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aus Befreiung und Theologie / ila 256

Das gelobte Land
Aus dem Leben einer Basisgemeinde in El Salvador
von Eduard Fritsch

Sollte es stimmen, dass der Weg in das gelobte Land steil und steinig ist, dann sind wir auf dem richtigen Weg – in der tropischen Hitze hinauf nach El Barrial, einem kleinen Flecken, tief versteckt in den Bergen Morazáns, El Salvador, Mittelamerika. Die Aussicht von dort oben ist schön und reicht bis hinüber in die Guacamaya, die Wiege der salvadorianischen Guerillaorganisation ERP, was einmal „Revolutionäres Volksheer“ bedeutete. Ein Name, in den achtziger Jahren so geläufig wie eben das geflügelte Wort von der „tierra prometida“, dem gelobten Land, einer Metapher, mit der RevolutionärInnen und BasischristInnen, die im Übrigen vielfach dieselben waren, ihre Vision von Befreiung umschrieben und vielleicht dasselbe meinten wie jene, die heute vorsichtiger formulieren: „Eine andere Welt ist möglich.“

Wir sind im Sommer 2001 nach El Barrial hinaufgestiegen, um am Katechismusunterricht der christlichen Basisgemeinde teilzunehmen. Und das haben wir erlebt bzw. nicht erlebt: Maria Pia, die hagere Katechetin, die nur selten und dann schüchtern lächelt, hat sich gut vorbereitet. Vier von ihrer ungeübten Hand voll geschriebene Blätter hält sie in der halbdunklen Holzhütte, die sich stolz „Katholische Kirche El Barrial“ nennt, vor die Augen und liest monoton. Die paar Kinder, die gekommen sind, rutschen, so weit es die autoritäre Atmosphäre erlaubt, unruhig auf der Holzbank herum. Verstehen tun sie wohl nicht viel, denn, was Maria Pia da aufgeschrieben hat, mag dem, was sie selber beim letzten Treffen der KatechetInnen von dem ehemaligen Guerilla-Priester gelernt hat, der schon an der Guerilla-Front zum Spirituellen neigte, entsprechen, aber es ist nicht die Sprache der Kinder. Nach der „Predigt“ leiern die Kinder noch ein paar Gebete runter, bekommen zur Feier des Tages zu zweit je eine Flasche gaseosa, Limonade, und sind entlassen. Zurück im Sonnenschein und glücklich mit ihrem Getränk werden sie wieder munter, werden wieder Kinder.

Manchmal steigt Maria Pia von El Barrial hinab in die Nachbargemeinde San Luis und besucht die große Kirche aus Hohlblocksteinen und Beton, der ganze Stolz der christlichen Basisgemeinde. Seit ein paar Jahren bauen sie daran. Sie haben die Kirche ihren „Helden und Märtyrern“, von denen es mehr als genug gibt in dieser ehemaligen Kriegszone, gewidmet und nennen sie respektvoll el templo, der Tempel. Einmal in der Woche trifft sich Maria Pia dort mit den anderen KatechetInnen aus den Nachbargemeinden und jeden Sonntag hält der ehemalige Guerilla-Priester dort die Heilige Messe. Der zuständige Bischof hat ihn nie anerkannt und inzwischen hat er eine Familie gegründet, was die BasischristInnen wenig schert. Nicht dass seine getreuen KatechetInnen und die anderen überwiegend älteren Leute, die zur Messe kommen, keine Moral hätten. Haben sie schon, und zwar ziemlich viel, aber eine andere. So genannte Promiskuität und dass ein Priester Frau und Kinder hat, ist in der Kultur der Armut, in der Gesellschaft der ewigen GelegenheitsarbeiterInnen nicht verpönt. Verpönt ist der Verrat an den „Helden und Märtyrern“, der damit anfängt, dass man sie vergisst oder nicht mehr von ihnen, überhaupt von der Vergangenheit, vom Krieg reden will.

