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aus Kolumbien / ila 252

Wir werden uns nicht vor ihnen niederknien!
Interview mit Ana von der Gemeinde für
 Selbstbestimmung, Leben und Würde vom Cacarica-Fluss

Ana ist 39, hat sieben Kinder und sogar schon zwei Enkel. Für meine Kinder bin ich Papa und Mama gleichzeitig, sagt sie, denn ihr Mann ist vor fünf Jahren gestorben. 1997 wurde die Afrokolumbianerin bei der Militäroperation Genesis von ihrer Heimat im Pazifik-Tiefland vertrieben. Vor fast einem Jahr ist sie wieder dorthin zurückgekehrt. 180 Familien haben die Siedlungen Nueva Vida und Esperanza en Dios aufgebaut, durch gemeinsames Wohnen versuchen sie sich zu schützen. Die Cacarica-Gemeinde, die sich Gemeinde für Selbstbestimmung, Leben und Würde nennt, hat Kriterien entwickelt, eigene mit staatlichen und internationalen Schutzmaßnahmen zu verknüpfen. Trotzdem ist ihre Situation sehr kritisch.

Ana, du hast uns vor zwei Jahren in Deutschland besucht. Seitdem ist viel passiert. Wie geht es euch zur Zeit?

Als wir nach vier Jahren Vertreibung wieder auf unser Land zurückkehrten, waren wir einfach glücklich. Für uns waren diese vier Jahre sehr hart, die Erinnerungen schmerzen. Wir sagten: Das Schlimmste haben wir hinter uns. Aber jetzt (August 2001) fühlen wir uns fast so schlecht wie vorher. Am 7. Juni ist eine Gruppe von Paramilitärs in unsere Siedlungen gekommen. Sie haben 26 Personen mitgenommen. Dann schickten sie einen von ihnen, einen jungen Mann, nach Zigaretten zu uns ins Dorf. Wir haben zu ihm gesagt: „Geh nicht zurück, sie werden dich umbringen!“ Aber er sagte, nein, er müsse gehen, sie hätten zu ihm gesagt, wenn er nicht mehr käme, wisse er schon, was ihn erwarte. Er ging aus Angst zurück. Den Rest von den 26 Personen – darunter 13 Kinder – haben sie festgehalten. (Sie wurden später wieder freigelassen. –d.Red.) Am anderen Tag kamen die Paramilitärs und verlangten von uns, sie mit einem Boot über den Fluss zu bringen. Wir weigerten uns und sagten, wir würden keinem bewaffneten Akteur einen Dienst erweisen. Aber ein Kind hat das dann doch gemacht. Es kamen 200 Bewaffnete in unser Dorf, Militärs und Paramilitärs gemischt.

Es waren auch Militärs dabei?

Ja.

Wie erkennt man sie unter den Uniformierten?

An den Abzeichen, da stand Armeebataillon Coyará drauf. 
Die Bewaffneten umstellten die Siedlung. Die Leute von den Internationalen Friedensbrigaden und die Vertreterin der Ombudsbehörde sagten zu ihnen, dass sie sich zurückziehen sollten. Die Gemeinde würde nicht mit bewaffneten Akteuren reden, sie habe sich verpflichtet, sich weder direkt noch indirekt am Krieg zu beteiligen. Schließlich sind sie abgezogen. Aber vorher versammelten sich noch sieben Kommandanten. Wir erkannten darunter Männer, die an unserer Vertreibung 1997 beteiligt waren. Sie stellten sich auch vor, einer als „El Tigre“, ein anderer als Mario, ein anderer hatte erst eine Kapuze auf. Wir kennen ihn, seine Mutter wurde auch vertrieben. 
Sie gingen dann noch zur anderen Siedlung. Die Paramilitärs sagen, sie würden nicht mehr weggehen, sie würden „ihr“ Land zurückerobern. Wir müssten uns daran gewöhnen, sie zu sehen. Für uns ist das sehr schlimm. Wir haben Angst, dass sie ins Dorf kommen und ein großes Massaker anrichten. Sie sagen auch: „Der Tag wird kommen und die monos, die Bleichgesichter, werden gehen.“ Das heißt, die Leute von den Internationalen Friedensbrigaden. Sie sagen, dass wir eines Tages allein sein werden, und davor haben wir Angst.

