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NarcoZones
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Peru Bücher aus
ila 356 Ein
Kontinent im Wandel
Sebastian Schoepp von der Süddeutschen Zeitung sieht
Lateinamerika auf einem guten Weg
von Klaus Jetz
Was die Welt von Lateinamerika lernen kann“, lautet der
Untertitel von Sebastian Schoepps Sachbuch „Das Ende der Einsamkeit“. Der für
Spanien und Lateinamerika zuständige Redakteur der „Süddeutschen Zeitung“ gibt
zwar einige Hinweise darauf, was die Welt seiner Meinung nach von Brasilien oder
Bolivien lernen kann. Dennoch bleibt alles etwas im Dunkeln, die Untermauerung
der These scheint etwas dürftig. Den eigentlichen Reiz seines Buches machen
andere Inhalte aus: die thematische Vielfalt und Masse an Informationen,
spannende Hintergrundberichte, glänzend geschriebene Reportagen, kurzweilige
Interviews und interessante Exkursionen in die lateinamerikanische Literatur und
Literaturgeschichte.
Am besten kennt der Autor sich in Argentinien aus, in Buenos Aires hat er
gelebt, über das „Argentinische Tageblatt“ hat er seine Magisterarbeit
geschrieben, immer wieder ist er an den Rio de la Plata zurückgekehrt. Schoepps
Reportagen führen uns aber auch ins Bolivien von Evo Morales, nach Ecuador und
Venezuela. Breiten Raum widmet er der polarisierenden Behandlung der linken
Regierungen, insbesondere der von Chávez, in den europäischen Medien und spricht
sich für eine Entdämonisierung aus. Chávez habe seinen Höhepunkt längst
überschritten, die Nachbarländer interessierten sich schon nicht mehr für „den
nebulösen Weg der bolivarischen Revolution“, der „nichts anderes ist als der auf
Klientelismus basierende Ansatz eines lückenhaften Staatskapitalismus“. Weitere
Berichte, Reportagen führen nach Kolumbien, Mittelamerika, Mexiko und in die
Karibik.
Doch der Reihe nach: Schoepp gibt zunächst einen kurzen Überblick über 200 Jahre
lateinamerikanischer Geschichte und lässt vor allem das 20. Jahrhundert Revue
passieren. Hier sieht er Chaos, Gewalt, Krisen, Pleiten, Putsche sowie
Caudillos, Diktatoren, Drogenbarone, Generäle und Guerilleros am Werk. Im
vergangenen Jahrzehnt aber sei es Lateinamerika gelungen, sein – so Schoepp –
negatives Image abzuschütteln und für überwiegend positive Schlagzeilen zu
sorgen: Die Wirtschaft sei saniert worden, die Armut bekämpft und der
Mittelstand gestärkt worden. Die Finanzkrise sei fast spurlos an Lateinamerika
vorübergegangen. Zudem seien vielerorts die Demokratien gefestigt und ehemalige
Diktatoren abgeurteilt worden. Mehrere Länder versuchten sich an einer
Aufarbeitung ihrer unseligen Vergangenheit.
Darüber hinaus, so eine gewagte These, seien rassistische Einstellungen, „die
anscheinend unausrottbare Seuche der Alten Welt“, Lateinamerika fremd. Der
Subkontinent sei vielmehr ein Schmelztiegel verschiedener Völker, die „nach
einem jahrhundertelangen, konfliktreichen Integrationsprozess“ gelernt hätten,
zusammenzuleben. Und dass der Machismo den Rückzug angetreten habe, macht der
Autor an vier lateinamerikanischen Präsidentinnen fest, die im Jahr 2010 ihr Amt
ausübten.
Für weitere positive Schlagzeilen sorge die Tatsache, dass die Indigenen in der
Andenregion die Macht in Händen halten, ihre kulturellen Werte verteidigen und
vielen Menschen in der Alten Welt positive Werte vermittelten. Demokratische
Umwälzungen hätten auf friedlichem Wege stattgefunden, die Zeit der bewaffneten
Aufstände und Revolutionen sei vorbei. Besonders auffällig dabei: Die
progressiven Kräfte von heute sind oftmals die Unterdrückten, Eingekerkerten,
die Folteropfer von gestern.