Deshalb, weil sie merken, dass man ihnen ihre Geschichte, ein Stück ihres Lebens, das gefährlichste sicher und wahrscheinlich das hoffnungsvollste, nehmen will, indem man sie ignoriert, haben die KatechetInnen von San Luis, El Barrial und den anderen Orten, die die historische Rücksiedlungsgemeinde Segundo Montes bilden, den Kontakt mit dem jungen Priester aus dem Nachbarstädtchen Osicala, der eigentlich für sie zuständig ist, abgebrochen, und ihren alten Guerilla-Priester gebeten, wiederzukommen. Manche kennen ihn seit Ende der siebziger Jahre, als er, damals auch noch ein junger Priester, in der Gegend auftrat und so eine ganz andere, diesseitige Sprache sprach als der Kaziken-Priester Pater Andrés, der im Städtchen Jocoaitique residierte, vornehmlich auf die Kollekte achtete und den Frauen verboten hatte, Bibel zu lesen – und zwar schon vor der Zeit, als die Bibel in ganz El Salvador zur verbotenen Lektüre wurde. 

Kurz nach Beginn des Krieges, um 1981 rum, schmiss die Guerilla den Pater Andrés raus, die Kirche von Jocoaitique wurde von der Basisgemeinde benutzt und gelegentlich, in ruhigen Zeiten, wenn die Armee mal wieder aus der Gegend vertrieben war, hielt einer der drei Guerilla-Priester, die in diesem häufig bombardierten Kriegsgebiet unter der Zivilbevölkerung ausharrten, dort eine Messe. Zehn Jahre lang haben die BürgerInnen von Jocoaitique darüber gestritten, ob man in einer Kirche Kaffee trinken und übernachten darf, wie es die Guerilla-Priester und ihre Schäfchen taten. Dann haben jene Recht bekommen, die so etwas immer ablehnten. Der Padre Andrés kam pünktlich nach Friedensschluss 1992 zurück, nahm die Kirche von Jocoaitique wieder unter Beschlag, holte die Heiligenfiguren aus ihren Verstecken, die er vor den „Terroristen“ in Sicherheit gebracht hatte, und veranstaltete wieder Prozessionen und Kollekten. Mit der Unterstützung des sich heutzutage als fortschrittlich gerierenden katholischen Hilfswerkes Adveniat ließ er die Kirchen in den Nachbarorten wieder aufbauen, die die Luftwaffe jener Regierungen, denen der Padre Andrés Zeit seines Lebens ergeben war, zerbombt hatte.

Die Rückkehr des Padre Andrés und mit ihm der Prozessionen, der Rosenkränze, der Ohrenbeichte und der Kollekten symbolisiert die Niederlage der christlichen Basisgemeinden und zugleich die Rückkehr jener Vergangenheit, die vor der Vergangenheit der „Helden und Märtyrer“ liegt. Die KatechetInnen von Segundo Montes, die Leute, die sonntags noch in die Messe kommen und der ehemalige Guerilla-Priester sind „die Schiffbrüchigen von Esquipulas“, wie der französische Journalist Maurice Lemoine sein jüngstes Buch über Mittelamerika nennt. Esquipulas, ein Wallfahrtsort in Guatemala, an dem der Schwarze Christus verehrt wird, steht für den Plan der mittelamerikanischen Präsidenten von 1987, mit dessen Hilfe ein „dauerhafter Frieden“ hergestellt werden sollte. Die AnhängerInnen der Befreiungstheologie in El Salvador, eher basischristliche PraktikerInnen als TheologInnen, wollten Befreiung. Einen „dauerhaften Frieden“ haben sie bekommen, den Frieden des permanenten neoliberalen Krieges von oben. Deshalb sind sie die Schiffbrüchigen von Esquipulas. Esquipulas übrigens ist nach dem Krieg wieder ein beliebter Wallfahrtsort auch für die ChristInnen aus Morazán geworden und es hat sich herausgestellt, dass so manche überlebende Guerillera und mancher überlebende Guerillero während des Krieges dem Schwarzen Christus von Esquipulas einen Besuch versprochen hatten, wenn er sie heil durch die Schlachten brächte – für den Fall halt, dass sie das „gelobte Land“ doch nicht erreichen würden.

