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alternative Kommunalpolitik
239/Oktober 00

Editorial

In zahlreichen Städten und Gemeinden Lateinamerikas haben in den vergangenen Jahren alternative Bündnisse und Listen die Mehrheiten bei lokalen Wahlen gewonnen und stellen BürgermeisterInnen und Kommunalverwaltungen. Das Spektrum dieser alternativen Bündnisse ist sehr breit: Es reicht von Zusammenschlüssen traditioneller Linksparteien über neue politische Organisationen, ehemalige Guerillagruppen, überparteiliche Bürgerbewegungen bis hin zu indigenen Listen, die auf die traditionellen Organisationsformen der indigenen Gemeinschaften zurückgehen. So unterschiedlich Charakter und Ansätze dieser Bewegungen freilich sein mögen, eint sie doch der Wille, auf kommunaler Ebene Alternativen zu einer gesamtstaatlichen Regierungspolitik zu entwickeln, die aus ihrer Sicht allzu häufig den Interessen weniger wirtschaftlicher Machtgruppen dient.

In dieser ila versuchen wir, die bisherigen Erfahrungen alternativer Kommunalpolitik in Lateinamerika in ihren Stärken und Schwächen darzustellen. Folgende Leitfragen waren in diesem Zusammenhang für uns von Interesse: Mit welchen Programmen und Zielvorgaben sind alternative Wahlbündnisse angetreten? In welchen Bereichen versuchen sie prioritär, politische Alternativen zur Politik ihrer VorgängerInnen zu entwickeln? Wie sehen diese Alternativen aus und wie werden sie von der jeweiligen Bevölkerung angenommen? Welche neuen Formen politischer Partizipation wurden/werden entwickelt? Wie schnell und in welchem Umfang werden alternative Kommunalbündnisse von traditionellen „Krankheiten" wie Bürokratismus oder Korruption infiziert, und welche Mittel gibt es, diese Übel zu bekämpfen oder einzudämmen? Wie gestalten sich die Beziehungen alternativer Kommunalverwaltungen zu den meist konservativen Zentralregierungen?

Natürlich kann ein ila-Schwerpunktheft solche Fragen nicht erschöpfend beantworten. Aber es kann einige wichtige Aspekte anhand der bisher gemachten Erfahrungen beleuchten. Wichtig war es uns dabei, eine gewisse Bandbreite von Beispielen aufzunehmen. So berichten wir nicht nur über Metropolen, sondern auch aus Mittelstädten und ländlichen Gemeinden.

Die ila 239 unternimmt eine Reise quer durch Lateinamerika: Wir beginnen in Mexico-Stadt, gehen über Morelia in Chiapas nach Quetzaltenango in Guatemala und weiter nach San Salvador. In Venezuela vergleichen wir die beiden Städte Caracas und Caroní. Über eine Gemeinde im andinen Hochland Boliviens, die von einem elfjährigen Bürgermeister regiert wird, kommen wir nach Brasilien. Dort berichten wir aus zwei Millionenstädten, die im ganzen Land als Modelle einer erfolgreichen Kommunalpolitik der linken Arbeiterpartei PT gelten: Belém im Norden am Amazonas und Porto Alegre im äußersten Süden. Von dort ist es dann nicht mehr allzu weit in die uruguayische Hauptstadt Montevideo, wo unsere Erkundungsreise endet.