2001 lag Lateinamerika nach den Jahrzehnten der brutalen Diktaturen und den
folgenden, nicht immer stabilen Demokratien am Boden, ausgezehrt von
neoliberalen Wirtschaftsexperimenten, politischen Abenteuern, Aufständen und
Massenexodus. Doch dann wendeten sich die USA von Lateinamerika ab und dem Nahen
Osten zu. Die Tatsache, dass die Welt Lateinamerika vergessen habe, sei dem
Subkontinent gut bekommen. Man habe sich auf seine eigene Stärke besonnen und
neue Modelle erprobt, eine progressive solidarische Politik der Umverteilung,
der Partizipation und Integration verfolgt. Lateinamerika habe also binnen eines
Jahrzehnts seine Lektionen gelernt und sei durchaus auch Vorbild für die
arabische Welt, die gerade mehrere Diktatoren gestürzt habe bzw. versuche, sie
loszuwerden.
Schoepp schreibt auch für mehrere lateinamerikanische Medien, kennt neben
Argentinien auch Mittelamerika, vor allem Nicaragua, wo er für die konservative
Tageszeitung „La Prensa“ arbeitete. Zudem ist er in Barcelona Dozent für
angehende Journalistinnen und Journalisten aus Spanien und Lateinamerika. Sein
Anliegen war es, die Vielfalt an Informationen zu bewältigen, den roten Faden
herauszuarbeiten und Ordnung in die Dinge zu bringen.
Nach Schoepp kann die Welt von Lateinamerika Stabilisierung und
Demokratisierung, Wirtschaftswachstum, Armutsbekämpfung, Umverteilung, Diversity
und Vergangenheitsbewältigung lernen. Aber warum diese Vorbildidee, diese fast
philosophisch anmutende Vorstellung von einer Heil oder Unheil bringenden Welt,
die auch von Peter Scholl-Latour stammen könnte? Schoepp hätte bei seinem
Unterfangen ganz einfach danach fragen können, was den Wandel in den letzten
zehn Jahren in Lateinamerika ausmacht, welche Entwicklungsmodelle verfolgt
werden oder inwiefern die kulturelle Vielfalt und zugleich Einheit des
Kontinents seine Stärke ausmachen. Eine solche weniger verfängliche Sicht auf
eine Welt im Wandel hätte dem spannenden Buch keinen Abbruch getan. Schließlich
kommen an Lateinamerika interessierte Leserinnen und Leser auf ihre Kosten. Aber
was soll's? Vielleicht entsprang der Untertitel des Buches einfach nur einem
überkreativen Hirn der Marketing-Abteilung des Verlages.
Sebastian Schoepp, Das Ende der Einsamkeit. Was die Welt von Lateinamerika
lernen kann, Westend-Verlag Frankfurt/M 2011, 282 Seiten, 17,99 Euro.
(Il)legale Ökonomien
„NarcoZones“ beleuchtet das gewalt(tät)ige
Funktionieren Organisierter Kriminalität
von Gaby Küppers
Dieser Band hat gerade noch gefehlt, und nun ist er
glücklicherweise erschienen. Denn grelle Bilder von Militärs, die Kokainpakete
in Flammen aufgehen lassen, von Drogenbossen in Handschellen, von
Waffenarsenalen, von Funden grausam zugerichteter Leichen und Nachrichten von
bevorstehenden failed states, die tagtäglich in Lateinamerika, aber auch in
Europa über die Mattscheiben flimmern, vermitteln zwar Eindrücke von außer Rand
und Band geratenen Ländern. Erklären, was da eigentlich abgeht, tun sie aber
nicht.