Der chiliastische Schwung ist weg

An einem anderen Tag im Sommer, als an dem Ort, der heute El Barrial heißt, keine Menschenseele lebte, 1984 im Lager der salvadorianischen Flüchtlinge im benachbarten honduranischen Colomoncagua, ein anderer Gottesdienst, ebenfalls in einer Holzhütte. Sie war größer und gerammelt voll. Die Luft war schwer von der Verdauung der roten Bohnen, von der Spannung, mit der die Menschen dem Priester lauschten, und von der wilden Entschlossenheit, sich nicht aus diesem Lager an der Grenze weg ins Landesinnere von Honduras umsiedeln zu lassen. In dem Lager mit seinen 8000 Seelen spielten die AktivistInnen der Basisgemeinde neben den GesundheitspromotorInnen und den VolkslehrerInnen eine entscheidende Rolle. Sie organisierten das neue Leben ohne Geld und Lohnarbeit, sie organisierten den Widerstand gegen die Zwangsumsiedlung und sie waren das Rückgrat der Logistik der Guerilla, holten Verletzte von der Front, brachten heimlich produzierte Stiefel und ganze Herden von Suppenhühnern dort hin. 

Wer damals diese Gemeinde besuchte, war beeindruckt von der kompakten Organisation, von der Zuversicht der Menschen, die auch intakt blieb, wenn die salvadorianische Luftwaffe in Sichtweite des Lagers ihre Dörfer auf der anderen Seite der Grenze bombardierte, oder wenn sie die böse Nachricht bekamen, dass eines ihrer Kinder, ihrer Geschwister, ihr Mann, ihre Frau, ihr Vater oder ihre Mutter gefallen war. Die Menschen, die in den Reihen der Guerilla am Krieg teilnahmen, hatten eine einfache Vision: sie kämpften für ein Stück Land, ein anständiges Dach über dem Kopf und wenig mehr. Aber es war eine Vision von Befreiung, die konkret war, seit Generationen gehegte Wünsche aufgriff und nah war wie das Licht am Ende des Tunnels. Weil die Vision, die AktivistInnen der Basisgemeindenbewegung und Guerilleras und Guerilleros gleichermaßen vor ihre Augen malten, so unmittelbar an ihren Alltag anknüpfte und weil sie in den von der Guerilla kontrollierten Zonen und in den Flüchtlingslagern im Versorgungssystem, in der Erziehung der Kinder, in der Erwachsenenalphabetisierung und im Gesundheitswesen anfing, Gestalt anzunehmen, machte sie unglaubliche Energien frei.

Unerhörtes geschah vor den Augen der Campesinas und Campesinos, die bis dahin in den Bergen von Morazán ein elendes Leben geführt hatten: um ihre Milpa, ihr Maisfeld anzubauen, mussten sie nicht mehr bei den Grundeigentümern um eine Pacht betteln; was in die Zone an Lebensmitteln rein kam, wurde gleichmäßig verteilt; Oma und Opa hatten ein Recht darauf, Lesen und Schreiben zu lernen, auch wenn ihre zittrigen Finger und müden Augen eigentlich nicht mehr dafür geeignet waren; die jungen Leute mussten sich nicht mehr verstecken, wenn die Soldaten kamen, um Zwangsrekrutierungen durchzuführen, denn es gab keine Soldaten mehr und wenn sie doch in die Zone eindrangen, vertrieb man sie mit der Waffe in der Hand; man hatte ein eigenes Radio, das zur großen Freude von Jung und Alt den Stoßtrupps der Armee immer wieder entwischte; und in ruhigen Zeiten spielten die „Torogoces de Morazán“ auf, sangen vom Krieg der Armen, der jetzt begonnen hatte, und von der Schlacht von San Felipe.