Was wollt ihr tun?

Wegen dieses Überfalls denken wir, dass wir zwar 1124 Hektar Land mit kollektiven Besitztiteln1 haben, aber dass wir uns auf nur 2,5 Hektar Land zurückziehen müssen. Wir wollen einen großen Zaun darum bauen. Drinnen sollen nur wir, die Gemeinde, und unsere BegleiterInnen wohnen. Die Leute haben Angst, die Ernte einzubringen, solange die Paramilitärs in der Gegend rumstreifen.

Was baut ihr an?

Reis, Kochbanane, Mais, Maniok und Zuckerrohr. Aber die Felder müssten bestellt werden, die Ernte geht verloren. Stell dir vor, nach vier Jahren Vertreibung haben wir wie verrückt gearbeitet um unsere Selbstversorgung zu sichern und jetzt können wir unsere Ernte nicht einbringen, aus Angst, dass diese Leute kommen und uns umbringen. Deshalb sagen wir, wenn es nicht der Krieg ist, dann bringt uns der Hunger um. Wenn wir uns auf ein kleines Stück Land zurückziehen und diesen Zaun bauen, glauben wir, dass wir ein paar Tage länger überleben können. Wir haben auch Angst, dass sie uns foltern und in kleine Stücke zerschneiden. Es ist besser, an einem Schuss zu sterben, während man davon läuft, als dass sie eine/n foltern und zerstückeln. 

Jetzt lebt ihr doch auch schon alle zusammen!
Ja, in zwei kleinen Siedlungen. Als die Paramilitärs kamen, waren sie wütend. Sie fragten uns, warum wir alle zusammen leben. Wir sagten, dass wir das so beschlossen hätten.2 Sie forderten uns auch auf, Coca und Ölpalmen anzupflanzen, das sind die Vorschläge, die sie den Bauern unterbreiten. Aber wir haben nie Coca und Ölpalme3 angebaut. Das würde bedeuten, uns selbst zu zerstören. Diesen Vorschlag akzeptieren wir nicht. 

Warum schlagen sie das vor?

Weil das Geld verspricht. Dabei verdienen die Multis mehr und die Bauern ruinieren sich. Da wir zurückgesiedelt sind, sind wir für die Paramilitärs ein Stein im Schuh. Sie versuchen uns entweder wieder zu vertreiben oder sie versuchen uns dazu zu bringen, dass wir zu ihrer Gruppe überlaufen. 

Welche Nahrungsmittel bekommt ihr als Vertriebene vom Staat?

Reis, Bohnen, Linsen, Speiseöl, Zucker, aber natürlich nicht in Mengen. Wenn eine Familie aus mehr als zehn Personen besteht, bekommt sie zum Beispiel nur drei oder vier Stück gepressten Rohrzucker (panela) pro Monat.4 Und nur ganz wenig Salz, weil die Campesinos das Salz angeblich an die Guerilla weitergeben. Es sind Monatsrationen, aber man muss versuchen, lange mit dem Wenigen zu überleben, denn manchmal wird nur alle drei Monate was vorbeigebracht. 

Wie überlebt ihr dann?