Augenscheinlich ist, dass der Kampf gegen den Drogenhandel selbigen keineswegs
nachhaltig finanziell getroffen hat. Im Gegenteil: Führende Drogenhändler stehen
heute auf der Forbes-Liste der Mulitmilliardäre. Der Gesamtumsatz aus dem
Geschäft ist naturgemäß unbekannt, würde aber die aktuelle weltweite Finanzkrise
wie einen kleinen Schnupfen aussehen lassen, wenn er auf einmal abgezogen würde.
Schon der 1999 verabschiedete Plan Colombia hätte eine Erfolglosigkeit
militärischer Bekämpfung eigentlich vor Augen führen können. Die USA pumpten
Milliarden Dollar für Militärhilfe in das Andenland. Doch die illegalen
Geschäfte blühten weiter, lediglich die Taktiken wurden angepasst. Gleichzeitig
stieg die Zahl straflos begangener Menschenrechtsverletzungen rasant an und
gerieten Oppositionelle und MenschenrechtsverteidigerInnen nur noch heftiger ins
Zielfeuer. Dessen ungeachtet frönte Mexikos 2006 gewählter Präsident Felipe
Calderón mit dem Plan Mérida demselben militärischen Konzept und schickte mehr
als 30 000 Soldaten auf die Straße. Das Ergebnis nach gut fünf Jahren: 50 000,
vielleicht sogar 60 000 Tote, mindestens die Hälfte davon nicht einmal
identifiziert. Eine vollkommen konzeptlose harte Hand regiert auch in
Zentralamerika, und in Rio de Janeiro kapert die Befriedungspolizei Favelas und
hisst das brasilianische Banner auf deren höchstem Platz – telegen, aber
folgenlos. Die Banden disponieren lediglich um.
Der militärische Kampf gegen die organisierte Kriminalität geht offensichtlich
am Kern des Problems vorbei. Haben angesichts dieser Erkenntnis die drei
ehemaligen Staatspräsidenten, die zu ihren Amtszeiten den Drogen den Krieg
erklärten – Vicente Fox aus Mexico, César Gaviria aus Kolumbien und Fernando
Henrique Cardoso aus Brasilien – mit ihrem kürzlich gemachtenVorschlag, die
harten Drogen zu legalisieren, endlich den Stein der Weisen gefunden? Ja, möchte
man sagen, denn damit fiele der Preis, wäre es zumindest mit der
Beschaffungskriminalität vorbei, könnten Drogenabhängige legal und zu
erschwinglichen Preisen an ihren Stoff kommen und wäre die Gewalt aus dem Handel
genommen.
Nein, sagt der mexikanische Sicherheitsexperte Edgardo Buscaglia im Gespräch mit
Wolf-Dieter Vogel im Eröffnungsartikel des Bandes. Dafür sei es zu spät. Der
Handel mit illegalen Drogen sei nur noch ein Teil des Geschäfts. Das
organisierte Verbrechen ziehe kaum noch die Hälfte seiner Einnahmen aus dem
Vertrieb und Verkauf illegaler Drogen. Es sei längst außerordentlich
diversifiziert und habe die gesamte Wirtschaft durchdrungen. Mehr als die Hälfte
des Gewinns stamme aus anderen Geschäftszweigen, vom Menschen- und Waffenhandel,
Kidnapping (u.a. von zentralamerikanischen MigrantInnen auf ihrem Weg in die
USA) über Erpressung bis hin zur Prostitution. Der vielgebrauchte Begriff
„Drogenmafia“ führe insofern in die Irre.
Und, das ist die zweite wichtige Aussage gleich zu Anfang des Bandes: Die
illegale Ökonomie, das organisierte Verbrechen, braucht die legale Ökonomie, um
seine Gewinne waschen zu können. Damit ist der Ball im Lager von denen mit der
vermeintlich weißen Weste. Das organisierte Verbrechen ist auf legale Komplizen,
GeschäftspartnerInnen und KonsumentInnen auf allen Ebenen angewiesen, vom
gekauften Bürgermeister über den Zollinspektor, Lagerhausverwalter bis zum
Hotelbesitzer in der Karibik oder zur Supermarktkette in Deutschland, in die ein
transnationales Konsortium investiert. In 77 Prozent der Sektoren, die das
mexikanische Bruttosozialprodukt erwirtschaften, stecke illegales Vermögen, sagt
Buscaglia. Keine Fabrik, kein Bergwerk wurde je beschlagnahmt. Die deregulierte
Marktwirtschaft macht's möglich.
