aus Städtepartnerschaft / ila 357
Wir brauchen
keinen Garten mit Hühnern
Kooperation zwischen dem zentralcubanischen Santa
Clara und dem nordhessischen Kassel mit Schwerpunkt Architektur und
Wohnungsbau
Heike Vollmann und Mike Wilkens sind EhrenbürgerInnen
von Santa Clara. „Santa Clara ist vergleichbar mit Kassel, von der Größe her
und weil es ein bisschen abgeschieden ist. Kaum jemand macht so eine
Kooperation über einen so langen Zeitraum mit derart knappen Mitteln. Dafür
eine Anerkennung bekommen zu haben, das ist schön“, meint die Architektin
und Planerin Heike Vollmann im Nachhinein zu der Ehrung, die den beiden
treibenden Kräften hinter der Städtekooperation 1999 ausgesprochen wurde.
„Wenn wir in Santa Clara auf der Straße sind, treffen wir überall Leute, die
entweder mit einer Gruppe in Deutschland waren oder die eine Veranstaltung
mit uns erlebt haben. Das ist wie in Kassel, wo man auf der Straße ehemalige
StudentInnen trifft“, erzählt der Architekturprofessor Mike Wilkens. Über
Werdegang und Stolpersteine dieser Partnerschaft berichten die beiden im
Interview mit dem Radiomagazin Weltempfänger, das die ila auszugsweise
dokumentiert.
Wie ist der Austausch zwischen den
Universitäten von Kassel und Santa Clara entstanden?
Mike Wilkens: Ich war damals Hochschullehrer an der Uni Kassel und
wollte, dass die Studentinnen und Studenten über den Tellerrand unserer
Wohlstandsrepublik hinausblicken. Während wir dazu mit der Uni in Sevilla in
Kontakt standen, war zufällig der Leiter des Instituts für Wohnungsbau aus
Havanna bei mir zuhause zu Gast. Als ich ihm davon erzählte, dass bei uns
Praxis eine große Rolle spielen würde, war er ganz begeistert und kam mit
auf die Baustellen. Ob wir uns denn nicht einen Austausch mit Cuba
vorstellen könnten? So kam es, dass ich 1989 als Tourist nach Cuba reiste.
Am Flughafen wurde ich von ihm abgeholt und war etwas verblüfft, dass er in
einem riesigen Auto mit zwei Standarten und Fahrer unterwegs war. Später
wurde mir klar: Die Cubaner haben eine Institutsregierung und er war der
Wohnungsbauminister. Da mir Havanna zu kompliziert und unübersichtlich war,
habe ich ihn gefragt, ob es nicht eine kleinere Universitätsstadt geben
würde, und so kamen wir nach Santa Clara. Bei diesem ersten
Havanna-Aufenthalt wurde ich zu einer Baustelle geführt, wo auf einem Gerüst
eine hübsche Blonde saß, eine deutsche Studentin, die dort ein Praktikum
machte. Das war Heike.
Heike Vollmann: Ich machte damals auf Cuba ein Praxissemester – 1987
hatte ich in Kassel mit meinem Architekturstudium begonnen –, da ich davon
gehört hatte, dass Havanna zum Weltkulturerbe erklärt worden war. Es war ein
Traum von mir, einmal bei der Sanierung der tollen alten Kolonialbauten
mitzuarbeiten. Ich dachte zunächst, dass man dort nicht ohne Weiteres
mitarbeiten könnte, doch u.a. dank der Kontakte, die durch den Besuch des
Wohnungsbauministers zustandegekommen waren, hat es doch geklappt. So begann
ich 1988 mit einem Kommilitonen das Praktikum im Zentrum von Havanna. Wir
waren von Beginn an hoch motiviert, voller Lust zu bauen und zu arbeiten.
Doch im Prinzip saßen wir ein halbes Jahr fast nur rum, weil es kein
Werkzeug und kein Material gab. Doch diese Zeit war für mich eine wunderbare
Schule fürs Leben. Zurück in Kassel begann dann der Austausch mit Santa
Clara und ich war auch bei der ersten Exkursion mit dabei.
