gesichter einer Metropole -  ila 337 Juli/August 2010QUITO  
Gesichter einer
 Metropole   
 
ila 337 Juli / August 2010     

Ecuadors Hauptstadt Quito gilt als eine der schönsten Städte Lateinamerikas. Mit ihrer großen kolonialen Altstadt, ihren barocken Plätzen und Kirchen und einem beeindruckenden Bergpanorama zieht die 2500 Meter über dem Meeresspiegel gelegene Metropole Jahr für Jahr Zehntausende von TouristInnen aus aller Welt an. Gleichzeitig hat die Zwei-Millionen-Stadt (im Großraum Quito leben sogar drei Millionen Menschen) mit großen sozialen und infrastrukturellen Problemen zu kämpfen. Obwohl die Stadt im Herzen des indigen geprägten Andenhochlands Ecuadors liegt, wird sie von Mestizen und Weißen dominiert. Indígenas sind zwar präsent, aber in ihrer großen Mehrheit weiterhin marginalisiert. Sie leben überwiegend in den armen Vorstädten und rangieren am unteren Ende der sozialen Hierarchie. Armut ist in Quito allgegenwärtig, auch wenn die Überweisungen der im Ausland lebenden EcuadorianerInnen und die Sozialprogramme der Regierung Correa die Situation in den letzten Jahren etwas verbessert haben ... 

Inhalt / Editorial  (jetzt mit Leseproben!)     Bestellen!


  A U S   D E R   P R E S S E 
Die Online-Ausgaben der Printmedien enthalten nicht immer alle Beiträge

Kreuzfahrt in die Antarktis   (FR, 02.09.)
Früher waren es vor allem Wissenschaftler und Walfänger, die sich Richtung Antarktis aufmachten - heute sind es auch Urlauber. Höhepunkte der Reise: gigantische Eisberge und kleine Pinguine.

Argentinien
Nichtmal als Nutten   (Sd, 02.09.)
Ein Europäer, der mal in Argentinien zu Besuch war, erinnert sich gerne an die Gastfreundschaft: „Ruf mich an!“ „Komm vorbei, wir grillen!“ Argentinier empfangen Ausländer mit offenen Armen – wenn sie von der Nordhalbkugel kommen. Menschen aus ärmeren Regionen Lateinamerikas haben es schwer.

Wenn der Herzschlag gefriert  (FR, 02.09.)
Tomás Eloy Martínez legt mit „Purgatorio“ einen seltsam missratenen Roman vor. Die deutsche Übersetzung enthält außerdem grobe Schnitzer.

Tango-WM in Buenos Aires —"Ich kann nur fühlen, fühlen, fühlen"  (SZ, 02.09.)
Der argentinische Tango gilt als der erotischste aller Paartänze und übt auf viele Menschen eine starke Faszination aus. Die Bilder von der Weltmeisterschaft lassen erahnen, warum.

Brasilien
Abholzung des Regenwaldes im Amazonas geht weiter  (Quetzal, 01.09.)

Chile
Chile: Betreiber der Mine bitten um Verzeihung  (jW, 02.09.)

Rettungsaktion bereits unterbrochen  (FR, 02.09.)
Die Bohrung eines Rettungsschachtes für die 33 in einem chilenischen Bergwerk eingeschlossenen Kumpel ist bei einer Tiefe von nur etwas mehr als 20 Metern unterbrochen worden - wegen Unregelmäßigkeiten im Gestein.

Eine Niederlage feiern?  (ND, 02.09.)
Luc Jochimsen & Genossen laden zum »Fest für Allende«

Probleme bei der Rettungsbohrung  (SZ, 02.09.)
20 Meter - weiter konnten die Bohrer sich nicht in den Berg vorarbeiten. In Chile sind die Rettungsbohrungen unterbrochen worden, weil es Unregelmäßigkeiten im Gestein gibt.

Grubenunglück in Chile: Ingenieure unterbrechen Rettungsbohrungen 
(Spiegel, 02.09.)

Kuba
»Bedrohlicher als in den 30er Jahren«  (ND, 02.09.)
Carlos Pazos Beceiro ist kubanischer Arzt und Friedensaktivist. Er war von 1993 bis 1996 einer der Vizepräsidenten der Organisation Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW). 

Fidel Castro: War verantwortlich  (ND, 02.09.)

Kubas Raucher müssen mehr zahlen  (Amerika21, 02.09.)
Zigaretten nicht mehr Bestandteil des staatlichen Bezugssystems. 
Maßnahme ist Teil der wirtschaftspolitischen Neuerungen 

Fidel Castro äußert sich zu Schwulenverfolgung  (Amerika21, 01.09.)

Nicaragua
Managuas monströse Müllhalde  (WoZ, 35/10.)
Wo die Ärmsten von Nicaragua um ihr Überleben kämpfen

Peru
Aachener Friedenspreis an Marco Arana  (Amerika21, 02.09.)
Preisgremium der Karlsstadt würdigt Basisengagement für vom Goldabau bedroht Bauern. Preisträger gründete Partei Tierra y Libertad

Aachener Friedenspreis verliehen  (DW, 02.09.)
Der eine kämpft für Gerechtigkeit in Peru, der andere gegen Rassismus in Deutschland. Zwei Männer, zwei Welten. Doch sie haben das gleiche Ziel: mehr Menschlichkeit. Dafür haben sie den Aachener Friedenspreis erhalten. 

Venezuela
Venezuela’s Opposition: Manufacturing Fear in Exchange for Votes 
(udw, 02.09.)

Diese Woche     Archiv


V E R S C H I E D E N E S  

»Alternativen zum Einsperren werden gar nicht geprüft«  (jW, 31.08.)
Viele Suizide in Abschiebehaft. Der 30. August war Gedenktag für die Toten.

NPD und pro Deutschland werben um Thilo Sarrazin  (Telepolis, 28.08.)
Rechte Parteien diskutieren neue Kooperationsmöglichkeiten und suchen 
nach einem deutschen Geert Wilders. Dabei steht auch die ideologische Grundausrichtung auf dem Prüfstand

Sarrazin ist ein Familienname, der etymologisch auf die Sarazenen bzw. verwandte Begriffe zurückzuführen ist. ...  Im Gefolge der islamischen Expansion wurde der Begriff Sarazenen in lateinischen Quellen und im christlichen Europa als Sammelbezeichnung für die muslimischen Völker, die ab ca. 700 n.Chr. in den Mittelmeerraum eingedrungen waren, verwendet, meist in angstgeprägtem Sinn. ... Sofern der Name erst im Spätmittelalter in Gebrauch kam, ist auch mit der Möglichkeit zu rechnen, dass zuweilen die Bezeichnung „Sarazenen“ für Roma verwendet wurde. Ebenfalls bedenkenswert erscheint als mögliche arabische Wurzel sariq, Plural sariqin („Plünderer“) (aus Wikipedia)

Nicht nur spaßig  (ak, 552)
Zur nachruflichen Entsorgung Fritz Teufels  


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 im August, ansonsten stets um den 15. des aktuellen Monats.  

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