Auch wenn heutige Kartelle durchaus auf lokaler Ebene die Staats- oder
Kommunalmacht ersetzen und mit dem Bau von Fußballplätzen und Schulen oder dem
Ausbau der Stromversorgung die AnwohnerInnen auf ihrer Seite haben, sind sie in
Wirklichkeit keine Local Heroes, sondern national und international agierende
Unternehmen. Um ungestraft Geschäfte betreiben zu können, brauchen sie sichere
Handlungsräume, die man sich durchaus geographisch vorstellen kann, und
(internationale) Netzwerke. Dort, wo andere Sozialsysteme zerfallen, nicht mehr
intakt sind, können sie sich am leichtesten breitmachen – ein wegweisender
Hinweis von Regine Schönenberg und Annette von Schönberg im letzten Beitrag des
Bandes, der zum Weiterdenken anregen sollte, wenn es um die Frage geht, ob die
organisierte Kriminalität überhaupt noch wieder in den legalen Griff zu bekommen
ist.
Buscaglia, wie auch José Reveles im darauf folgenden Beitrag und Jesús Cantú
sowie Mariana Franco an späterer Stelle liefern spannende Details, Zahlen und
Namen zu Aufstieg und Diversifizierung der Drogenkartelle in Mexiko. Für sie
sind die im Fernsehen gefeierten Erfolge – hier ein Boss gefangen, dort einer
erschossen – eindeutig nur Show. Die Struktur überlebt immer. Für das hohle
Image nahm Präsident Calderón bislang einen Anstieg der Morde in diesem Krieg um
575 Prozent gegenüber seinem Vorgänger Vicente Fox in Kauf, unzählige
klandestine Gräber, eine nahezu hundertprozentige Straflosigkeit und, wie Paco
Ignacio Taibo II geradezu zornig in seinen prägnanten Thesen an anderer Stelle
des Buchs anmerkt, einen Staat, dessen Behörden vielfach im Sold der Kartelle
stehen, und einen US-amerikanischen Krieg auf mexikanischem Boden.
Alles vielleicht auch nur, um zu ähnlichen „geordneten“ Kartellverhältnissen
zurückzukehren, wie sie bis zum Ende der seit den 30er Jahren ununterbrochenen
PRI-Herrschaft im Jahre 2000 existierten? Setzte Fox und setzt Calderón auf eine
Pax Mafiosa, womöglich unter Alleinherrschaft des ältesten und mächtigsten
Kartells in Mexiko, dem Sinaloa-Kartell? Einiges spricht laut Buscaglia dafür.
Auch wenn diese ein wenig verschwörungstheoretisch anmutende Annahme nicht
zuträfe, seine Ausführungen zum Aufstieg des Sinaloa- und Golf-Kartells, der
Zetas und der Familia Michoacana geben zu denken.
Obwohl Mexiko aus sozusagen gegebenem Anlass einen Schwerpunkt des Bandes
darstellt, bilden die Beiträge zur organisierten Kriminalität in Zentralamerika
(Oscar Martínez, David C. Martínez-Amador), in Kolumbien (Alfredo Molano), im
Andenraum allgemein (Robert Lessmann) sowie Rio de Janeiro/Brasilien (Dawid
Bartelt, Stephan Lanz) unverzichtbare Ergänzungen, um das Phänomen der
Herrschaft der Kartelle historisch-sozial und politisch ermessen zu können.