Kurz und gut: was als Machenschaft der Sowjetunion, Cubas und Nicaraguas dargestellt und mit Millionen von US-Dollars und modernen Techniken des Low Intensity Warfare bekämpft wurde oder allenfalls als „bewaffneter Konflikt“ daher kam, den es zu schlichten galt, war ein Befreiungsprojekt, war für die SalvadorianerInnen die Fortsetzung des Befreiungsprojektes von Anastasio Aquino, dem aufständischen Indio der Nonualcos von 1833, und von Feliciano Ama, dem Kaziken von Izalco und Anführer des großen Aufstandes von 1932, war die Vollendung jener Prophezeiung aus dem Heiligen Buch Chilam Balam, die da lautet: „Dieser Krieg wird nicht verloren werden, denn diese Erde wird neu geboren.“ Hier trafen der Aufbruch in der katholischen Kirche in Gestalt der Befreiungstheologie und der christlichen Basisgemeinden und die Wende in der salvadorianischen Linken von Wahlen hin zum bewaffneten Kampf zusammen und auf Leute, die auf ein Zeichen gewartet hatten. Die bittere Wahrheit ist, dass sie den Befreiungskampf vorübergehend verloren haben, auch wenn die salvadorianische Guerillafront FMLN den erfolgreichen Abschluss eines Friedensvertrages 1992 als Sieg ausgegeben hat. Und als 1994 die Fortsetzung des Befreiungskampfes mit den Mitteln der Wahlurne zwar einen relativen Erfolg für die FMLN und ihre Etablierung in der politischen Klasse brachte, nicht aber den Durchbruch, da war die Luft endgültig raus.

Auf dem freien Markt der Kirchen und Glaubensrichtungen

Die Holzhütte in El Barrial, auf der „Katholische Kirche“ geschrieben steht, erzählt noch eine andere Geschichte. Ihr Holz hat schon bessere Zeiten gesehen: die Flüchtlinge haben es damals aus Honduras mitgebracht, wo es 10 Jahre lang das Baumaterial einer stets genutzten Holzkirche war. Jetzt steht sie die meiste Zeit leer. Es ist nicht ganz klar, weshalb „Katholische Kirche“ drauf steht. Vielleicht um den bescheidenen Bau von den anderen Hütten im Ort zu unterscheiden. Vielleicht aber auch, um anzuzeigen, wer sich hier trifft, denn mittlerweile gibt es in der Gemeinde Segundo Montes etliche Kirchen und jede von ihnen hat eine andere Klientel. Das eben hat sich auch verändert: die Befreiungstheologie war jenseits der Theologie als einer Wissenschaft in steter Entwicklung und Veränderung ganz einfach die Theologie des Befreiungsprojektes und die Praxis der von ihr inspirierten christlichen Basisgemeinden, war die Praxis der kämpfenden ChristInnen, die sich als PilgerInnen verstanden auf dem Weg in das gelobte Land – diesseits, hier, mitten in den Bergen von Morazán. Da sich Padre Andrés und seine AnhängerInnen nach Kriegsbeginn aus der Zone zurückzogen bzw. von der Guerilla vertrieben wurden und da die Gläubigen der Zeugen Jehovas und der Asamblea de Dios sich ebenfalls nicht am Befreiungskampf beteiligten, sondern versuchten, sich rauszuhalten, oder gingen, und da nur jene Priester, die der Befreiungstheologie anhingen und bereits christliche Basisgemeinde praktizierten, in den Kriegsgebieten ausharrten oder gar in die Berge gingen, um bei der Guerilla und der verbliebenen Zivilbevölkerung zu sein, hatte die Praxis der Basisgemeinden praktisch ein Monopol, konnte sich unter quasi-protektionistischen Bedingungen entfalten.