M.W.: Die erste Exkursion fand noch 1989 statt. Wir waren das Ganze
ohne große Versprechungen angegangen, hatten nur einen gemeinsamen Workshop
im Stadtteil Condado in Santa Clara geplant. Einmal vor Ort waren wir
überwältigt davon, wie toll die Leute uns begegnet sind, wie der Stadtbaurat
sich nicht nur um uns, sondern auch um seine cubanischen Studierenden
gekümmert hat. Normalerweise werden die Gäste hofiert und die eigenen Leute
vernachlässigt. Die Zusammenarbeit lief sehr gut und so haben wir uns daran
gemacht, einen dauerhaften Austausch in Gang zu bringen.
H.V.: Ich war zunächst etwas skeptisch: Santa Clara, eine
Provinzstadt?! Schließlich war ich aber auch überwältigt, weil wir in dem
Stadtteil einen Workshop zusammen mit den Studierenden von der dortigen Uni
machten. Sie hatten mit Mike zusammen einen Stadtteil ausgewählt, in dem
Selbsthilfeinitiativen im Bereich Wohnungsbau aktiv waren. Sie konnten
vielleicht nicht so viel mit unseren wilden Entwürfen anfangen, aber der
Bezug aufeinander war sehr direkt und persönlich. Das ist auch einer der
Faktoren, warum sich der Austausch so gut entwickelt hat.
Du erwähnst eure „wilden Entwürfe“ – was habt ihr dort konkret gemacht?
M.W.: Bei unserem ersten Workshop in der Schule haben wir Entwürfe
für den Stadtteil vorgestellt. Wir wollten gemeinsam überlegen, wie der
Stadtteil erweitert werden könnte, hier würde man das Quartiersplanung
nennen. Die Idee war, dass wir eine Zusammenarbeit mit einem sogenannten
Dritte-Welt-Land machen, die sich von anderen Ansätzen unterscheidet. Ich
war insgesamt recht vorsichtig, weil die Kollegen von anderen Hochschulen,
die ähnliche Projekte unterhielten, Stippvisiten machten: ein Jahr
Indonesien, das nächste Jahr Paraguay. Ich wollte, dass unser Austausch
anders läuft. Wenn man schon so etwas macht, sollten doch wenigstens die
Lehrenden und die Begleiter der Exkursionen die Gegebebheiten vor Ort besser
kennen.
H.V.: Der Entwurf, den es für die Stadtteilerweiterung gab, war an
den dortigen Standards ausgerichtet. Sie hatten Kataloge mit verschiedenen
Arten von Wohnungen – von Einfamilien- bis zu Mehrfamilienhäusern – und es
sollten vier Wohnblöcke in ein leicht hügeliges Gebiet gesetzt werden.
Unsere wilden Entwürfe sahen ganz anders aus, Wohnblocks wollten wir auf gar
keinen Fall! Wir guckten uns den Bestand an: kleine Häuser, die Vorgärten
oder Gärten hatten, mit Hühnern und Palmen, alles sehr organisch in die
Landschaft eingegliedert. Dementsprechend gestalteten wir unsere Entwürfe:
Ein- oder Zweifamilienhäuser mit Garten und auf jeden Fall Hühnerhaltung.
Damit stießen wir auf entschiedenen Protest. Wir hatten gedacht: Wir sehen
hier überall Hühner herumlaufen, deshalb entwickelten wir unseren
Selbstversorgerentwurf mit Gartenanbau und eben Hühnern, aber die
CubanerInnen wollten da raus, sie wollten modern sein. „Der Staat versorgt
hier die Bevölkerung, wir brauchen keine Hühner“, hieß es. An solchen
Punkten sind die verschiedenen Vorstellungen aufeinandergeprallt.