Die Erfahrungen linker und alternativer Gruppen in den genannten Städten und Gemeinden sind unterschiedlich: Neben erfolgreichen Projekten, die auf große Akzeptanz in der Bevölkerung stoßen, gibt es auch immer wieder Rückschläge, wo es linken Stadtregierungen nicht gelingt, deutlich andere Akzente zu setzen, und sie dadurch ihre politische Attraktivität und letztlich auch Glaubwürdigkeit verlieren. Aber insgesamt sind die Erfahrungen durchaus positiv und belegen, dass die Linke auch oder gerade in den Zeiten des Neoliberalismus durchaus funktionierende alternative Politikkonzepte entwickeln kann. Ob diese letztendlich umgesetzt werden können, liegt nur zu einem ganz kleinen Teil am guten Willen der linken BürgermeisterInnen und Stadträte. Es hängt ganz entscheidend von den verfügbaren materiellen Ressourcen ab, wie die Bevölkerung organisiert ist und inwieweit die gewählten RepräsentantInnen in der Lage sind, die organisierte Bevölkerung ernst zu nehmen und sie tatsächlich – und nicht nur rhetorisch – in die politischen Entscheidungsprozesse einzubeziehen. In dem Maße, wie dies gelingt und die Organisierung erweitert und vertieft werden kann, wird es möglich sein, mehrheitsfähige neue Politikformen zu entwickeln, aus denen auch gesamtgesellschaftliche Alternativen erwachsen können. Wie viele Beiträge dieser Ausgabe zeigen, sind hoffnungsvolle erste und oft auch schon weitere Schritte gemacht!

Titelfoto unter Verwendung eines Fotos von Antonio Turok aus „Imágenes de Nicaragua"

Inhalt

04   Wer soll das verwalten?
Drei Jahre PRD-Regierung in Mexico-Stadt
von Gerold Schmidt

Mehrere günstige Konstellationen führten 1997 dazu, dass der erste frei gewählte Bürgermeister von Mexico-Stadt aus den Reihen der linksgemäßigten Partei der Demokratischen Revolution (PRD) stammte. Cuauhtémoc Cárdenas landete einen triumphalen Wahlsieg, im 66-köpfigen Stadtrat erreichte die PRD eine sichere absolute Mehrheit. Anfang Juli dieses Jahres konnte die PRD die Stadtregierung mit Ach und Krach verteidigen, verlor aber die dominierende Stellung in der Ratsversammlung. Das Ergebnis ist Quittung und Anerkennung zugleich für eine Amtsführung, die sich von den Vorgängerregierungen einerseits positiv abhob, andererseits aber an den zum Teil selbst gesetzten hohen Ansprüchen scheiterte.

06    Die Regierung löst deine Probleme nicht!
Im autonomen Landkreis Morelia/Chiapas nimmt die Bevölkerung alles selbst in die Hand

von Dario Azzellini
Am 11. Dezember 1994 führte die Zapatistische Armee zur nationalen Befreiung (EZLN) die Kampagne „Frieden mit Gerechtigkeit und Würde für die indianischen Völker" durch. Die aufständischen Truppen durchbrachen friedlich den Belagerungsring der mexicanischen Armee um die zapatistischen Dörfer. Diese bildeten gleichzeitig neue Räte, ernannten neue Autoritäten und erklärten ihre Distrikte zu „autonomen Landkreisen". Sie beriefen sich dabei auf den Artikel 39 der mexicanischen Verfassung: „Die nationale Souveränität liegt im Wesentlichen und ursprünglich im Volke. Alle öffentliche Macht kommt vom Volke und wird für das Wohl desselben aufgebaut. Das Volk hat jederzeit das unveräußerliche Recht, die Art seiner Regierung zu wechseln oder zu verändern." Mittlerweile existieren in Chiapas 32 autonome Landkreise. Zuletzt gerieten sie in die Schlagzeilen, als die chiapanekische Regierung von Mai bis Juni letzten Jahres vier autonome Landkreise mit einem großen Polizeiaufgebot stürmen und die lokalen Autoritäten inhaftieren ließ. Die vorerst letzte Räumung betraf am 10. Juni 1999 El Bosque, dabei kamen acht Dorfbewohner und zwei Polizisten ums Leben.

09    Von unten kommt nicht nur Neues
Ein indigenes Bürgerkomitee in Guatemala stellt die Fronten in Frage
von Dirk Bornschein

In Guatemalas zweitgrößter Stadt Quetzaltenango wurde vor fünf Jahren ein Vertreter der indigenen Bevölkerungsmehrheit als Kandidat eines unabhängigen Bürgerkomitees zum Stadtoberhaupt gewählt. Unterstützt von einem Team von ExpertInnen und Intellektuellen konnten zahlreiche positive Maßnahmen umgesetzt und Initiativen ergriffen werden, um das Zusammenleben der verschiedenen Volksgruppen zu verbessern. Natürlich bedeuten ein indigener OB und ein Bürgerkomitee noch keine neue politische Kultur, und natürlich werden auch alte autoritäre und klientelistische Politikformen reproduziert. Aber es ist etwas in Bewegung geraten.