Das hat sich seit dem Ende des Krieges verändert. Die vormals von der FMLN kontrollierten Zonen wurden wieder in das nationale Territorium und unter die Verwaltung des salvadorianischen Staates eingegliedert, der Staat übernahm dort eher schlecht als recht die von der Zivilbevölkerung geschaffenen, selbstverwalteten Schulen und Gesundheitsposten, und der Markt wurde wieder hergestellt – und zwar der freie Markt, den die letzten drei Regierungen als neoliberale Musterschülerinnen entsprechend zugerichtet haben. Natürlich ist das Märchen von der vollkommenen Konkurrenz auf dem freien Markt, die den Wohlstand aller befördert, auch in El Salvador ein Märchen, verschärft der Neoliberalismus die soziale Ungleichheit, statt sie einzuebnen. Aber es gibt einen Bereich, in dem tatsächlich vollkommene Konkurrenz zu herrschen scheint: Das ist der Glaubensmarkt, der Markt der Kirchen und religiösen Strömungen. Neben dem Padre Andrés und seiner Herde und neben dem Häuflein aufrechter BasischristInnen gibt es allein im Norden von Morazán Gruppen von wertkonservativen CharismatikerInnen und eine Vielzahl von Neopfingstkirchen. 

Die Neopfingstkirchen sind, überwiegend aus den USA kommend, während des Krieges verstärkt aufgetaucht und sie sind vielfach als Instrumente des Low Intensity Warfare betrachtet worden. Diese Rolle brauchen sie heutzutage nicht mehr zu spielen und auch der Einsatz der CharismatikerInnen seitens der Amtskirche zur Bekämpfung der Basisgemeinden ist erfolgreich abgeschlossen. Reagan und Woytila haben sozusagen ihre Ziele erreicht. Geblieben sind ihre Leute, die mitspielen auf diesem Glaubensmarkt, der durchweg altes Zeug anzubieten hat: Familie und Kindergehorsam, Orientierung auf das Jenseits, paternalistische Sozialarbeit, Gesang und Gebetsrituale. Und es sind auch die alten Gefühle und Bewusstseinslagen von vor dem Krieg, die die Menschen veranlassen, von den Angeboten all dieser Kirchen Gebrauch zu machen: die Hoffnung auf ein wenig Hilfe, ein wenig Trost und einen Platz im Himmel.

Aber die Gefühle der Trostsuchenden sind so echt wie eh und je und niemand sollte sie gering achten. Nur: wo die Religion keine Waffe der Emanzipation mehr ist – und der salvadorianische Fall hat hinreichend bewiesen, dass sie gerade für dieses Ziel eine mächtige Waffe sein kann – wird sie wieder zum Opium des Volkes. So mag die Theologie der Befreiung weiterhin eine lebendige und sich fortentwickelnde Richtung innerhalb der theologischen Diskussion sein, im Norden von Morazán ist sie keine treibende Kraft mehr. Auch wenn die alten Frauen und Männer der Basisgemeinde viel sympathischer sind als die krakelenden Neopfingstlerinnen und die Betschwestern und -brüder des Padre Andrés, die wieder kniend die Hostien aus seinen geldgierigen Fingern nehmen, umweht sie doch ein Hauch von Nostalgie. Und obwohl ihre Treue zu den „Helden und Märtyrern“ dafür sorgt, dass dem Völkchen von Morazán nicht seine Geschichte gestohlen wird, sind sie zu müde, um die Zukunft dieser Geschichte mit zu schreiben. Insofern die Befreiungstheologie eine Quelle der Inspiration für den Befreiungskampf in El Salvador war und die Religion der für ihre Emanzipation kämpfenden ChristInnen, wird der Zusammenhang zwischen dem religiösen Ausdruck und einer bestimmten Konjunktur deutlich, die sich nicht beliebig wiederholen oder neu schaffen lässt, deren Potential aber latent bleibt, solange Ausbeutung und Unterdrückung herrschen. 

Eduard Fritsch lebte und arbeitete 1984 in dem damals weltweit bekannten Flüchtlingslager Colomoncagua. 

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