M.W.: Wir haben wirklich dazugelernt, denn zuvor waren wir doch eher
die Menschheitsbeglücker gewesen, die ihnen z.B. beibringen wollten, wie man
mit Lehm baut. So haben wir ein Straßenfest gemacht, auf dem die Kinder Lehm
kneten sollten. Die schönste Figur erhielt einen Preis. Das war ein tolles
Straßenfest. Am gleichen Nachmittag haben wir eine Wand aus Lehm gebaut an
einem Haus, mit deren Besitzern wir das abgesprochen hatten. Abends hat mir
dann ein cubanischer Kollege zugeraunt: „Weißt du, was die Leute dazu sagen?
Wir sollen jetzt wieder im Dreck wohnen!“ Solche Dinge musst du erst
verstehen lernen, bevor du dich im Ausland beruflich irgendwo einmischst.
Der eigentliche Nutzen einer solchen Zusammenarbeit besteht darin, dass
beide in eine andere Welt gucken und verrückte Sachen kennen lernen können.
Das erweitert den Horizont.
Wie war denn der erste Gegenbesuch der cubanischen Studierenden in
Kassel?
H.V.: Es war ganz schön aufwändig, den Gegenbesuch vorzubereiten und
die Delegation einzuladen, vor allem die Finanzierung war ein Problem, weil
die cubanische Seite keinerlei Devisen hatte, um alles zu bezahlen, vom
Bustransport von Santa Clara zum Flughafen über die Flüge bis zur
Winterkleidung für Deutschland. Es war kurz nach der Wende aus politischen
Gründen sowieso sehr schwierig, Gelder für Projekte mit Cuba zu bekommen.
1993 kam die erste Gruppe nach Kassel, vor dem Hintergrund einer absoluten
Notsituation. Auf Cuba war die período especial ausgerufen worden, die sog.
Sonderperiode aufgrund der schweren Wirtschaftskrise, die nach dem Mauerfall
eingetreten war. Wir hatten uns ein tolles Programm überlegt und uns
gedacht, die sollen mal im Winter kommen, um etwas Besonderes zu erleben.
Dann kamen sie im November an, die Tage waren sehr kurz und wir wollten
ihnen in vier Wochen ganz Deutschland zeigen. Ich erinnere mich, wie wir
durch Hannoversch Münden laufen, ihnen die tollen Fachwerkbauten zeigen und
unsere Gäste starren nur die ganze Zeit in die Schaufenster hinein. Das
mussten wir erst begreifen: Sie waren noch nie in Europa bzw. außerhalb von
Cuba gewesen und kommen aus einer wirtschaftlichen Notlage, in der es NICHTS
gibt, und sehen hier die prall gefüllten Schaufenster, sehen die Busse, die
fahren, sehen, dass es einen Busfahrplan gibt, an den sich auch noch
gehalten wird …
M.W.: … oder dass das Licht immer brennt.
H.V.: Und ihre Fotos: vom Straßenbelag, von Papierkörben, von Bänken,
von Kantsteinen. Und sie sind so langsam gelaufen! Uns war nicht bewusst
gewesen, was es für die CubanerInnen hier wahrzunehmen gibt, was für uns
alles selbstverständlich ist. Zunächst musste eine Fülle von Eindrücken
verarbeitet werden, bevor wir überhaupt mit dem fachlichen Austausch
beginnen konnten. Wir haben auch gemeinsame Workshops gemacht und ihnen eine
Aufgabe gestellt, die sie hier in Deutschland bearbeiten sollten. Das hat
sich als ein guter Kunstgriff erwiesen, denn so mussten sie sich in das
Leben hier hineindenken.
M.W.: Es ging um die Sanierung einer Kasseler Großsiedlung und sie
begegneten für sie absolut exotischen Fragestellungen, wie z.B., wo bringen
wir die Autos unter, denn zu jeder Wohnung muss es einen Parkplatz geben?!
Mitsamt den ganzen Regularien: Jeder Parkplatz braucht fünf Meter Platz
hinter sich bis zum Bürgersteig etc. Damit können sie später auf Cuba nichts
direkt anfangen, aber sie lernen eine fremde bauliche Welt kennen. Umgekehrt
haben wir das auf Cuba ja genauso gemacht, Probleme auf „cubanische“ Art und
Weise anzugehen, nur dass es dort nicht so viele Regularien gibt …
H.V.: Das stimmt nicht, dort gibt es genauso viele Normen und
Vorschriften wie hier!