12    Pragmatische Lösungen
Interview mit Héctor Silva, FMLN-Bürgermeister von San Salvador
von Helene Kapolnek
Was der Guerillabewegung FMLN während des mehr als zehn Jahre dauernden Bürgerkriegs nicht vergönnt war, gelang ihr bei den Kommunalwahlen 1997: die Einnahme des Rathauses der Hauptstadt San Salvador. Im März 2000 wurde FMLN-Bürgermeister Héctor Silva mit rund 56 Prozent der abgegebenen Stimmen eindrucksvoll in seinem Amt bestätigt. Der Einzugsbereich der Hauptstadt, Gran San Salvador, besteht aus 14 autonomen Gemeinden, die teilweise, wie Soyapango, Mejicanos oder San Marcos, übergangslos in San Salvador aufgehen, aber auch ländlichen Ansiedlungen, wie Nejapa, die dennoch eine große wirtschaftliche Bedeutung für die Hauptstadt haben. Letztgenannte durch seine Trinkwasserreserven, das Kraftwerk Nejapa Power und die größte Mülldeponie des Landes. Im Kernbezirk des Konglomerats, das inzwischen mehrheitlich von FMLN-Gemeinderäten regiert wird, nimmt San Salvador als bevölkerungsreichster Bezirk, Knotenpunkt für Zehntausende von PendlerInnen, wichtigster Handelsplatz und Regierungssitz eine Sonderstellung ein. Helene Kapolnek sprach im Mai mit Héctor Silva.

14    Zukunft für die Müllmenschen?
Ein soziales Integrationsprogramm soll Alternativen für die MüllsammlerInnen
in San Salvador schaffen
von Helene Kapolnek

Für die Pepenadores der städtischen Mülldeponie San Salvadors liegt der freie Markt, mit Ausblick auf den Vulkan von San Salvador, an der Landstraße nach Quetzaltepeque, auf dem Botadero Antiguo de Mariona. Die Müllhalde ist seit über einem Jahrzehnt in Betrieb, im Dezember 2000 soll sie geschlossen werden. Dann soll das gesamte Abfallaufkommen der Hauptstadt in der neuen Mülldeponie in der Gemeinde Nejapa, nur wenige Kilometer entfernt, entsorgt werden. Eine mustergültige Anlage, wie die Betreiber, das kanadisch-salvadorianische Unternehmen CINTEC-Mides, und die FMLN-geführten Gemeinden San Salvadors, die das Projekt ins Leben gerufen und CINTEC die Konzession für den Bau und Unterhalt der neuen Anlage erteilt haben, versichern. Die Kehrseite der Medaille: Hunderte freie ArbeiterInnen, die auf der alten Mülldeponie Recycling-Materialien sammeln, würden durch die Schließung ihre Einkünfte verlieren. Um Alternativen für sie zu schaffen, verpflichtete sich CINTEC-Mides, ein soziales Integrationsprogramm ins Leben zu rufen.