Mit Fisch. Manchmal schenken uns auch die Indígenas, die weiter flussaufwärts leben, Kochbananen, Mais und Maniok. Aber das ist die große Sorge, die wir haben. Wenn wir nicht unsere Selbstversorgung auf die Reihe bekommen, werden wir nicht überleben. Wenn man nicht aus eigenen Kräften das Wichtigste anpflanzen kann, wer wird es einem geben? Die Hilfsorganisationen und die Menschen, die sich solidarisch verhalten haben, werden müde! Und wir schämen uns ganz einfach, mit der Hilfe von anderen zu überleben.
Wir sind es nicht gewöhnt, von anderen abhängig zu sein. Ich habe die ganze Zeit vor der Vertreibung allein auf dem Land gelebt, zusammen mit meinen Kindern. Ich habe meine Ernte eingebracht, sie verkauft, habe von dem Ertrag eingekauft – ich war völlig unabhängig! Diese Situation jetzt ist für mich sehr unwürdig. Ich war doch immer selbständig! Die Regierung hat früher nur die LehrerInnen und die Gesundheitspromotorin geschickt, den Rest haben wir alles selbst gemacht. Jetzt ist das für uns sehr hart!

Welche Lösung habt ihr im Blick? Habt Ihr einen Vorschlag?

Für uns ist es ganz einfach besser, wenn sie uns auf unserem eigenen Land umbringen und nicht woanders. Wir werden bis zum Schluss kämpfen. Wir wissen nicht, wie wir in der Stadt durchkommen sollen. Wir sind daran gewöhnt, auf dem Land zu leben. Der kolumbianische Staat soll seine Militärs und Paramilitärs, die in der Zone sind, abziehen, so dass wir auf unserem Land überleben können. 

Als die Paramilitärs bis in euer Dorf kamen und die Leute verschleppten, war das bestimmt sehr schlimm für alle. Das eine ist, zu wissen, dass so etwas passieren kann, doch wenn es dann wirklich geschieht – wie habt ihr das erlebt?

Wegen dieses Übergriffes ist schon eine Person gestorben. Nachdem die Paramilitärs eingefallen waren, war eine Frau nur noch traurig. Wir haben sie deshalb ins Krankenhaus gebracht, aber dort sagte man, sie hätte nichts. Sie wurde nach Hause geschickt. Der Frau ging es immer schlechter. Als sie wieder ins Krankenhaus kam, starb sie. Sie aß fast nichts mehr, redete nichts. Dann ist sie gestorben. Während die Paramilitärs im Dorf waren, ist ein Mädchen fast gestorben. Als sie die Bewaffneten kommen sah, fing sie an zu schreien. Sie schrie und schrie und fiel dann um. Ihre Oma hat sie aufgehoben, wir haben sie in ihre Hütte gebracht und haben versucht, ihr zu helfen.

Wie alt ist das Mädchen?

Sechs Jahre. Seit diesem Überfall gibt es mehrere Leute, die ganz traurig sind. Wir wissen nicht, was wir mit ihnen machen sollen. Sie sind sehr deprimiert.

Wenn du sagst, dass die Leute traurig sind, was heißt das? Dass sie nichts machen, weinen, wie drückt sich das aus?

Ja, manche wollen nicht mehr arbeiten, nachdem sie sehr aktiv waren. Man merkt, dass sie ganz deprimiert, ganz niedergeschlagen sind, manchmal wollen sie mit niemanden reden. Man sieht, dass es ihnen sehr schlecht geht.

Ist das bei Männern und Frauen gleich?

Ja, bei Männern, Frauen und Kindern. Es gab Kinder, die haben sich drei oder vier Tage in ihrem Häuschen verkrochen. Sie sagten, wenn sie rauskämen, würden die Bewaffneten sie festnehmen. Mit den Jugendlichen von der Gemeinde, die die Kleineren unterrichten, versuchen wir, diesen Kindern zu helfen. Sie leisten nichts mehr in der Schule. Sie sind verstört und niedergeschlagen.

Was fühltest du selbst, als die Paramilitärs gekommen sind?