Mike, du hast ein Zitat mitgebracht, das ganz gut die Herangehensweise
widerspiegelt, wie lautet es genau?
M.W.: Das hatten wir eine Zeit lang vor unserem Büro in der
Hochschule hängen als Plakat, ein Zitat von Ernst Bloch aus dem Jahr 1969:
„Man erzählt, ein Hund und ein Pferd waren befreundet. Der Hund sparte dem
Pferd die besten Knochen auf und das Pferd legte dem Hund die duftigsten
Heubündel vor und so wollte jeder dem anderen das Liebste tun und so wurde
keiner von beiden satt.“ Das beschreibt sehr schön die Situation, aber ein
bisschen lernt das Pferd doch zu erkennen, dass der Knochen etwas Gutes für
andere ist, und der Hund lernt die Heubündel kennen.
H.V.: Es ist ja wichtig, den guten Willen zu sehen und zu schätzen.
Das ist ein ganz entscheidender Faktor gewesen, die Offenheit auf beiden
Seiten, die Bereitschaft, sich umeinander zu kümmern und sich gegenseitig
etwas zeigen zu wollen. Das so entstandene Vertrauen bildet auch die Basis
für die lange Zusammenarbeit. Die Leute auf Cuba waren immer sehr stark
daran interessiert, mitzukriegen, was auf der Welt passiert,
Architekturzeitschriften z.B. zu bekommen, schließlich war das Internet
damals noch nicht so ausgebaut. Das war auch ein wichtiger Grund dafür, sie
hierhin einzuladen, damit sie sehen, wie hier gebaut wird, wie es im Raum
wirkt, wie der Kontext ist.
Mittlerweile gibt es ein offizielles Abkommen zwischen der Universität
Kassel und der Universidad Central de las Villas von Santa Clara. War das
für die deutsche Universitätsverwaltung ein normaler Vorgang oder haben die
sich auch gewundert?
H.V.: Es hat recht lange gedauert, wir haben immer wieder Vorstöße in
Richtung einer offiziellen Hochschulpartnerschaft unternommen, aber das
Problem war, dass mehrere Fachbereiche mit eingebunden sein sollten. Das war
dann der Fall, als die Bauingenieure mit Hilfe unserer Kontakte Beziehungen
zu Cuba aufgebaut haben, ebenso die ökologischen Agrarwissenschaften. 2005
waren wir dann mit dem Hochschulpräsidenten auf Cuba und haben dort die
offizielle Hochschulpartnerschaft unterzeichnet. Wichtig war vor allem, dass
es eine lebendige Partnerschaft ist, die nicht nur von einem Professor
abhängt.
Habt ihr mit eurem Projekt dort Entwicklungshilfe betrieben?
M.W.: Das will ich nicht hoffen, denn Entwicklungshilfe ist eine
Strategie zur fortgesetzten Kolonialisierung. Das ist eine Methode, um die
Völker davon abzuhalten, ihr Schicksal selber in die Hand zu nehmen. Unsere
gegenseitige Hilfe besteht in dem, was wir eben erzählt haben. Wir haben die
Möglichkeit eröffnet, mehr von der Welt zu sehen, eine andere Welt zu sehen,
die eigene zu zeigen und zu sehen, dass sich andere dafür interessieren.
Natürlich haben wir auch kleine Hilfeleistungen übernommen, wie das unter
Freunden üblich ist, indem unser kleiner Verein Cubanicay, den Heike mit auf
die Beine gestellt hat, Sachen rübergeschickt hat, die dort gebraucht
wurden. Wir haben mit dem Stadtteil Condado von Anfang an zusammengearbeitet
und er wird von dem Verein konkret unterstützt. Eine meiner Forderungen zu
Beginn war ja gewesen, die Zusammenarbeit einzugrenzen und sich nicht auf
die ganze Stadt zu beziehen. In Condado wurde viel gebaut und es gab auch
Mikrobrigaden, die Selbsthilfe betrieben und die wir unterstützen wollten.