16   Zwei Städte – zwei Erfahrungen
Venezuela: Linke Stadtverwaltungen in Caracas und Caroní
von Margarita López Maya

Mit dem wirtschaftlichen Niedergang des einst relativ reichen Venezuela geriet auch die politische Hegemonie der beiden traditionellen Parteien Copei und AD, die nach fragwürdigen hiesigen Kriterien als christ- und sozialdemokratisch bezeichnet wurden, in eine Krise. Als neue politische Kraft tauchte Ende der achtziger Jahre die Linkspartei Causa Radical (Causa R) auf und errang bedeutende Wahlerfolge. So gewann ihr Kandidat Clemente Scotto 1989 das Bürgermeisteramt in der wichtigen Industriestadt Caroní und 1992 wurde Aristóbulo Istúriz für die Causa R sogar zum Bürgermeister der Hauptstadt Caracas, exakt des Verwaltungsbezirkes Libertador D.F. gewählt. Die Ergebnisse von Causa R auf kommunaler Ebene waren unterschiedlich: Während sie in Caroní durchaus Erfolge aufweisen konnte und in der folgenden Wahl auch bestätigt wurde, waren die Erfahrungen in Caracas eher enttäuschend und Istúriz wurde 1995 wieder abgewählt. Neben kommunalen Problemen hatten die linken Bürgermeister aber auch mit der Entwicklung ihrer Partei zu kämpfen: Flügelkämpfe schwächten Causa R zusehends und führten 1997 zu ihrer Spaltung.

19   Elf Jahre alt und Bürgermeister
Bolivien: Portrait von Rubén Yupanqui
von Oscar Gerardo Morales

In den andinen Regionen Boliviens und Perus werden die lokalen Autoritäten häufig noch (oder wieder!) nach den traditionellen Gesetzen der indigenen Gemeinschaften bestimmt. Diese haben häufig andere Auswahlkriterien, als es „moderne" Wahlgesetze vorsehen. So ist es etwa möglich, dass Minderjährige, aufgrund besonderer Fähigkeiten oder familiärer Zugehörigkeiten, Vorsteher einer Dorfgemeinschaft werden und – aufgrund ihrer Einbindung in das lokale Autoritätsgefüge – diese Ämter auch erfolgreich ausfüllen können. Im folgenden Beitrag stellt Oscar Gerardo Morales G. vom bolivianischen Kinderschutzbund DNI den 11-jährigen Bürgermeister Rubén Yupanqui vor.

21   Rubén ist kein Einzelfall
Kinder als Autoritäten in andinen Gemeinden
von Peter Strack

22    Modo Petista
PT-Regierung in Belém, Pará
von Pere Petit

Die Arbeiterpartei (Partido dos Trabalhadores, kurz PT) hat auf Städte- und Landesebene, da wo sie die Wahlen für sich entscheiden konnte, eine neue Form der demokratischen Beteiligung an der Verwaltung der öffentlichen Mittel eingeführt. Die BürgerInnen entscheiden dabei selber – durch einen jährlichen Prozess von mehreren Versammlungen und die Auswahl von Abgeordneten – welche Maßnahmen durch die jeweiligen Regierungen durchgeführt werden. Dieser Prozess wird in seinen verschiedenen Phasen „Partizipative Haushaltsaufstellung" (Orçamento Participativo, kurz OP) genannt. Die OP ist nicht nur eines der wichtigsten Merkmale der „Modo petista" (der Art der PT) zu regieren, sondern bedeutet auch eine neue Form der Entscheidungsfindung und der demokratischen Kontrolle der Regierungen. So soll die traditionell autoritäre, populistische, klientelistische und korrupte Regierungsform in Brasilien (und nicht nur dort) überwunden werden, die BürgerInnen werden zu politischen Akteuren in diesem Transformationsprozess, anstatt nur alle zwei Jahre die politischen MachthaberInnen auf lokaler, Landes- und Bundesebene zu wählen.

24    OP – Die Gaúchos bestimmen selbst
Wie die BürgerInnen von Porto Alegre über die Verwendung öffentlicher Gelder entscheiden
von Regine Rehaag