Ebenso erhellend sind die Beiträge über Bilder, Diskurse und Literatur zum Thema
(Anne Huffschmid, Valentin Schönherr): Eine Telenovela wie El equipo („Das
Team“), das den erfolgreichen Kampf der Polizei gegen die Mafia zeigt, fällt
wegen Realitätsferne beim Publikum durch, wie Anne Huffschmid beschreibt. Die
klassische Krimiform zur Drogenmafia ist mit seinem Zwang zum Spannungsbogen und
zur Lösung ungeeignet, um die Komplexität des Dramas zu erfassen, erläutert
Valentin Schönherr.
Greifbare Lösungen sind nicht in Sicht. Aber Widerstand ist da, wie Wolf-Dieter
Vogel ausführt: Der Dichter Javier Sicilia etwa rief mit seinem Estamos hasta la
madre („Wir haben die Schnauze voll“), als sein Sohn der organisierten
Kriminalität zum Opfer fiel, eine breite Bewegung ins Leben. Auch das Beispiel
des Dorfes Cherán ín Michoacan, die den illegalen Holzeinschlag der Familia
Michoacana nicht länger ertrug und es schaffte, sie im April 2011 zu verjagen,
macht bescheidene Hoffnung.
Das Verdienst des ehemaligen, um einige MitarbeiterInnen erweiterten
HerausgeberInnenkollektivs des Lateinamerika-Jahrbuchs ist es, mit diesem Band
zur richtigen Zeit die richtigen Fragen aufgeworfen zu haben. Nur zu einem
Aspekt fehlte m. E. Weiterführendes: Was passiert mit dem hergebrachten
Geschlechterverhältnis unter der Herrschaft organisierter Kriminalität? Sind
alle Männer Machos und alle Frauen Beute? Läuft da nichts aus dem Ruder? Gibt es
keine Bruchstellen, an denen anzusetzen wäre?
Davon einmal abgesehen: Man liest sich unweigerlich fest in diesem fesselnden
Band. Unwahrscheinlich, dass eineN dabei im Laufe der Lektüre nicht eine
zunehmende Wut auf diejenigen Kräfte befällt, die die organisierte Kriminalität
stützen, meist weil sie über kurz oder lang davon profitieren. Eine Wut, die
produktiv werden sollte. Ich denke dabei daran, wie unantastbar sich Mexiko in
der Rolle des Gastgebers internationaler Konferenzen wie bei der Klimakonferenz
2010 in Cancún oder in diesem Jahr beim G20 gefallen darf. Niemand klopfte da
der Regierung auf die Finger. Mit Kolumbien und Zentralamerika handelte die EU
Freihandelsverträge just zu dem Zeitpunkt (2006-2010) aus, als laut
kolumbianischer Generalstaatsanwaltschaft (von 2005-2010) 173 183 Menschen
ermordet, 34 467 verschwunden gelassen und 74 990 Gemeinden vertrieben wurden –
allein von Paramilitärs, der kolumbianischen Form organisierter Kriminalität.
2006, als die Verhandlungen begannen, wurden die Verbindungen des damaligen
Präsidenten Uribe, seiner Regierungsmannschaft und Teilen des Parlaments, die
sogenannte parapolítica ruchbar. Die von der EU-Kommission ausgehandelten
Freihandelsverträge erlauben in diesem und den übrigen genannten Ländern ohne
funktionierende Finanzaufsicht unkontrollierte Finanzoperationen in jeder
beliebigen Anzahl und Höhe und geben europäischen Investoren Schutzgarantien,
die die Bevölkerung in den betroffenen Ländern nicht einmal im Ansatz genießt.
Ein altes deutsches Sprichwort sagt übrigens: „Der Hehler ist schlimmer als der
Stehler.“
Anne Huffschmid, Wolf-Dieter Vogel, Nana Heidhues, Michael Krämer, Christiane
Schulte (Hg.): NarcoZones. Entgrenzte Märkte und Gewalt in Lateinamerika.
Berlin: Assoziation A, 2012, 272 S., 18 Euro |