Mit ihnen haben wir zusammengearbeitet und z.B. mit den Ingenieuren von dort
ein Deckensystem erfunden, das sie mit dem wenigen Zement, den sie dort
haben, gut anwenden können.
H.V.: Die Leute vor Ort kennen sich mit ihren Belangen einfach am
besten aus. Sie wissen, was sie brauchen, sicherlich brauchen sie auch
finanzielle Mittel oder möchten bestimmte Methoden kennen lernen, doch sie
wissen, was vor Ort notwendig und auch umsetzbar ist. Und genau das werden
wir nie durchblicken. Wir haben z.B. ein Projekt gemacht, für das wir eine
Finanzierung von 15 Wohnungen und Materialien, die nur mit Devisen zu
bekommen sind, organisiert haben. Die Gelder waren vom Hessischen
Wirtschaftsministerium und das Ganze hat ein Jahr Vorarbeit in Anspruch
genommen – wir hatten so viele Sitzungen, nur um herauszufinden, wo man
Material einkaufen kann, für welche Devisen, wer die bestellen und wo man
sie lagern kann, wie man darauf aufpasst, dass keiner sie klaut, wie sie
verwaltet werden usw., ein Riesenaufwand, den man sich bei uns gar nicht
vorstellen kann! Aber vor Ort kennen sie das und können sagen, was Sinn
ergibt und was weniger.
Euer Engagement im Stadtteil Condado hat dazu geführt, dass es in dem
Stadtteil nun eine Straße zu Kassels Ehren gibt, die calle Kassel. Habt ihr
das vorgeschlagen?
H.V.: Das ist im Zusammenhang mit dem eben erwähnten
Finanzierungsprojekt entstanden, das damals das erste mit Devisen
finanzierte Projekt in Santa Clara war, das auch insgesamt gut gelaufen ist.
Die Kasseler Studenten hatten Entwürfe gemacht und dieses sehr sparsame
Deckensystem sollte verwendet werden. Dann gab es Missverständnisse und es
wurde ganz anders umgesetzt, als ursprünglich geplant. Schließlich haben sie
gedacht, jetzt bauen wir aber eine Wohnung genau nach Entwurf – allerdings
an einer Stelle, an der es einen Hang gibt, so dass jetzt das
zweigeschossige Gebäude dort wie eine Riesenmauer aussieht. Und das ist die
calle Kassel! Das ist also genau entgegen unserem Anspruch gelaufen, die
Bauten an die Umgebung anzupassen und dort einzufügen. Aber beide Seiten
haben es mit Humor genommen.
Und wie seid ihr zu der Ehre gekommen, Ehrenbürger von Santa Clara zu
werden?
M.W.: Zum zehnjährigen Bestehen des Austauschs, im Jahr 1999, war
eine vom Verein Cubanicay organisierte Reisegruppe in Santa Clara. In dem
Zusammenhang wurde uns der Beschluss der poder popular, der Volksmacht,
verkündet und wir bekamen im Saal des Stadthauses zu Marschmusik die
Medaillen überreicht. Eigentlich sollte ich ja die Ehrendoktorwürde der
Universidad de las Villas von Santa Clara bekommen. Meine Frau hatte schon
alle Unterlagen zusammengestellt und eingereicht, doch als der Vorgang nach
Havanna ging, stellte man fest, dass die Universität von Santa Clara erst
einen Ehrendoktor verliehen hatte, nämlich an Che Guevara! „Und?“, habe ich
gefragt, „wo ist das Problem?“
Das Interview führten Anna Kuszynska-Behrendt und Klaus Schaake im Mai 2012
für das Magazin „Weltempfänger“, einer Koproduktion vom Freien Radio Kassel
und Rundfunk Meisner. Schriftliche Bearbeitung: Britt Weyde
http://kassel-zeitung.de/podcast/index.php
www.cubanicay.de/ |