Die brasilianische Arbeiterpartei PT gilt als Linkspartei neuen Typs. 1978 von AktivistInnen aus kämpferischen Gewerkschaften, sozialen Bewegungen und christlichen Basisgemeinden gegründet, steht sie für engagierte soziale Programmatik und die Erweiterung demokratischer Mitwirkungsmöglichkeiten der BürgerInnen. Porto Alegre, die Haupstadt des Bundesstaates Rio Grande do Sul (dessen BewohnerInnen Gaúchos genannt werden), ist eine Hochburg der PT. Seit zwölf Jahren stellt sie dort die Bürgermeister, ihre Kommunalpolitik gilt weit über Brasilien hinaus als beispielhaft. Linke KommunalpolitikerInnen in Lateinamerika bezeichnen die sübrasilianische Millionenstadt immer wieder als Modell, von dem man lernen wolle. Die EinwohnerInnen von Porto Alegre, sind wie in keiner anderen Großstadt des Subkontinents in kommunale Entscheidungsprozesse einbezogen. Regine Rehaag, die seit zweieinhalb Jahren in Porto Alegre lebt, stellt im folgenden Beitrag sehr detailliert das Herzstück des kommunalpolitischen Modells vor, die partizipative Haus-haltsaufstellung Orçamento participativo, kurz OP.

30    Sich mal mit anderen Augen sehen
PDS-KommunalpolitikerInnen zu Besuch in Montevideo
von Ernesto Kroch

Vor acht Jahren gewann die Frente Amplio bzw. das Encuentro Progresista, ein Bündnis von SozialistInnen, sozialdemokratischen Gruppen, Ex- und Noch-KommunistInnen, ChristdemokratInnen, der ehemaligen Stadtguerilla MLN-Tupamaros und enttäuschten Angehörigen der traditionellen Parteien, erstmals die Kommunalwahlen in Uruguays Hauptstadt Montevideo. Mit der Dezentralisierung städtischer Dienstleistungen, dem Ausbau der Infrastruktur besonders in den ärmeren Stadtteilen, einer ambitionierten Kulturpolitik und einem erfreulichen Rückgang der Korruption gewann die Stadtregierung viel Rückhalt in der Bevölkerung, was sich u.a. an einer wachsenden Zustimmung bei Wahlen ablesen lässt. (vgl. u.a. ila 172, 217 und 236) Zuletzt wurde die linke Kommunalregierung im Mai mit 58 Prozent der Stimmen in ihrem Amt bestätigt. Im September 2000 besuchte eine Delegation von PDS-KommunalpolitikerInnen die uruguayische Hauptstadt. Ernesto Kroch, seit über 60 Jahren in der urugayischen Linken aktiv und einer der Initiatoren der Reise beschreibt im Folgenden die wichtigsten Eindrücke dieser deutsch-uruguayischen Begegnung.

Berichte & Hintergründe

32   Spekulation en gros
George Soros in Argentinien
von Gaby Weber

35    Fünf Millionen sagen nein!
Die Volksbefragung gegen Verschuldung in Brasilien
von Gerhard Dilger

37    Ein eigener Platz zum Sterben
Vor rund 100 Jahren kamen jüdische Prostituierte aus Osteuropa nach Brasilien
von Gaby Küppers

39    Lebefrauen
Interview mit Gabriela Leite von der brasilianischen Prostituiertenorganisation Davida
von Gaby Küppers

42   Natürlich multikulturell
Das mittelamerikanische Land Belize
von Lisa Krolak

44    Nicht alle Touristen sind Mafiosi
Interview mit Carlos Tablada über cubanische Krisenbewältigung
von Tom Beier

Ländernachrichten/Poonal

46    Honduras, Chile, Brasilien, Ecuador, Argentinien, Mexico, Nicaragua, Peru, Uruguay, Paraguay, Kolumbien, BRD

Kulturszene

50    Von Goldeseln und Tupamaros
Die Banküberfälle der uruguayischen MLN Auszug aus dem Buch „Va Banque"
von Theo Bruns, Gert Eisenbürger und Gaby Küppers

53    Va banque
Ein Buch zu Theorie, Praxis und Geschichte des Bankraubs

56    Wo das Grün aus allen Farben besteht
SchriftstellerInnen gegen den Plan Colombia
von Tobias Burghardt

Solidaritätsbewegung

57    Weltweiter Appell zum kolumbianischen Friedensdialog
Offener Dichter- und SchriftstellerInnenbrief an Regierungen

58    Recht(s)Schreibung?
Offener Brief an Innenminister Schily
von Siegfried Pater

59    Termine, Zeitschriftenschau, Impressum

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