Ganz einfach, dass die Welt über mir zusammenstürzt. Zu wissen, dass diese Mörder eindringen, dass es die selben sind, die uns vor vier Jahren vertrieben hatten, dass sie Menschen umgebracht und verschleppt haben, dass genau die nochmals kommen, das war schrecklich! Außerdem hatten sie vorher gesagt, dass sie beim zweiten Mal mit allem aufräumen würden, dass sie noch nicht einmal die Kinder und die Frauen verschonen würden. Als wir sie gesehen haben, dachten wir, jetzt ist es aus, aus mit uns allen. Ich habe nicht so sehr Angst um mich selbst gespürt. Aber ich habe die vielen Kinder gesehen, die alten Leute, die Kranken, wie kann man mit so vielen Kindern weglaufen? Wir haben gedacht, nun, jetzt sind sie da, sie werden niemanden übrig lassen. Am Anfang habe ich mich sehr schlecht gefühlt. Aber dann dachte ich, da oben gibt es einen Gott und dieser Gott rettet seine Kinder. Mir kam auf einmal dieser Mut. Ich sagte mir: Gott spricht für die, die keine Stimme haben. Ich wurde ruhig, das einzige, was ich machte, war herum zu laufen. Viele waren sehr nervös, ich versuchte, die Leute zu trösten, ihnen gut zuzusprechen, dass sie ruhig werden sollten. Wenn sie uns umbrächten, dann würden sie alle umbringen, damit niemand übrig bleibt und die Geschichte erzählen kann. Was könnten wir in diesem Fall schon tun? Aber wir würden auch nicht vor ihnen niederknien! Man muss stark sein, sogar um zu sterben, muss man stark sein. Diesen Stolz trage ich in mir. Klar, vielen ging es in dem Augenblick sehr schlecht, der Blutdruck sackte ihnen total ab. Die Kinder schrieen und weinten: „Mama, nimm mich, sie töten mich!“ Das war sehr traurig. Es tat sehr weh.

Die Leute haben jetzt immer noch Angst?

Ja, die Angst steckt in ihnen, sie wissen, dass diese Leute, die Bewaffneten, immer noch da sind. Letzte Woche sind zwei in Zivil ins Dorf gekommen, sie haben nach Fisch gefragt. Die Leute von der Gemeinde sind sehr deprimiert, sehr erschrocken. Aber obwohl sie so erschrocken sind, wollen sie nicht weggehen. Sie sagen, was wir als Vertriebene in Turbo5 erlebt haben, wollen wir nicht noch einmal erleben. Das war kein gutes Leben.

Was war so schlimm?

Die Leute in Turbo haben uns verachtet. Wenn jemand krank geworden ist, haben sie gesagt, das ist die Krankheit von den desplazados, den Flüchtlingen, die haben uns angesteckt. Alles, was passiert ist, war wegen der desplazados. Wir wollen nicht, dass sich diese Geschichte wiederholt. Für uns war das sehr hart. Die Leute sind zum Schluss gar nicht mehr von dem Sportgelände, unserer Notunterkunft, weggegangen, damit sich die Leute in der Stadt nicht aufregten. Aber es gab auch sehr solidarische Menschen.

Das Schlimmste für euch war die Abwertung, weil ihr Flüchtlinge wart?

Klar, diese Verachtung. Wir sind doch alle Menschen, wir können uns doch nicht gegenseitig so behandeln, so abwerten! Wir haben doch alle das gleiche Blut, wir sind Kinder von einem Gott!

Wie hat die Beobachtungskommission, die aus dem UN-Menschenrechtsbüro, Behörden und VertreterInnen von NRO zusammengesetzt ist, auf den Übergriff der Paramilitärs reagiert?

Nun, man merkt, auch wenn diese Kommission will, kann sie nicht. Weil es da eben noch einen Stärkeren gibt. In Kolumbien geben die Hardliner den Ton an. 

Viele, die euren Prozess kennen, meinen, es könne keinen unbewaffneten Schutz geben. Sie vertreten die Meinung, dass das Militär in den Siedlungen sein müsste, um euch schützen zu können. Was ist eure Meinung?

Wir brauchen keine Soldaten in unseren Siedlungen. Damit werden wir zum militärischen Ziel. Deshalb sind in unserem Forderungskatalog, den wir mit dem Staat vereinbart haben, genaue Punkte festgelegt, wo die Armee Kontrollen machen soll. Sie soll kontrollieren, aber außerhalb unserer Siedlungen. Aber das will die Regierung nicht verstehen. Bei dem paramilitärischen Überfall vertrat die 17. Heeresbrigade den Standpunkt, dass wir den Schutz der Armee abgelehnt hätten und dass der Überfall deswegen passiert sei.

Ist die Guerilla nicht auch über die Prinzipien der Gemeinde verärgert, dass sie nicht die Grenzen eures „Territorium des Lebens“ übertreten können? Sie übt ja auch viel Druck auf die Zivilbevölkerung aus.

Mag sein, dass es sie ärgert. Aber sie wissen auch, dass es die Art ist, wie wir Bauern überleben können. Denn was passiert? Wenn die Guerilla in unser Dorf kommt, ermöglicht sie es den Paramilitärs einzudringen. Die sagen, wenn die da sind, werden wir das auch erreichen. Ich denke, dass sie (die Guerilla) doch auch Menschen sind und unsere Situation verstehen müssen. Wenn sie uns nicht respektieren, geben sie dem anderen Akteur die Möglichkeit, uns auch nicht zu respektieren.

Der bewaffnete Konflikt hat sich erneut verschärft, das macht auch die internationale Begleitung noch schwieriger. Welche Erfahrungen habt ihr? 

Für uns ist klar, dass die Bewaffneten die Internationalen etwas mehr respektieren. Warum? Wenn einem/r Internationalen etwas zustößt, dann ist das ein riesengroßer Skandal. Ich sage das, weil ich es erlebt habe. In Turbo kam viel internationaler Besuch ins Sportstadion, wo wir Flüchtlinge waren. Sobald die Paramilitärs das Auto von den Internationalen Friedensbrigaden gesehen haben, sind sie abgezogen.

Die Paramilitärs waren selbst auf der Sportanlage? 

Ja, sie waren sogar drinnen. Deshalb wollen wir, dass uns mehr internationale Freiwillige begleiten. Für uns ist das eine Überlebensfrage. Wenn Internationale da sind, wird die Zivilbevölkerung mehr geachtet.

Du meinst damit die Leute von den Internationalen Friedensbrigaden oder auch andere?

Die von den Friedensbrigaden, aber natürlich auch andere AusländerInnen.

Auch wenn sie nur ein paar Tage vorbeikommen?

Klar, das mindert den Druck von diesen Teufeln etwas. u

Das Interview führte Bettina Reis am 4. August 2001 in Bogotá. Siehe auch den Artikel über die Cacarica-Flüchtlinge im ila-Dossier „Solidarität gegen Ausgrenzung“, Oktober 1999, ila-Nr. 229. 
1) Die Verfassung von 1991 gibt afrokolumbianischen Gemeinden des Pazifik-Tieflandes Recht auf kollektive Besitztitel. Diese wurden der Cacarica-Gemeinde nach langen Auseinandersetzungen offiziell im letzten Jahr übertragen.
2) Die afrokolumbianischen Bauernfamilien leben normalerweise weit voneinander entfernt an den Flussufern. Aus Schutzgründen leben die Cacarica-Familien nach der Rücksiedlung in zwei kleinen Weilern zusammen. 
3) Die Ausweitung des Anbaus von Ölpalmen als angebliches Substitutionsprodukt für Drogen wird in den Entwicklungsprogrammen der kolumbianischen Regierung propagiert.
4) Panela, nicht-industriell hergestellter Rohrzucker, ist eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel einfacher Familien in Kolumbien. Große Familien verbrauchen oft einen solchen Zuckerblock in ein oder zwei Tagen.
5) Turbo ist ein Atlantikhafen am Golf von Urabá. Die Cacarica-Flüchtlinge lebten dort als Flüchtlinge auf dem städtischen Sportgelände und in zwei Notunterkünften.

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